Review #952: Justice League – Turm zu Babel

Cover_Justice League - Turm zu Babel (Eaglemoss Collections)

Cover von Howard Porter

Autoren
Mark Waid, Dan Curtis Johnson & Gardner Fox

Zeichner
Howard Porter, Pablo Raimondi, Steve Scott & Mike Sekowski

Verlag
Eaglemoss Collections

Erscheinungsdatum
11.02.2015

Seitenanzahl
164

Preis
12,99 €

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Storytitel
Story 1: Turm zu Babel, Teil 1 – Überleben des Stärkeren (aus US JLA #43, Juli 2000)
Story 2: Turm zu Babel, Teil 2 – Sieben kleine Indianer (aus US JLA #44, August 2000)
Story 3: Turm zu Babel, Teil 3 – Schuld (aus US JLA #45, September 2000)
Story 4: Turm zu Babel, Teil 4 – Harte Worte (aus US JLA #46, Oktober 2000)
Story 5: Starro der Eroberer (aus US The Brave and the Bold #28, März 1960)

Inhalt
Ra´s al Guhl hat Batmans geheime Unterlagen über die JLA in seinen Besitz gebracht. Dank ihnen gelingt es dem langjährigen Widersacher des Dunklen Ritters, Superman, Wonder Woman, Aquaman, Martian Manhunter, Green Lantern, Plastic Man und Flash in heimtückische Fallen zu locken, die ganz auf ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten zugeschnitten sind. Wird die JLA überleben? Und wenn ja, wie werden die Helden über Batmans Rolle in diesem Abenteuer urteilen?
Dazu gibt es noch den allersten Auftritt der Justice League of America. Aquaman, Batman, Flash, Green Lantern, Martian Manhunter, Superman und Wonder Woman müssen gemeinsam gegen die kosmische Bedrohung kämpfen, die als Starro der Eroberer bekannt ist.

Meine Meinung
Info vorab: Aus Zeitgründen hatte ich damals nach dem Review zu Band 3 dieser Reihe (Superman – Kryptons letzter Sohn) einen Sprung zum 13. Band (Superman – Der Mann aus Stahl) gemacht. Von den 9 fehlenden Bänden dazwischen habe ich 5, die ich nun auf Wunsch einiger Leser nach und nach zwischendurch besprechen werde. Mit dazu gehört auch dieser als 4. Band der Eaglemoss Reihe erschienene Justice League – Turm zu Babel.

Von 1997 bis 2006 lief die Justice League in den USA unter dem Namen JLA und brachte es dabei auf satte 126 Ausgabe (125 reguläre + ein one Million Special). Ein älteres Review zu einer deutschen Ausgabe dieser Reihe habe ich auch hier. „Turm zu Babel“ gehört zu den wichtigsten Arcs dieser Serie. Ich glaube (bin mir aber nicht sicher) das in dieser Storyline erstmals angesprochen wurde, das Batman seine Teamkollegen ausspioniert und ihre Schwächen protokolliert hatte um für den Fall der Fälle dieses Wissen auch gegen Superman und Co. verwenden zu können. Diese Tatsachen wurden auch in den letzten Jahren immer mal wieder in den Justice League Reihen thematisiert. Wenn man mir früher gesagt hätte das die Justice League mal gegen Ra´s al Guhl antreten soll, dann hätte ich das sicherlich für keine gute Idee gehalten. Denn eigentlich ist er, so sehr er auch als Batman Gegner funktioniert, für die Justice League zu schwach um ein ernsthafter Gegenspieler zu sein. Doch die Autoren und der Federführung von Mark Waid, schaffen es eben sehr geschickt in dieser Storyline, Ra´s als wirklich vorbereiteten und gefährlichen Gegner zu präsentieren. Und hierbei spielen dann eben wieder Batmans Pläne gegen seine eigene Liga eine Rolle. Diese werden perfekt von Ra´s als Guhl umgesetzt. So werden der Justice League deutlich ihre Grenzen aufgezeigt. Besonders interessant ist sicherlich, das dadurch nun auch das Vertrauen der anderen Mitglieder der Liga zu Batman nachhaltig erschüttert wird. Besonders dieser Aspekt der Story, wird sehr gut umgesetzt.
Die Zeichnungen sind insgesamt recht gut. Besonders Howard Porter setzt die Stories sehr gut um. Ein wenig Abstriche muss man dann bei den anderen beiden Zeichnern Pablo Raimondi und Steve Scott machen, deren Bilder dann doch im Nivau etwas abfallen, ohne dabei aber zu schlecht zu sein.
Die klassische Ausgabe am Ende, die den ersten Auftritt der Justice League zeigt ist ebenfalls sehr nett. Hierbei stört mich nur ein wenig, das man gar nicht zeigt, warum sich die Helden zur Justice League zusammengeschlossen haben. Das wird wiederum erst später einmal gezeigt.

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Bewertung
bewertungsstern_032

 

 

 

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