Review #703: Superman #19 (Vol. 2)

Cover_Superman #19 ( Vol. 2) Panini Comics

Cover von Rags Morales

Autoren
Grant Morrison, Sholly Fisch & Mike Johnson

Zeichner
Rags Morales, Brad Walker, Chris Sprouse & Mahmud Asrar

Verlag
Panini Comics

Erscheinungsdatum
03.12.2013

Seitenanzahl
68

Preis
4,99

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Storytitel
Story 1: Supermans letzte Schlacht (aus US Action Comics #18 (Vol. 2), Mai 2013)
Story 2: Lebewohl (aus US Action Comics #17 (Vol. 2), April 2013)
Story 3: Super Power (aus US Supergirl #19 (Vol. 6), Juni 2013)

Inhalt
Der letzte epische Kampf zwischen Superman und Vyndktvx steht an. Hat Supermans letzte Stunde geschlagen oder er kann der Mann aus Stahl mit der überraschenden Unterstützung von Erzfeind Lex Luthor das Blatt nochmal wenden?
Währenddessen trifft Supergirl auf ihr Ebenbild von Erde 2, Power Girl. Beide müssen schon bald zeigen, ob sie als Team funktionieren. Denn Lex Luthor hetzt einen mächtigen Gegner auf die beiden Damen um ihre Kräfte zu testen.

Meine Meinung
Grant Morrison schließt mit dieser Ausgabe seinen Run in Action Comics ab. Im Finale versucht er jeden noch losen Handlungsstrang aus den vorangegangenen Heften zu einem Ende zu bringen. Das schafft er auch, allerdings auf typische Morrison Art. Und das bedeutet eben, das man seine Comics mehrmals lesen muss um die Geschichten wirklich im Detail zu verstehen und vor allem das große Ganze zu sehen. Ich habe auch grundsätzlich nichts dagegen, wenn man bei einem Comic nicht nur oberflächlich beriselt wird und zwei Mal hinschauen muss, um es zu verstehen. Allerdings ist dieses Finale hier doch größtenteils sehr verwirrend. Grant Morrison überlädt die Story einfach mit Informationen. So macht das Lesen dann doch keinen Spaß, wenn man alles dreimal entwirren muss. Zugutehalten muss man Morrison, das er wirklich alle losen Fäden abschließt und sogar potenziell gute für die ihm nachfolgenden Autoren vorbereitet.
Die Supergirl-Story ist recht unterhaltsam. Supergirl und Power Girl in einem Abenteuer, das birgt viel Potenzial für eine spannende Story. In diesem Heft, wird das Ganze allerdings noch bei weitem nicht ausgeschöpft. Der Cliffhanger, als sich die Zuflucht plötzlich gegen die beiden wendet, ist allerdings doch recht albern. Denn das hätte wenn überhaupt schon direkt bei der Ankunft der beiden dort passieren müssen.
Beim Artwork gibt es nichts zu meckern. Rags Morales und Brad Walker liefern schöne Bilder. Ab und an fällt mal das ein oder andere Panel qualitativ ab, aber im Großen und Ganzen ist das schon eine runde Sache. Chris Sprouse Bilder zur kleinen zweiten Story sind nicht so sehr mein Fall. Gerade im Vergleich zu Morales und Walker ist das dann nicht so schön anzusehen. Mahmud Asrar (Story 3) hingegen liefert solide Kost. Auch er kommt nicht an Morales und Walker, trotz ihrer Schwächen ab und an, heran. Doch ich schaue mir auch seine Bilder viel lieber an, als die von Sprouse.
Insgesamt war der Run von Morrison bei Action Comics nicht schlecht. Das Finale in diesem Heft, ist mir allerdings zu konfus. Die Supergirl-Story ist solide mit einem allerdings recht albernen Cliffhanger.

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Bewertung
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