Review #716: Superman #20 (Vol. 2)

Cover_Superman #20 ( Vol. 2) Panini Comics

Cover von Tony S. Daniel

Autoren
Andy Diggle & Michael Alan Nelson

Zeichner
Tony S. Daniel & Mahmud Asrar

Verlag
Panini Comics

Erscheinungsdatum
14.01.2014

Seitenanzahl
60

Preis
4,99 €

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Storytitel
Story 1: Hybrid – Teil 1 (aus US Action Comics #19 (Vol. 2), Juni 2013)
Story 2: Eindringling (aus US Supergirl #20 (Vol. 6), Juli 2013)

Inhalt
Als ein Waffendeal in Qurac Superman auf den Plan ruft, entdeckt dieser, das Lex Luthor seine Hände im Spiel hat. Der Stählerne kann den Deal verhindern, doch hat er wirklich gewonnen? Lex Luthor ist dem Mann aus Stahl wieder einmal einige Schritte voraus.
Supergirl und Power Girl sehen sich unterdessen mit dem Verteidigungssystem der Zuflucht konfrontiert.

Meine Meinung
Andy Diggle und Tony Daniel übernehmen mit dieser Ausgabe die Serie Action Comics. Diggle ist ein ganz anderer Autor als sein Vorgänger Grant Morrison. Während Morrison bei seinen Geschichten stets das große Ganze im Auge zu haben scheint, will Diggle einfach unterhalten. Das kann auch ein Vorteil sein, denn so präsentiert Diggle hier eine recht unterhaltsame Geschichte, die nicht so kompliziert gestaltet ist, wie das bei Morrison oft der Fall ist. Dadurch das Diggle seine Story ein Jahr in die Vergangenheit platziert, ist er auch frei von jeglichen Entwicklungen in den Schwesterserien. Das führt dazu, das Diggle locker und wirklich unterhaltsam drauf los erzählen kann. Er zeigt sehr gut, warum Luthor trotz fehlende Superkräfte ein würdiger Gegner für Superman ist. Am Ende wirkt der erste Teil dieses Arcs ein wenig kurz. Da bin ich beim Lesen nur so durchgeflogen. Aber das ist ja manchmal auch ganz schön.
Die Supergirl Story hingegen ist Mist. Vor allem die Dialoge sollen extrem witzig sein. Ok einmal mußte ich schmunzeln, aber das war es dann auch schon. Alles andere ist zu übertrieben lustig. Selbst die Action kommt nicht wirklich gut rüber.
Bei den Zeichnungen liefert Tony Daniel (Story 1) tolle Bilder. Schon bei Batman mochte ich seine Zeichnungen. Und das er Superman zeichnen kann, hat er zuletzt bei der Justice League schon bewiesen.
Asrar hingegen ist bei der Supergirl Story wirklich schwach. Obwohl er ja Supergirl gut zeichnen kann, präsentiert er hier Bilder, die wirklich lieblos wirken. Entweder hatte er wenig Zeit oder keine Lust oder sogar beides.
Also die Superman Geschichte kann ich jedem der Superman mag empfehlen. Leider muss ich das Heft ja gesamt bewerten. Und da wirkt eben der Supergirl-Totalausfall schwer. So gibt es von mir gesamt nur zwei Sterne, was aber dem ersten Teil des Heftes kaum gerecht wird.

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Bewertung
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