Review #105: Universal War One, Mai 2010, Splitter

Grüße und so!

Mit Universal War One – Genesis hat uns der Splitter Verlag eine echte Sci-Fi Perle geschenkt. Fantastisch, dass die Jungs und Mädels von Splitter einen 48-Seiten starken, ungekürzten Comicband (regulärer Preis: 12,80 €) den Comic-Fans am 08. Mai zum Geschenk gemacht haben.

Inhalt (geschrieben von Crayton)
Universal War One (UWO) spielt in einer fernen Zukunft, in der die Föderation der Erde mit einem gigantischen Problem konfrontiert wird. Zwischen den Planeten Saturn und Jupiter befindet sich nämlich eine schwarze, scheinbar undurchdringliche Mauer. Ihr Zentrum befindet sich auf dem Uranus-Mond Oberon, der mittlerweile durch eine menschliche Kolonie besiedelt wurde. Was es mit dieser mysteriösen Mauer auf sich hat, soll nun das Purgatory-Schwadron, eine Truppe vorbestrafter Piloten, herausfinden. Die Mission erweist sich jedoch als äußerst schwierig und gefährlich. Zusätzlich kommt es zu Vorfällen innerhalb des bunten Haufens von Ex-Knackis, die den Erfolg ihrer Mission gefährden.

Story
Crayton: „Die Geschichte beginnt ja recht actionreich, um dann erstmal in ruhigeren Bahnen zu verlaufen. Also am Anfang hatte ich ein paar Probleme, mich in die Story einzufinden. Nur eine dröge, uninteressante Sci-Fi Story, dachte ich. Das hat sich dann aber nach einigen Seiten schnell geändert. Je mehr man von den Charakteren und dem Umfeld erfährt, umso interessanter wird die ganze Sache hier. Wie war dein erster Eindruck?“

der Nachbar: „Ähnlich wie bei dir. Ich hab UWO ja schon damals auf der Rückfahrt im Zug überflogen. Zuerst hatte ich auch den Eindruck, dass der Comic auf Kosten der Action etwas zu textlastig sein würde. Aber nachdem ich mir das Heft nochmal ganz in Ruhe durchgelesen habe, bin ich positiv überrascht von der ganzen Story. Ähnlich wie beim Killer stehen auch hier mehr die Figuren im Vordergrund. Allen vorran das Purgatory-Schwadron, dieser bunte Haufen von Galgenvögel. Nach dem wahnsinns Cliff-hanger am Ende des ersten Bandes bin ich jedenfalls schon sehr gespannt, wie es weitergehen wird. Vor allem wenn ich mir die Cover der nachfolgenden Bände anschaue. Ich denk da speziell an den vierten und den sechsten Band.“

Crayton: „Ganz meine Meinung. Die Trümmer der Freiheitsstatue und diese schwebenden Humanoiden sehen schon sehr vielversprechend aus. Also ich hab hier auch Blut geleckt und will unbedingt erfahren, wie es weitergeht. Vor allem da hier nichts sicher scheint, weder das Leben der einzelnen Protagonisten noch der Verlauf der Story. Das wird mir besonders klar, wenn ich UWO mit Sci-Fi Stories wie denen von Star Trek vergleiche. Auch hier gibt es natürlich immer Gefahren, die auf die Helden treffen, doch bei Star Trek hat man auch immer das Gefühl, dass sie all diese Probleme stets lösen werden. Bei diesem Heft hier sieht das schon anders aus. Also ich bin mir nicht sicher, dass alle Mitglieder des Purgatory-Schwadron hier heil aus der Sache wieder rauskommen. Einen hat es ja schon im Verlaufe dieses Heftes erwischt.“

der Nachbar: „Ja, jetzt verrat aber bloß nicht, wer es ist! Also was die Story angeht, sind wir uns ja einig, dass Unviersal War One in der ersten Liga, ach was sag ich da, in der Champions League mitspielen kann. Jetzt lass uns mal schauen, ob das Artwork auch mithalten kann.“


Artwork
Crayton: „Hier ist es mir ähnlich gegangen wie mit der Story. Auf den ersten Blick haben mich die Bilder nicht umgehauen. Aber wenn man genauer hinsieht, dann beeindrucken die Zeichnungen schon. Besonders gut gefällt mir hier der düstere Stil von Bajram. Der passt super zu der ganzen Story. Er setzt auch sehr gut Licht und Schatten ein. Die Bilder vermitteln eine düstere Zukunft, die mich ein wenig von der Atmosphäre her an Alien oder auch Blade Runner erinnern.“

der Nachbar: „Alien, genau. Daran muss ich auch manchmal denken, wenn ich die ganzen Räumlichkeiten wie beispielsweise die Korridore, das Flugdeck oder die Mannschafts- und Computerräume im Mutterschiff und. die Cockpits der kleineren Raumschiffe sehe. Auch die Farbgebung und Schattierungen passen hier wie die Faust aufs Auge. Allerdings war ich von Anfang an von Denis Bajrams zeichnerischer Arbeit begeistert und musste dafür kein zweites Mal hinsehen. Er zeichnet einfach klasse. Egal ob es jetzt Figuren, Gegenstände oder Umgebungen sind. Oh, bevor ich es vergesse, möchte ich noch darauf hinweisen, dass UWO fast ausschliesslich von ihm alleine kreiert wurde. Respekt dafür!“

Fazit (geschrieben von Crayton)
Der Splitter Verlag hat den Comic-Fans einen wirklich großen Gefallen getan, indem er Universal War One während des Gratis-Comic-Tages kostenlos anbot. Handelt es sich hierbei doch um einen kompletten Band und nicht bloß einen Teaser bzw. einige Kurzgeschichten, wie es manch andere Verlage gemacht haben. Universal War One – Genesis kann sowohl von der Story als auch vom Artwork her überzeugen und gehört sicherlich zu den besseren Sci-Fi Geschichten. Besonders für Fans dieses Genres ist UWO ein absolutes Muss. Aber nicht nur die werden von diesem Werk begeistert sein, denn wer generell spannend geschriebene und zeichnerisch sehr gut in Szene gesetzte Comics liebt, ist hier sehr gut aufgehoben.

Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: auf der Webseite von Splitter könnt ihr euch die ersten paar Seiten als Leseprobe anschauen.

Künstler
Denis Bajram (Autor und Zeichner)

Bewertung

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