Review: Convergence Sonderband #1 (von 2)

Cover_Convergence Sonderband #1 (von 2)

Cover von Steve Pugh

Autoren
Steve Pugh, Christy Marx, Gail Simone & Brian Buccellato

Zeichner
Phil Winslade, Rags Morales & Jan Duursema

Verlag
Panini Comics

Erscheinungsdatum
19.01.2016

Seitenanzahl
204

Preis
19,99 €

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Storytitel
Durch den Kaninchenbau (aus US Convergence Harley Quinn #1, Juni 2015)
Hasenzeit (aus US Convergence Harley Quinn #2, Juli 2015)
Vater und Sohn (aus US Convergence Green Arrow #1, Juni 2015)
Mutter und Tochter (aus US Convergence Green Arrow #2, Juli 2015)
Schwingen des Zorns (aus US Convergence Nightwing/Oracle #1, Juni 2015)
Schwingen des Zorns – Das Finale (aus US Convergence Nightwing/Oracle #2, Juli 2015)
Ohne Titel (aus US Convergence Crime Syndicate #1, Juni 2015)
Ohne Titel (aus US Convergence Crime Syndicate #2, Juli 2015)

Inhalt
Zahlreiche Städte aus mehreren Realitäten und Epochen des Multiversums sind auf einer fremden Welt unter riesigen Energiekuppeln gefangen. Als sich die Kuppeln plötzlich auflösen, werden die Helden der verschiedenen Städte zu einem gnadenlosen Kampf gegeneinander gezwungen…
Harley Quinn, die durchgeknallte Ex des Jokers, trifft auf den Superhasen Captain Carrot! Green Arrow erfährt, das er einen Sohn hat, an dessen Seite er kämpfen muss! Nightwing und Ex-Batgirl Oracle müssen es mit einem brutalen, rücksichtslosen Hawkman aufnehmen, und das klassische Crime Syndicate von Erde 3 prallt auf die Justice League A des fernen 853. Jahrhunderts aus DC One Million…

Meine Meinung
Dieser Band enthält 8 US Comics, was in diesem Fall bedeutet, das wir vier Zweiteiler präsentiert bekommen. Im ersten geht es um Harley Quinn, die bei DC so etwas wie Deadpool bei Marvel ist. So ist es nicht anders zu erwarten das wir eine durchgeknallte recht humorvolle Story präsentiert bekommen. Als Gegner für Harley hat man mit Captain Carrot sicherlich die richtige Wahl getroffen. Ich kannte diesen Hasen vorher gar nicht. Muss man wahrscheinlich auch nicht, denn eigentlich wirkt er doch recht albern. Allerdings passt das in diesem Fall doch recht gut. Harley und Carrot liefern sich einen netten Kampf. Die Story kann unterhalten, wird mir aber wohl nicht lange im Gedächtnis bleiben. Die Zeichnungen sind recht solide ohne dabei aber besonders aufzufallen.
Danach geht es beim nächsten Zweiteiler mit Green Arrow weiter. Der lernt nicht nur seinen Sohn kennen, sondern muss sich zusammen mit diesem auch seiner Frau und seiner Tochter aus einer anderen Realität stellen. Diese Konstellation sorgt natürlich durchaus für etwas Spannung. So richtig packt mich die Story aber nicht, da ich mich nicht so sehr für Green Arrow interessiere. Außerdem fand ich die Origin von Arrows Sohn, die wir hier präsentiert bekommen doch arg gezwungen. Die Zeichnungen können dafür voll überzeugen. Rags Morales präsentiert wieder tolle Bilder, die durch die gute Kolorierung zusätzlich richtig zur Geltung kommen.
Als nächstes gibt es das Duell zwischen Oracle und Nightwing mit einer kriegerischen Version von Hawkman und Hawkgirl zu sehen. Auch diese Story hat wenig Inhalt, allerdings kommen hier die Actionfreunde voll auf ihre Kosten. Dabei kommt es der Story entgegen, das Zeichner Jan Duursema diese Action sehr gut visualisiert. Seine Zeichnungen strotzen nur so vor Dynamik.
Auf den letzten Zweiteiler hatte ich mich am meisten gefreut. Hierbei trifft das klassische Crime Syndicate auf die Justice League aus dem 853. Jahrhundert, das wir noch von der DC One Million Storyline aus den 1990er Jahren kennen. Leider ist diese Story die schwächste im ganzen Band. So richtig will der Funke einfach nicht überspringen. Die Kämpfe sind zu vorhersehbar und die einzelnen Charaktere bleiben blass. Als blass präsentiert sich bei dieser Story auch die Kolorierung. Das wirkt bei den Szenen in der Stadt des Crime Syndicate auch gut, da man so ein wenig das Feeling aus den 60er oder 70er Jahren bekommt. Später wirkt das dann aber, wenn alles in der Stadt der Zukunft Justice League stattfindet doch etwas fehl am Platz. Da hätte ich mir gewünscht, das man mit den Farben etwas mehr variiert.
Fazit: Auch diese Tie-In Ausgabe braucht man nicht unbedingt um das Hauptevent verfolgen zu können. Andererseits hat man aber auch die Möglichkeit diesen Band zu lesen, ohne das Event verfolgen zu müssen. Die erneut guten Redaktionsseiten von Panini geben einem genügend Infos zur Ausgangslage, so das man sich auch ohne Convergence zu lesen hier zurechtfinden dürfte. Der Band ist insgesamt solide und sicherlich für Fans der Figuren eine nette Unterhaltung.

Bewertung
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