Comic-Klassiker der Woche #37: Masters of the Universe #10, Oktober 1988, Egmont Ehapa Verlag

Hallo Leute,

in den 80er Jahren waren ja die Masters of the Universe sehr erfolgreich. Die berühmte Spielzeugreihe von Mattel schlug damals in den Kinderzimmern ein wie eine Bombe. Auch ich war und bin ein großer Fan dieser Reihe und habe heute noch zwischen 20 und 30 der Figuren. Auch die Comics um He-Man und Co. habe ich gesammelt. Neben Condor brachte vor allem Ehapa diese Hefte auf dem deutschen Markt raus. Aus der Ehapa-Reihe möchte ich heute ein Heft besprechen.

Storytitel
Story 1: Die Seuche des Satans
Story 2: Albträume

Inhalt
Story 1: Orko beobachtet wie Skeletor im Palastgarten Blüten stiehlt. Als er seinen Freunden davon berichtet, will dem kleinen Zauberer aber niemand glauben. Bald aber befällt eine seltsame Seuche die Eternier. Während He-Man, Gwildor  und Teela den Auslöser der Seuche in der Vergangenheit suchen, entdeckt Orko eine Maschine, mit dessen Hilfe Skeletor und seine Schergen die Pest erzeugen. Bei der zweiten Story rammt Evil-Lyn magische Nadeln in eine He-Man Puppe. Dies sorgt dafür, das Adam von Albträumen geplagt wird. Erst mit Hilfe der Zauberin von Grayskull wendet sich das Blatt.

Story
Beide Geschichten haben mir gut gefallen. Bei der ersten Story fand ich vor allem gut, das hier nicht wie sonst He-Man, sondern mal Orko der Held ist. Denn immerhin ist es der kleine Zauberer der die Maschine Skeletors zertört und damit die Pläne Skeletors vereitelt. Obwohl somit Orko hier der Held ist, kommt natürlich auch He-Man in dieser Geschichte nicht zu kurz. Seine Reise mit Gwildor und Teela durch Raum und Zeit sorgt für einige interessante Momente und auch jede Menge Actionszenen, die ja bei den Masters of the Universe nicht fehlen dürfen. Hier hat mir am besten gefallen, wie die drei Helden sich in einer Arena im alten Rom mit einem Stier und den römsichen Soldaten auseinandersetzen müssen. Es folgen noch Auftritte bei Napoleon und in einer Wüste, wo sie von Beduinen verfolgt werden. Was mich hier nur wundert ist, dass sie ausgerechnet in der Vergangenheit der Erde nach dem Ursprung der Seuche suchen. Warum reisen sie nicht in die Vergangenheit ihres eigenen Planeten Eternia? Trotz dieser Fragen, die hier leider nicht erläutert werden, ist die Story gut und hat mich unterhalten. Bei der zweiten Story in der Evil-Lyn versucht He-Man mittels Voodoo-Zauber zu besiegen, hat mir gut gefallen das He-Man hier alleine recht machtlos ist. Seine Stärke ist eben nicht die Lösung für alles. Er ist hier auf die Hilfe der Zauberin angewiesen und kann nur mit ihr zusammen seine Widersacher besiegen. Schön zu sehen das auch der sogenannte „Stärkste der Starken“ nicht ohne seine Freunde bestehen kann und doch dessen Hilfe braucht.

Artwork
Auch das Artwork hat mir bei diesem Heft gut gefallen. Zeichner Juan Escandells Stil orientiert sich stark an den Action-Figuren von Mattel, was zu einem hohen Wiedererkennungswert führt. Neben den bekannten Figuren zeichnet er auch Monster und vor allem die Umwelt sehr gut. Besonders bei den Albtraumsequenzen in der zweiten Geschichte erkennt man viel Liebe zum Detail. Die Bilder geben die Stimmungen der jeweiligen Geschichten gut wieder.

Fazit
Ein wirklich gutes Heft, das vor allem für He-Man-Fans durchaus interessant ist. Ich vergebe hier 3 Sterne.

Künstler
Michael Mann (Autor), Juan Escandell (Zeichner), Carlos (Farben), Juan Escandell (Cover)

Bewertung

2 Responses to Comic-Klassiker der Woche #37: Masters of the Universe #10, Oktober 1988, Egmont Ehapa Verlag

  1. Master of Disaster sagt:

    Der gute alte He-Man. 🙂
    Die Hefte habe ich damals auch immer gelesen. Wobei die Ehapa Sachen deutlich besser waren als die He-Man Taschenbücher von Condor.

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  2. Crayton sagt:

    Also ich habe nur eins dieser Masters of the Universe Taschenbücher von Condor gelesen und das war tatsächlich recht mau. Die Ehapa-Serie fand ich im Großen und Ganzen da viel besser.

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