Review #628: Superman #13 (Vol. 2)

Cover von Rags Morales

Autoren
Grant Morrison & Mike Johnson

Zeichner
Travel Foreman & Sami Basri

Verlag
Panini Comics

Erscheinungsdatum
11.06.2013

Seitenanzahl
52

Preis
4,95 €

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Storytitel
Story 1: Der Geist in der Festung der Einsamkeit (aus US Action Comics #13 (Vol. 2), Dezember 2012)
Story 2: Zuflucht (aus US Supergirl #13 (Vol. 6), Dezember 2012)

Inhalt
Rückblick: Auf dem Planeten Krypton wird der Verbrecher Xa-Du als erster Mann dazu verurteilt, seine Strafe in der Phantom Zone abzusitzen. Gegenwart: Xa-Du schafft es endlich aus der Phantom Zone zu entkommen. Gleichzeitig gelingt es ihm Superman in die Phantom Zone zu schicken. Dort trifft der Mann aus Stahl nicht nur auf viele Verbrecher, die auch sein Vater dort einsperrte, sondern auch auf Verbündete. Dabei handelt es sich um den Phantom Stranger und seinen ehemaligen Haushund Krypto. Nun versuchen die drei, die Phantom Zone wieder zu verlassen und Xa-Du erneut einzusperren.
Supergirl muss sich in dem seltsamen kryptonischen Bau auf dem Grund des Ozean mit einem rundum erneuerten Symon Tycho auseinandersetzen.

Meine Meinung
Die Phantom Zone, das besondere Gefängnis für kryptonische Verbrecher, hat mir schon immer gut gefallen. Denn dadurch hatten die Autoren in all den Jahren immer wieder die Möglichkeit, auch nach dem Ende von Krypton immer wieder Kryptonier hervorzuzaubern und sie Superman entgegenzustellen. Grant Morrison bringt nicht wie so oft General Zod aus der Phantom Zone zurück, sondern mit Xa-Du einen ganz neuen Charakter. Das gefällt mir schon mal gut. Also Phantom Zone + neuer kryptonischer Verbrecher müssten doch die Zutaten zu einer guten Story sein. Doch leider ist das nicht der Fall, denn Morrison präsentiert mit dem Comic nur durchschnittliche Superheldenkost. Das Problem ist einfach, dass es sich nur um eine Füllgeschichte handelt und in einer solchen bleibt dem Autor dementsprechend wenig Platz, die Story zu etablieren. Alles geht viel zu schnell, denn kaum ist Superman in der Phantom Zone gefangen, so gelingt ihm auch schon die Flucht und er ist wieder frei und hat auch prompt den Flüchtigen Xa-Du eingefangen. Die Gastrolle des Phantom Strangers fand ich zudem total überflüssig. Das einzig richtig gute bei der Story ist, dass Krypto wieder dabei ist und damit ein Handlungsstrang aus Heft #7 beendet wird.
Die Supergirl-Story ist bestenfalls nur durchschnittlich. Was mir ganz gut gefällt ist, dass man zum einen wieder mehr über Supergirls Vergangenheit erfährt und zum anderen sie mit dieser „Zuflucht“ jetzt auch ihre eigene „Festung der Einsamkeit“ bekommt. Dazu gibt es einen guten Cliffhanger auf die folgenden Ereignisse, die allerdings für den deutschen Leser erst in Superman Sonderband #54 fortgeführt werden.
Wie die Story, so ist auch das Artwork von Travel Foreman in der Superman-Geschichte bestenfalls mittelmäßig. Sami Basris Zeichnungen in der Supergirl-Story hingegen sind schon etwas besser. So sieht beispielsweise der Kampf zwischen der Maid aus Stahl und Symon Tycho wirklich ganz nett aus. Insgesamt bekommt das Heft von mir mit etwas Fanbonus und viel gutem Willen noch zwei Sterne.

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