Film-Review #07: Fantastic Four-Rise of the Silver Surfer (2007)

Guten Morgen alle zusammen,

nachdem ich mir letzte Woche den ersten Fantastic Four Film angeschaut habe, war diese Woche die Fortsetzung an der Reihe.

Inhalt
Reed Richards und seine Verlobte Susan Storm stecken gerade in ihren Hochzeitsvorbereitungen, als überall auf der Welt unerklärliche Dinge passieren: So schneit es in Ägypten, das Wasser in einer japanischen Bucht versteinert und in Los Angeles kommt es zu unerklärlichen Stromausfällen. Die US-Armee bittet den Wissenschaftler Reed herauszufinden was hinter diesen Ereignissen steckt. Die Fantastischen Vier finden bald heraus das ein fliegendes Objekt für diese Vorfälle verantwortlich ist. Dieses stellt sich als ein außerirdisches Wesen namens Silver Surfer heraus. Dieser dient dem Weltenzerstörer Galactus als Herold und soll für diesen Welten finden, die Galactus dann verschlingen kann. Die Superhelden versuchen das natürlich zu verhindern. Als dann auch noch der totgeglaubte Doctor Doom mitmischt, wird die auch so schon schwierige Aufgabe für Reed und seine Freunde noch viel schwieriger.

Meine Meinung
Was mir bei diesem Film hier wieder ganz gut gefallen hat, sind die Spezialeffekte. Diese waren wirklich gut gemacht und haben zu einigen optischen Highlights geführt. Auch der Silver Surfer hat mir ganz gut gefallen. Allerdings auch nur optisch. Denn charakterlich wird hier leider zu wenig aus dieser Figur gemacht. Der Film versucht zwar den Surfer als die tragische Figur darzustellen, die wir aus den Comics kennen, leider gelingt das hier nur im Ansatz. Auch bei den anderen Schauspielern fällt auf, dass sie ihre Rollen nur mit wenig inhaltlicher Tiefe füllen können. Das zeigte sich zwar auch schon im ersten Teil, nur fällt es bei diesem Film noch viel stärker ins Gewicht. Denn außer die oben schon erwähnten wirklich guten Specialeffects, hat dieser Film leider wenig zu bieten. Die Story ist sehr dünn und die Schauspieler spielen ihren Part recht emotionslos herunter. Mit ca 90 Minuten Spielzeit, ist dieser Film auch etwas kurz geraten. Für das schwache Drehbuch allerdings sind diese anderthalb Stunden fast schon wieder zuviel. Was mir auch negativ auffiel ist, das der Surfer hier relativ spät zum ersten mal sichtbar in Erscheinung tritt. Denn wenn von 90 Minuten erstmal ca. 30 Minuten vergehen müssen, bevor man die Figur auf der laut Filmtitel der Schwerpunkt der Geschichte liegen sollte zu Gesicht bekommt, dann ist hier doch etwas schiefgegangen. Auch nicht so gelungen fand ich die Rückkehr von Doctor Doom. Der galt ja als tot. Im ganzen Film erfährt man hier aber nie richtig, warum er nun wieder lebt. Klar das scheint irgendwie mit den Energiefeldern des Surfers zu tun zu haben, die dieser über die Erde verteilt. Allerdings wird nie geklärt, wie sich diese genau auf Doom ausgewirkt haben. Insgesamt also ein Film der nur von seiner Specialeffects lebt und keine wirklich gute Story zu bieten hat.

Ein paar Hintergrundinfos
Comicautor Stan Lee hat auch hier wieder seinen Auftritt. Er spielt sich selbst als abgewiesenen Besucher der Hochzeit. Die Produktionskosten lagen etwa bei 130 Millionen US-Dollar. Der Film spielte weltweit ca 289 Millionen US-Dollar ein. 132 Millionen davon spielte er in den USA ein. Der Film wurde für einen Teen Choice Award 2007 in 8 Kategorien nominiert, erhielt jdeoch keinen Preis. Jessica Alba wurde für die Goldene Himbeere 2008 als „Schlechteste Schauspielerin“ nominiert. Diese Nominierung fand ich dann doch arg übertrieben.

Fazit
Für Freunde von coolen Specialeffects ist diese Film sicherlich sehenswert. Wer aber auch eine interessante Story sucht, der wird hier sicherlich enttäuscht. Die Effekte fand ich so gut, das ich hier immerhin noch 2 Sterne vergebe. Wäre es nur um die Story gegangen, dann wäre es höchstens ein Stern geworden.

Künstler
Tim Story (Regie), Don Payne & Mark Frost (Drehbuch), Ioan Gruffudd (Reed Richards), Jessica Alba (Susan Storm), Chris Evans (Johnny Storm), Michael Chiklis (Ben Grimm), Julian McMahon (Doctor Doom)

Bewertung

5 Responses to Film-Review #07: Fantastic Four-Rise of the Silver Surfer (2007)

  1. HenrX sagt:

    Mich wundert es das du de gröbsten Schnitzer des Filmes gar nicht ansprichst.

    nämlich das was sie aus Galactus gemacht haben. Klar, sehe es ein wenig lächerlich aus den riesen Weltenverschlinger so dar zu stellen wie in den Comics aber so ne simple energie Wolke daraus zu machen ist schon wieder lächerlich.

    Ich fand den Film gar nicht mal so schlecht. Zum nur so gucken ist er doch recht unterhaltsam und die Darsteller fand ich auch nicht emotionslos. Die spielen halt so ihre Rollen wie diese geschrieben wurden. Was sollense auch machen, aus nen schlechten Drehbuch hätte nur ein guter Regisseur was machen können 😀

    Und wenn man mal die Filmografie von Tim Story sich anschaut, sieht man das er mit den umfangreichen Stoff der fantastic Four jämmerlich überfordert gewesen ist.

    Die Filme kann man sich anschauen, glänzen aber nur durch eins: Die Schönheit von Jessica Alba 😀

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  2. der Nachbar sagt:

    Och, ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn Galactus wie in den Comics dargestellt worden wäre (die richtigen Proportionen vorrausgesetzt). Diese Wolkenform ist aber echt nicht die beste Wahl gewesen.

    Nochwas zu „Schnitzern“: mit der geografischen Lage haben es die Macher des Films auch nicht so genau genommen. Bei der Verfolgungsjagd mit den Fluggeräten stürzen die Leute ja irgendwo bei der chin. Mauer ab und landen schließlich in Shanghai. Ziemlich auffällig, weil die chin. Mauer und diese Stadt ein paar tausend Kilometer voneinander entfernt sind.

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  3. Crayton sagt:

    @ HenrX: Da hast du Recht, das wollte ich eigentlich auch ansprechen mit Galactus. Hab’s dann doch vergessen. Fand dessen Darstellung hier nämlich auch nicht gut.

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  4. Damian sagt:

    Aber die Effekte sind in der Tat gut. Also anschaubar zumindest. Die Surfer-Szenen haben mich damals ziemlich beeindruckt. Aber vieles andere ist dann wiederum eher mittelmässig getrickst. Insebsondere das Flugzeug-Zeugs.

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  5. Bendrix sagt:

    Die Surfer-Szenen sind wirklich nicht schlecht. Die Szene in der Johnny den Surfer verfolgt ist ziemlich gelungen. Wenn der Rest des Filmes da hätte mithalten können wäre es mal ein richtig gute F4 Verfilmung geworden.
    Dummerweise kannte man die Szene auch schon aus dem Trailer, und so bleibt nicht viel.

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