Review: Spawn – Die Blutfehde

Cover_Spawn - Die Blutfehde (Panini Comics)

Cover von Tony S. Daniel

Autor
Alan Moore

Zeichner
Tony S. Daniel

Verlag
Panini Comics

Erscheinungsdatum
15.12.2015

Seitenanzahl
116

Preis
14,99 €

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Storytitel
Blutfehde – Präludien & Notturni (aus US Spawn #32 (II), Juni 1995)
Blutfehde – Teil 1 (aus US Spawn – Blood Feud #1, Juni 1995)
Blutfehde – Teil 2 (aus US Spawn – Blood Feud #2, Juli 1995)
Blutfehde – Teil 3 (aus US Spawn – Blood Feud #3, August 1995)
Blutfehde – Teil 4 (aus US Spawn – Blood Feud #4, September 1995)

Inhalt
Al Simmons ist der höllische Antiheld Spawn, der eine symbiotische Beziehung zu seinem Kostüm hat. Inzwischen ist er sogar sicher, dass es eine eigenständige, dämonische Lebensform ist und die Kontrolle über ihn erlangen möchte, um schreckliche Dinge zu tun! Eine brutale Mordserie ruft schließlich nicht nur die Polizisten Sam und Twitch auf den Plan, sondern auch den brutalen Vampirjäger John Sansker, der die Menschen vor Spawn warnt und verspricht, die Bedrohung durch dieses Monster zu beseitigen – was den Clown königlich amüsiert. Fragt sich nur, wer am Ende die größere Gefahr für Simmons darstellt: der Jäger auf seinen Fersen – oder der Symbiont, der bereits ein Teil von ihm ist…

Meine Meinung
Diese Woche ist eine gute Woche für die deutschen Spawn-Fans. Denn Panini hat nicht nur die reguläre Ausgabe Spawn #113 auf den Markt gebracht, sondern auch zusätzlich eine Neuauflage der Spawn-Miniserie „Blutfehde“ aus dem Jahr 1995 veröffentlicht. Diese abgeschlossene Mini-Serie wird erstmal mit einer kurzen Story, die damals als Back-Up Geschichte in US Spawn #32 veröffentlicht wurde eingeleitet. Dieses kurze Intermezzo von Spawns Gegenspieler John Sansker, hat mein Interesse direkt geweckt und mich neugierig gemacht, wie Spawn denn mit diesem Gegner zurechtkommen würde. Und ich wurde nicht enttäuscht. Blutfehde bietet eine actionreiche und sehr unterhaltsame Story, die zwar keineswegs tiefsinnig oder besonders ausgeklügelt ist, aber mich trotz ihrer Einfachheit dennoch gut unterhalten hat. Die Geschichte passt auch gut zu den ganzen regulären Ausgaben der letzten Zeit, da auch hier der Konflikt zwischen dem Kostüm und seinem Wirt, in dem Fall Al Simmons, und das Eigenleben von K7 – Leetha thematisiert wird.
Diese Story lebt aber vor allem von den Zeichnungen, für die Tony Daniel (in den letzten Jahren zum Beispiel bei Batman/Justice League zu bewundern) verantwortlich ist. Dieser liefert ein Actionfeuerwerk ab, das natürlich ganz im Stil der 1990er Jahre sicherlich an der ein oder anderen Stelle etwas „Over the Top“ ist, aber eben auch sehr dynamisch rüberkommt. Im Gegensatz zu heute, ist Daniels Stil hier noch etwas roher und „more extreme“, wie es eben in dieser Zeit besonders bei Image Comics üblich war. Allerdings findet man auch heute noch viele Elemente in seinen Zeichnungen, die auch hier zur Anwendung kommen.
Spawn – Blutfehde kann man gut unabhängig von der regulären Serie lesen. Daher lohnt sich ein Blick auch für Leser, die bisher noch nie etwas von Spawn gelesen haben. Allerdings sollte man dem Zeichenstil dieser Zeit nicht komplett abgeneigt sein und nicht zu viel vom Storytelling erwarten. Man bekommt ein recht unterhaltsames Comic, das zeichnerisch ziemlich cool ist.

Bewertung
bewertungsstern_032

2 Antworten zu Review: Spawn – Die Blutfehde

  1. MaBuGu sagt:

    Ich muss sagen, dass mich der Comic nicht ganz so sehr gepackt hat. Lag aber evtl auch an meinen recht hohen Erwartungen nach der Angela und Violator Mini. Das mit dem Kostüm war ja noch recht interessant, aber irgendwie..naja. Tiefgang war, wie du es auch geschrieben hast, nicht zu erwarten, aber ich habe hier das Gefühl gehabt, dass man das schon mal an anderer Stelle besser gemacht hat. ABER die Cover waren durchweg richtig gut. Das erste US-Cover gehört für mich zu einem der 5 besten Spawn-Cover.

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  2. Crayton sagt:

    Das ist ja eh immer wichtig mit welchen Erwartungen man einen einzelnen Comic oder an eine Serie geht, ob man sie dann gut findet oder nicht. Ja bei dieser Mini sind vorallem die Zeichnungen das, was es dann doch recht lesenswert macht.

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