Review: Spawn Origins Collection #2

Cover_Spawn Origins Collection #2

Cover von Greg Capullo

Autoren
Todd McFarlane, Grant Morrison, Tom Orzechowski & Andrew Grossberg

Zeichner
Todd McFarlane, Greg Capullo & Marc Silvestri

Verlag
Panini Comics

Erscheinungsdatum
18.11.2013

Seitenanzahl
292

Preis
29,95 €

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Dieser Sammelband enthält die US Ausgaben Spawn #13-#25 (August 1993 – Oktober 1994)

Inhalt
Al Simmons kehrt aus der Hölle als Spawn-Krieger auf die Erde zurück und beschützt fortan die Obdachlosen New Yorks. Allmählich lernt er, die Kräfte zu bändigen, über die er nun verfügt, und gleichzeitig beginnt er zu begreifen, auf was er sich eingelassen hat – und was er dafür aufgeben muss.

Meine Meinung
Dieser zweite hochwertige Hardcover-Band enthält 13 weitere Hefte aus Spawns Anfangszeit. Erneut läßt Spawn-Erfinder Todd McFarlane, der selber die Hefte #13-#15 und #21-#25 schreibt, auch andere Autoren an seine Serie ran. So schreibt Grant Morrison hier die Hefte #16-#18 und Tom Orzechowski zusammen mit Andrew Grossberg die schreiben Spawn #19-#20. McFarlane vertieft die Rolle, die Spawn für die Obdachlosen spielt und führt jede Menge neue Nebencharaktere und Widersacher ein. Er baut das Spawn-Universum um weitere Dimensionen und vergangene Epochen aus, die wirklich sehr interessant sind.  Zudem gibt es ein nettes Crossover mit Rob Liefelds Image-Superhelden Team Youngblood, das nie in Deutschland Fuß fassen konnte und bei uns relativ unbekannt ist. Am interessantesten ist aber Morrisons Dreiteiler mit dem Anti-Spawn. Bei diesem Charakter schafft es Morrison, ihn wirklich interessant zu gestalten. Besonders das Jason Wynn als erster Anti-Spawn auftritt, gefällt mir sehr gut und macht den Kampf der beiden Widersacher doppelt spannend. Schade ist lediglich, das das Crossover mit Batman, das zwischen Heft #20 und #21 spielt nicht in dieser Collection vorhanden ist. Das hat wohl rechtliche Gründe. Leider verpasst es Panini dem Leser davon zu berichten. So wundern sich die Leser die es nicht wissen schon, warum Spawn ab Heft #21 eine Narbe die per Schnürsenkel genäht wurde für ein paar Hefte trägt. Diese Wunde hat er nämlich von Batman zugefügt bekommen.
Erstmalig läßt Todd McFarlane, der hier die Ausgaben #13-#15 und #21-#24 zeichnet, seine Figur auch mal von anderen Künstlern zeichnen. Und sowohl Greg Capullo (Hefte #16-#20) als auch Marc Silvestri (Heft #25) machen ihre Sache sehr gut. Beide geben Spawn ihre eigene Note, unterscheiden sich mit ihrem bombastischem Stil aber nicht so viel von McFarlane, so daß es hier zu keinem Stilbruch kommt.

Bewertung
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