Review #784: Superman #23 (Vol. 2)

Cover_Superman #23 ( Vol. 2) Panini Comics

Cover von Mahmud Asrar

Autoren
Scott Lobdell & Michael Alan Nelson

Zeichner
Tyler Kirkham, Diogenes Neves & Chad Hardin

Verlag
Panini Comics

Erscheinungsdatum
15.04.2014

Seitenanzahl
52

Preis
4,99 €

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Storytitel
Story 1: Atomic Knights – Teil 1 (aus US Action Comics #22 (Vol. 2), September 2013)
Story 2: Die nahe Vergangenheit (aus US Supergirl #23 (Vol. 6), Oktober 2013)

Inhalt
Der telepathische Riesenschädel Hector Hammond! Die mysteriöse Organisation namens HIVE! Die mächtigen Mitglieder der Pax Galactica! Setzt man all dies zusammen, bedeutet das nur eines: Riesenärger für Superman!
Außerdem erfahren wir das Geheimnis von Cyborg-Superman, das nicht nur Supergirl überraschen wird.

Meine Meinung
Diese deutsche Superman Ausgabe ist hochinteressant. Ich möchte sie unter zwei Gesichtspunkten bewerten. Zum einen wie immer ob das Heft von der Story und dem Artwork her gut oder schlecht ist und zum anderen welche Auswirkungen die Geschehnisse im hier enthaltenen US Supergirl Heft haben.
Zum ersten Gesichtspunkt: Beide Stories haben mich gut unterhalten. Autor Scott Lobdell beginnt diesen Arc sehr solide und schafft es mehrere interessante Handlungsstränge auf den Weg zu bringen. Auch Michael Alan Nelson bringt seinen Supergirl-Arc rund um deren Begegnung mit Cyborg-Superman weiter voran und kann mit einem Hammer-Cliffhanger aufwarten, über den es gleich noch zu schreiben gilt.
Beide Stories sind auch gut gezeichnet, wobei mir hier Tyler Kirkham (Action Comics) besser gefallen hat. Und das obwohl sein Clark Kent nicht ganz so gut gelungen ist.
Nun zum zweiten Gesichtspunkt: Aus Kontinuitätssicht ist das Supergirl-Heft ein Desaster. Denn der hier gezeigte Cyborg-Superman ist ein ganz anderer, als er es im alten DC-Universum war. Das ist auf den ersten Blick gar kein Problem, da das New 52 Universum ja als Neustart der DC-Welt gilt. Allerdings wurde schon in einigen Heften dieser Reihe zuvor angedeutet, das das Mega-Event „Der Tod von Superman“ aus dem alten DC Universum stattgefunden hat. Und bei einem der daraus resultierenden Nachfolge-Arcs war der alte Cyborg-Superman einer der wichtigsten Faktoren. Denn immerhin war er einer der Superman-Nachfolger damals, der sich dann später als Bösewicht entpuppte. Und selbst wenn die Autoren in der Superman-Serie (bzw. in Action Comics), nicht angedeutet hätten, das Supermans Tod weiterhin gilt, wären die Kontinuitätsprobleme nicht vom Tisch. Denn in Green Lantern #22 gibt Autor Geoff Johns einen Rückblick über die Ereignisse der letzten 20 Jahre in dieser Serie und erwähnt dort eben auch die Parallax-Green Lantern Geschichte. Und das es überhaupt zu Parallax-Hal Jordan kam, resultiert eben auch direkt aus den Machenschaften des alten Cyborg-Superman in der „Return of Superman„-Storyline. So oder so, hat sich DC Comics mit diesem Cliffhanger in Supergirl #23 (Vol. 6) ein dickes Ei ins Kontinuitätsnest gelegt.
Daher muss ich auch in der Bewertung dieses eigentlich ganz guten Comic-Heft ein wenig abziehen.

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Bewertung
bewertungsstern_0205

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