Hörspiel-Review #25: John Sinclair 2000 #94

Cover_John Sinclair 2000 #94

Cover von „Künstler nicht angegeben“

Autor
Dennis Ehrhardt

Sprecher
Frank Glaubrecht (John Sinclair), Alexandra Lange (Erzählerin), Martin May (Suko), Manfred Liptow (Frantisek Marek), Maria Hartmann (Marie Marek), Yvonne Yung Lee (Lilian Lancaster), Karin Rasenack (Virna Lancaster), Katrin Fröhlich (Lady X), Helmut Kraus (Vampiro-del-mar), Janis Zaurins (Baron von Leppe), Achim Schülke (Sir James Powell), Ilya Welter (Glenda Perkins), Jürgen Holdorf (Ansage)

Label
Audio Lübbe

Erscheinungsdatum
15.08.2014

Spiellänge
53 Minuten

Preis
7,99 €

Storytitel: Verdammt und begraben

Inhalt (Quelle CD-Inlay)
„Der Vampir Terrasco versetzt die Menschen bereits seit langer Zeit in Angst und Schrecken. Er lockt seine Opfer in finstere Stollen und Geheimgänge und saugt ihnen das Blut aus. Doch schließlich gelingt es John Sinclair und Suko, den Vampir in eine Falle zu locken und zu vernichten. Womit der Fall, den sie beendet glaubten, aber erst so richtig beginnt …“

Meine Meinung
Dieses Hörspiel ist das erste, das ich aus der Hörspiel-Reihe „John Sinclair Edition 2000“ je gehört habe. Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde. Ich bin ja auch ein alter Vampir-Fan „nein ich meine nicht die weichgespülten Twilight Vampire“. Da bin ich natürlich bei dieser Folge genau richtig. Denn die Helden John Sinclair, Suko und Frantisek Marek bekommen es mit einer Menge Vampiren in dieser Episode zu tun. Sehr gut gefallen hat mir dabei, das obwohl die Serie auch im 21 Jahrhundert spielt, die ganze Atmosphäre sowie auch die beschriebenen Vampire auch gut und gerne aus der Zeit des 18. oder 19. Jahrhundert stammen könnten. Also so richtig klassisch, wie in den ganz alten Horrorstreifen nur eben dann in unsere Zeit versetzt, also praktisch mit einem modernen Touch versehen. Zugegeben, wirklich neue Aspekte in Punkto Vampirstory gibt diese Folge nicht her. Dem Hörer werden alles klassische Motive und Situationen serviert, die man natürlich wenn man einige der alten Vampirfilme gesehen hat und sich schon länger mit dem Thema beschäftigt gut kennt. Dennoch hat mich die Story über weite Strecken unterhalten. Nur das Finale ist dann doch etwas hastig geraten. Apropos hastig, die musikalische Untermalung hätte man als gelungen bezeichnen können. „Hätte“, leider gibt man ihr kaum die Zeit sich zu entfalten und die Atmosphäre gut wiederzugeben. Stattdessen bringt die Musik zuviel Unruhe in das Hörspiel und die Szenenwechsel sind manchmal zu schnell.
Die Sprecher haben mich alle überzeugt. Vor allem Katrin Fröhlich als Lady X gefällt mir ganz gut. Sie habe ich zuletzt auch bei den drei Fragezeichen #148 gehört. Einzig bei Janis Zaurins (Baron von Leppe) fällt mir eine leichte Inkonstanz in seiner Sprecherleistung auf. Während er gegenüber den Menschen stets als unheilvoller Vampir auftritt und dementsprechend auch so spricht, wirken seine Darbietungen im Beisein von Lady X, dann doch weit weniger gruselig und stark.
Insgesamt sicherlich kein Spitzenhörspiel, aber die Folge ist gut genug um Lust auf mehr zu machen.

Ein weiteres Review zu diesem Hörspiel findet ihr auch bei El Tofu.

Bewertung
bewertungsstern_0205

 

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