Review: Doctor Strange – Anfang und Ende

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Cover von Brandon Peterson

Autoren
J. Michael Straczynski & Sara „Samm“ Barnes

Zeichner
Brandon Peterson

Verlag
Panini Comics

Erscheinungsdatum
20.09.2016

Seitenanzahl
148

Preis
16,99 €

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Dieser Sammelband enthält die US Ausgaben Strange (2004) #1-#6 (November 2004 – Juli 2005)

Inhalt
Als begnadeter Arzt könnte Dr. Stephen Strange die Welt zu einem besseren Ort machen und vielen Menschen helfen. Doch er entscheidet sich für Geld, Ruhm und schöne Frauen. Eines Tages allerdings verändert ein Unfall das Leben des arroganten Schönheitschirugen drastisch. Er hofft, in Tibet Hilfe und Heilung zu finden. Doch alles was er bekommt, ist ein Blick auf die magischen und dämonischen Welten hinter der dünnen Wand der Realität. Um den Krieg zwischen diesen mystischen Mächten zu überleben, muss Dr. Strange als Erstes einsehen, dass er nicht nur an sich selbst denken darf und noch viel zu lernen hat…

Meine Meinung
Da demnächst der neue Doctor Strange Film ansteht, wollte ich mir auch mal ein Solo-Comic von dem guten Magier gönnen. Meine Wahl viel dabei auf die Neuauflage von Doctor Strange – Anfang und Ende. Von der hier enthaltenen sechsteiligen Mini-Serie hatte ich schon viel Gutes gehört. Und ich kann diesen Lob nur bestätigen. Straczynski und Barnes schreiben eine sehr spannende Origin-Story. Dabei nehmen sich die Autoren auch viel Zeit für die Charakterentwicklungen der einzelnen Protagonisten. So dauert es zum Beispiel bis zum Ende des zweiten Heftes, bevor so langsam Magie ins Spiel kommt. Vorher wird sehr schön gezeigt, wie Stephen Strange sich eigentlich zu einem zwar sehr guten, aber auch sehr arroganten, stets aufs Geld fixierten, Arzt entwickelt hatte, bevor ein schwerer Unfall sein Leben völlig verändert hat. Auch in den Heften drei und vier, steigt zwar das Actionelement in der Story an, dennoch legen die Autoren weiterhin mehr Wert auf die Beziehungen der Charaktere untereinander und auf die Analyse des Charakters von Strange. Die Ausgaben 5 und 6 bringen dann nochmal sehr coole Action rein und schließen die Umwandlung von Strange vom Arzt zum Magier ab. Sehr stark finde ich auch das Ende, das nochmal sehr schön zeigt, wieviel Strange für sein neues Leben aufgeben muss.
Die Zeichnungen von Brandon Peterson sind ebenfalls großartig geworden. Sie passen sehr gut zur Story. Vor allem wenn es um Magie geht und Strange Gegner aus der Hölle gezeigt werden, trumpft Peterson richtig auf. Aber nicht nur bei der Action ist er stark. Auch die ruhigen nachdenklichen Momente einerseits und die hoch emotionalen Momente andererseits kann er sehr gut mit seinen Zeichnungen rüberbringen.

Fazit: Wer vor oder nach dem Film mal bei Doctor Strange reinschauen will, dem kann ich diesen Band wärmstens empfehlen.

Bewertung
Bewertungsstern_04

10 Antworten zu Review: Doctor Strange – Anfang und Ende

  1. Tommyknockers80 sagt:

    Habe lange überlegt ob ich es mir holen soll. Jetzt surfe ich gerade so auf deinem Blog schaue was es Neues gibt und prompt haust du das Review dazu raus. Das hört sich doch alles schon mal sehr gut an. Werde es mir dann morgen direkt mal im Comicshop holen.🙂

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  2. CrazyChris sagt:

    ja Tommyknockers, Crayton hat recht, das ist echt ne tolle Story, die auch sehr atmosphärisch gezeichnet ist.

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  3. Verena sagt:

    Danke für den Tipp. Finde Doctor Strange als Charakter interessant, wußte nur nicht so genau mit welchem Comic ich da einsteigen sollte. Da bietet sich natürlich seine Entstehungsgeschichte an. Was du dazu geschrieben hast, gefällt mir. Werde mal nach dem Band schauen.

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  4. Crayton sagt:

    @Tommyknockers80 & Verena: Kann den Band wirklich empfehlen, wenn ihr was von Strange lesen wollt macht ihr hiermit nichts falsch.

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  5. Domino sagt:

    Hab ihn mir vor ein paar Tagen gekauft, lese ich zur Zeit, bin bei der Hälfte ungefähr angekommen. Bisher bin ich schwer begeistert.

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  6. Mark sagt:

    Ich fand den Band auch richtig geil. Hat Lust auf mehr doctor Strange gemacht. Werde mir auch mal die neue ongoing von ihm anschauen. Die kommt ja auch bei panini in Paperback Form.

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  7. MaBuGu sagt:

    Fand den Band eigentlich auch echt gut, aber so wirklich Begeisterungsstürme hat er bei mir nicht ausgelöst. Er lebt halt davon, dass er extrem gut geschrieben ist und sich Zeit lässt. Und es machte auch echt Spaß den zu lesen…aber irgendwie haute mich das nicht aus den Socken.
    Habe vor ein paar Tagen „der Eid“ gelesen, welcher mir persönlich sogar ein Stück besser gefallen hat, weil der Band ein paar coole Ideen hatte, es witzige Momente gibt und die Beziehung zwischen Wong und Strange schön dargestellt wird.
    Es kam aber in den letzten 12-15 Monaten echt viel zum Doktor. 5 Bände, wenn ich richtig gezählt habe. O.o

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  8. Crayton sagt:

    @MaBuGu: „Der Eid“ kenne ich gar nicht, aber ich kenne bisher eben auch nichts anderes Solo von Doctor Strange beziehungsweise hatte ja noch nichts anderes gelesen. Ja dem Doctor wird im Moment recht viel Aufmerksamkeit zu teil. Ist „Der Eid“ auch ne Neuauflage von älteren Sachen?

    @Domino und Mark: Seit ihr neu auf dem Blog? Habe nicht in Erinnerung das ihr schon mal kommentiert habt. Wie habt ihr mich gefunden?

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  9. MaBuGu sagt:

    Der Eid müsste eine Erstveröffentlichung von älterem Material sein.

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  10. Crayton sagt:

    kam das denn jetzt zu letzt raus? Wer sind den Autor und Zeichner?

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