Review: Spider-Man – Der Tod der Stacys

Cover_Spider-Man - Der Tod der Stacys (Hachette Verlag)

Cover von Gil Kane

Autoren
Stan Lee & Gerry Conway

Zeichner
John Romita Sr. & Gil Kane

Verlag
Hachette Verlag

Erscheinungsdatum
29.07.2015

Seitenanzahl
160

Preis
12,99 €

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Storytitel
Die Arme des Doktor Octopus (aus US The Amazing Spider-Man #88, September 1970)
Doc Ock lebt! (aus US The Amazing Spider-Man #89, Oktober 1970)
Es wartet… der Tod!! (aus US The Amazing Spider-Man #90, November 1970)
Zermalmt die Spinne! (aus US The Amazing Spider-Man #91, Dezember 1970)
Iceman greift an! (aus US The Amazing Spider-Man #92, Januar 1971)
Die Nacht in der Gwen Stacy starb! (aus US The Amazing Spider-Man #121, Juni 1973)
Des Kobolds letzter Kampf! (aus US The Amazing Spider-Man #122, Juli 1973)

Inhalt
Captain George Stacy und Gwen Stacy – ein Vater und seine Tochter, die durch ihre enge Verbindung zu New Yorks Netzschwinger ein tragisches Ende finden. Machen Sie sich gefasst auf schockierende Geschichten aus wegweisenden Ausgaben von The Amazing Spider-Man. Was damals geschah, verfolgt Peter Parker bis heute.

Meine Meinung
Dank Hachette haben wir in dieser Ausgabe mal beide Arcs zusammen, in der sowohl Captain Stacy als dann später auch seine Tochter Gwen Stacy sterben. Beide Todesfälle haben bis heute eine Bedeutung und verfolgen Spider-Man auch so viele Jahre danach immer noch.
The Amazing Spider-Man #88-#92:
Während ich den Zweiteiler rund um Gwen Stacys Tod schon kennte, war ich vor allem an dem fünfteiligen Arc der sich um den Tod ihres Vaters dreht interessiert. Der Tod von Captain Stacy selber, der am Ende von ASM #90 passiert, ist dabei weniger spektakulär als das später bei Gwen der Fall ist. Im Gegensatz zu seiner Tochter stirbt Stacy eher zufällig als er ein Kind vor den herunterfallenden Steinen, die es beim Kampf zwischen Doc Ock und Spider-Man gibt, rettet und von diesen erschlagen wird. Interessant ist hier allerdings die Wirkung, die das Ganze auf Spider-Man selber und auf seinen Ruf in der Öffentlichkeit hatte. Denn einmal wird ihm von der breiten Masse die Schuld an dem Tod von Captain Stacy gegeben, was vor allem J. Jonah Jameson ausnutzt, zum anderen ist unser Held aber auch selber von Selbstzweifeln geplagt, ob er tatsächlich Schuld hat. Das ist zwar aus heutiger Sicht nichts Neues mehr, war aber damals hochaktuell und durchaus interessant.
The Amazing Spider-Man #121-#122:
Dieser Story-Arc ist wirklich legendär und alle Spider-Man Fans haben ihn entweder gelesen oder zumindest davon gehört (die meisten werden eher davon gehört haben). Gwen Stacy war damals ja Peters Freundin und wie heute Mary Jane die entscheidende Frau  in seinem Leben. Mary Jane war hier eine gute Freundin von Peter. Aber Gwen war damals seine große Liebe. Dementsprechend war ihr Tod damals auch ein Paukenschlag. Heutzutage ist ja der Tod auch von solch wichtigen Charakteren nicht mehr so besonders, kommen sie doch meist irgendwann doch zurück. Auch hier ist Norman Osborns Tod ja mittlerweile nicht mehr aktuell und der gute Norman ist schon lange wieder unter den Lebenden. Bei Gwen Stacy ist das allerdings anders. Hier blieb Marvel bisher konsequent. Bis heute ist es bei Gwen Stacys Tod geblieben. Zwar gab es  später mehrere Geschichten über ihre Rückkehr, allerdings waren das meist nur Klone. Die echte Gwen Stacy ist und bleibt im regulären Marvel-Universum bisher tot. Autor Straczynski wollte das gegen Ende seines Spider-Man Runs (2001-2007) zwar ändern, aber Marvel hat das nicht erlaubt. Das befürworte ich sehr. Den Charakter habe ich zwar sehr gemocht, aber man muss ja nicht jeden der mal gestorben ist wiederbeleben. Alleine diese Tatsache macht die Story so wichtig. Das Norman hier starb ist zwar aus heutiger Sicht nicht mehr aktuell, war aber damals von großer Bedeutung.
Das erste hier enhaltene US Heft wurde noch von John Romita Senior gezeichnet, während er bei allen folgenden Heften dann das Tuschen übernommen hat. Als Vorzeichner übernahm ab dem zweiten US Heft dann Gil Kane. Sowohl Romita Senior als auch Kane gehören neben Sal Buscema zu den Zeichnern, mit denen ich damals in meiner Kindheit bei Spider-Man die ersten und meisten Berührungspunkte hatte. Vielleicht liegt es auch daran, das mir die Bilder der beiden auch heute noch so gut gefallen. Bei diesem Artwork fühle ich mich einfach an eine schöne Zeit  in meiner Comiclaufbahn erinnert.
Insgesamt sind diese beiden Story-Arcs auch heute noch sehr gut lesbar und eigentlich jeder Spider-Man Fan sollte diese Geschichten mal gelesen haben.

Bewertung
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