Review #964: Der Ultimative Spider-Man Paperback #1

Cover_Der Ultimative Spider-Man Paperback #1 (Panini Comics)

Cover von Mark Bagley

Autoren
Brian Michael Bendis & Bill Jemas

Zeichner
Mark Bagley

Verlag
Panini Comics

Erscheinungsdatum
22.09.2005

Seitenanzahl
196

Preis
14,95 €

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Storytitel
Story 1: Ohnmächtig (aus US Ultimate Spider-Man #1, Oktober 2000)
Story 2: Wachstumsprobleme (aus US Ultimate Spider-Man #2, Dezember 2000)
Story 3: Möchtegern (aus US Ultimate Spider-Man #3, Januar 2001)
Story 4: Mit grosser Kraft (aus US Ultimate Spider-Man #4, Februar 2001)
Story 5: Lektionen fürs Leben (aus US Ultimate Spider-Man #5, März 2001)
Story 6: Erste Heldentaten (aus US Ultimate Spider-Man #6, April 2001)
Story 7: Geheimidentität (aus US Ultimate Spider-Man #7, Mai 2001)

Inhalt (Quelle paninicomics.de)
Erlebt, wie der fünfzehnjährige Peter Parker durch den Biss einer genetisch veränderten Spinne zum Superhelden wird! Dies ist der Anfang der Saga von Brian Bendis und Mark Bagley, die schon jetzt einer der größten Erfolge in der Geschichte Marvels ist!

Meine Meinung
Als damals „Der Ultimative Spider-Man“ auch bei uns in Deutschland herausgekommen ist, habe ich, obwohl großer Spider-Man Fan, die Serie schlichtweg ignoriert. Für mich gab es nur den Original-Spider-Man aus dem 616er Marvel-Universum. Dann Jahre später bin ich doch mal bei der Serie eingestiegen und wurde ein Fan. Nun habe ich mich vor einiger Zeit dazu entschlossen mir die fehlenden Ausgaben dieser ersten Ultimate Spider-Man Serie nachzukaufen und zwar in Form der Paperbacks von Panini.
Info: Im Jahre 2000 entschloss sich Marvel dazu mit dem Ultimate Universe ein weiteres Comicuniversum neben dem regulären 616er aus der Taufe zu heben. In diesem tummelten sich im Grunde die gleichen Helden und Schurken wie im regulären Universum, allerdings wurden die Charaktere modernisiert und auf die aktuelle Teenager Generation zugeschnitten. Außerdem wurden die Verhältnisse der einzelnen Personen untereinander verändert und teilweise die Origins der Figuren ebenfalls leicht verändert. Angefangen hat dieses Universum damals mit dem Ultimate Spider-Man.
In den ersten fünf in diesem Band enthaltenen US Hefte geht es um die Origin dieses Spider-Man. Diese Entstehungsgeschichte ist im großen und ganzen die, die wir auch vom Original-Spider-Man her kennen. Allerdings ist sie viel ausführlicher (immerhin geht sie über 5 Hefte) und natürlich auch leicht verändert. So war zum Beispiel die Spinne die Peter biss teil eines Experiments von Norman Osborn. Ein Experiment, das auch Norman im Verlauf der Story zum Green Goblin werden läßt. Damit werden in diesem Universum diese beiden erbitterten Feinde schon in ihrer Entstehung aneinander gekettet. Das gefällt mir durchaus gut und auch die anderen kleinen Änderungen an der Origin sind durchaus gelungen. Allerdings fällt mir die Entstehungsgeschichte viel zu ausführlich und auch an einigen Stellen zu langatmig aus. Wahrscheinlich liegt es auch daran, das die Änderungen nur marginal (bis auf die Kobold-Sache) sind und man sie eben schon vom regulären Universum aus kennt. Als Einzelhefte hätte ich mir die wohl nicht geholt, wenn man fünf Ausgaben braucht um die Entstehung des Helden zu beschreiben. In Tradeform funktioniert das Ganze dann aber doch einigermaßen gut. Die letzten beiden Stories liefern dann den ersten sehr unterhaltsamen Kampf zwischen Spidey und dem Kobold. Hier stimmt die Mischung aus Action und den bekannt lustigen Sprüchen von Spidey.
Für das Artwork ist Mark Bagley zuständig. Erneut enttäuscht er mich nicht. Sein Stil gefällt mir auch nach all diesen Jahren immer noch so gut, wie das schon in den 1990er Jahren bei Amazing Spider-Man der Fall war. Gut gefällt mir auch, wie Bagley seinen Stil der hier vorherrschenden Situation anpasst. Natürlich ist Spider-Man in dieser Welt deutlich jünger als er bei Amazing Spider-Man zu Bagleys Zeit war. Dementsprechend zeichnet Bagley ihn auch weniger muskulös. Auch ohne Kostüme sieht man Peter an, das er noch ein junger Schüler ist. Nicht jeder Künstler schafft es sich so umzustellen und gleichzeitig dennoch seinen Stil zu bewahren.
Einzig nicht so toll, finde ich die ersten Cover der Serie. Auch diese sind von Bagley, zeigen Spider-Man immer auf einem Hintergrund, der wie ein Photo aussieht. Das gefällt mir nicht, aber das Artwork in den Heften ist wenigstens nicht so, sondern wie gesagt sehr gut.
Insgesamt ist der Start dieser Reihe sehr gelungen, wenn auch die zu ausgedehnte Origin-Story manchmal etwas langatmig ist.

Bewertung
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