Hörspiel-Review #15: Masters of the Universe #6

Cover_Masters of the Universe #6 (Hörspiel)

Cover von „Künstler ist mir nicht bekannt“

Autor
H. G. Francis

Sprecher
Horst Naumann (Erzähler), Nobert Langer (He-Man/Adam), Monika Gabriel (Teela), Karl Walter Diess (Man-at-Arms), Matthias Grimm (Orko), Peter Pasetti (Skeletor), Jochen Sehrndt (Battle Cat), Peter Lakenmacher (Tri-Klops), Eckart Dux (Man-E-Faces), Andreas von der Meden (Trap Jaw), Jürgen Thormann (Ram Man & Zodak)

Label
Europa-Hörspiele

Erscheinungsdatum
1984

Spiellänge
41:34 Minuten

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Storytitel: Im Kerker Skeletors

Inhalt (Quelle: Kassetteninlay)
„Skeletor kämpft weiterhin um die Macht über Eternia. Dieses Mal hat er sich einen besonders heimtückischen Plan ausgedacht. Er lockt Adam, den Prinzen von Eternia, in eine Falle – doch er weißt nicht, dass Adam sich in He-Man verwandelt, sobald er die Macht des Zauberschwertes beschwört!“

Meine Meinung
Bei der sechsten Folge der Masters of the Universe Hörspiel-Reihe merkt man erstmals, das Autor H. G. Francis wohl nun mehr Hintergrundinformationen zur Verfügung hatte, als das noch in den ersten fünf Folgen der Fall war. Zum ersten Mal wird Eternis als Wohnsitz der Masters ins Spiel gebracht, während Castle Grayskull „nur“ als Wohnsitz von He-Man gilt. Das gefällt mir deutlich besser und macht die Burg auch zu einem noch besondererem Ort. Dazu gibt es auch mehr Hintergrund-Infos zu einigen Charakteren. Wir erfahren so zum Beispiel, das der Magier Zodac das Geheimnis von Adam als He-Man kennt. Das teilt er auch Tri-Klops mit, allerdings wieder so verschachtelt, das der Kämpfer des Bösen das natürlich nicht versteht. Dann bekommt Man-E-Faces (nach einem Kurzauftritt in Folge #4) auch seinen ersten größeren Auftritt. Bei ihm wird schon angedeutet, das ihn ein Geheimnis umgibt, das nur He-Man kennt. Das macht diesen Charakter sehr interessant. Dieses Geheimnis wird dann allerdings erst viel später in Folge #24 aufgeklärt. Das sind alles positive Aspekte dieser Folge. Gut gefällt mir auch das diesmal Prinz Adam im Mittelpunkt steht. Besonders seine und Gringers Gefangenschaft bei Skeletor und die Gefahr die dort durch die riesige Ratte ausgeht, wurde sehr stimmungsvoll in Szene gesetzt und hat damals für sehr viel Gänsehaut gesorgt.
Auch die Sprecher machen wieder einen tollen Job. Peter Pasetti ist als Skeletor zurück und macht seine Sache erneut sehr gut. Besonders erwähnen möchte ich auch noch Jürgen Thormann, der hier mit Ram Man und Zodac direkt zwei Figuren spricht. Das macht er so gut, das es mir damals überhaupt nicht aufgefallen ist.
Trotz dieser vielen positiven Aspekte ist diese Folge schwächer als die letzte. Das liegt vor allem daran, das die Story so abrupt endet. Kaum ist Adam wieder He-Man, schon ist die Geschichte vorbei. Auch das Man-At-Arms das Zauberschwert an Ram Man mit den Worten übergibt, „Bring es Prinz Adam, der weiß schon was er damit machen soll“ finde ich nicht so gut. Zumindest verstehe ich nicht, das Ram Man das Ganze nicht mal mehr hinterfragt.

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Bewertung
bewertungsstern_0205

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