Review #738: Superman Sonderband #54

Cover_Superman Sonderband #54

Cover von Kenneth Rocafort

Autoren
Scott Lobdell, Tom DeFalco & Mike Johnson

Zeichner
Kenneth Rocafort, R. B. Silva, Ron Frenz & Mahmud Asrar,

Verlag
Panini Comics

Erscheinungsdatum
24.09.2013

Seitenanzahl
156

Preis
16,99 €

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Storytitel
Story 1: Macht und Wahrhaftigkeit (aus US Superman #13 (Vol. 3), Dezember 2012)
Story 2: H´EL kommt! (aus US Superboy #14 (Vol. 6), Januar 2013)
Story 3: Kryptons verlorener Sohn (aus US Supergirl #14 (Vol. 6), Januar 2013)
Story 4: Freier Fall (aus US Superman #14 (Vol. 3), Januar 2013)
Story 5: Gebrochener Stahl (aus US Superboy #15 (Vol. 6), Februar 2013)
Story 6: In Kandor (aus US Supergirl #15 (Vol. 6), Februar 2013)
Story 7: Verbündete (aus US Superman #15 (Vol. 3), Februar 2013)

Inhalt
Bisher war Superman davon überzeugt, dass er und seine Cousine Supergirl die einzigen Überlebenden seiner untergegangenen Heimatwelt wären. Doch dann taucht H´EL aus den Tiefen des Alls auf und behauptet ebenfalls von Krypton zu stammen. Und er glaubt, den Planeten nachträglich retten zu können. Supergirl ist bereit in dabei zu unterstützen, doch Superman, der Klon Superboy, die Teen Titans und auch die Justice League versuchen alles, um den übermächtigen H´EL an seinem Vorhaben zu hindern, denn der Preis für Kryptons Überleben ist die Vernichtung der Erde…

Meine Meinung
Dieses Band beinhaltet die ersten 7 Teile, des ersten großen Superman-Crossovers im neuen „New 52“ DC-Universum. Diese Story, die sich durch die Serien Superman, Supergirl und Superboy zieht, wird später bestimmt nicht als eine ganz große in die Geschichte der Superman-Comics eingehen, zumindest wenn man von der hier vorliegenden ersten Hälfte des Arcs ausgeht. Dennoch ist das ganze alles in allem ganz unterhaltsam. Mit dem geheimnisvollen H´EL wird eine ganz neue Figur eingeführt. Dieser sehr manipulative Charakter gefällt mir recht gut. Besonders gut beschreiben die Autoren, wie er Kara alias Supergirl dazu bringt, sich ihm anzuschließen und sich damit auch gegen ihren Cousin Superman zu entscheiden. Das passt eigentlich sehr gut zu Supergirl und ist vor allem ihrer Situation und Rolle im neuen DC Universum geschuldet. Man kann Kara einfach verstehen, obwohl man sie als Fan natürlich eigentlich nicht so gerne an der Seite von H´EL sehen möchte. Dennoch ergibt sich dadurch auch eine interessante Situation mit ihrem Cousin. Außerdem gefällt mir ganz gut, wie mächtig H´EL zu sein scheint. Mächtig genug um Superman zu veranlassen sich Hilfe zu holen (Superboy, Teen Titans und Justice League), aber nicht zu mächtig  um als Gegner zu unrealistisch (also für Comicverhältnisse) zu wirken. Gut gefällt mir auch, das Superman sogar Lex Luthor um Hilfe bitten muss. Es ist für mich immer wieder eine schöne Situation zu sehen was passiert, wenn sich zwei Feinde gegen einen noch mächtigeren Feind zusammenraufen müssen. Die Geschichte ist auch weitgehend spannend erzählt. Nur ab und an gibt es einige Längen, bei denen der Arc dann doch ins Stocken gerät.
Wie so oft wenn es sich um ein Crossover zwischen verschiedenen Serien handelt, so haben wir auch hier unterschiedliche Kreativteams die die Story bearbeiten. Daher schwankt die Qualität beziehungsweise die Art des Artworks auch immer wieder. Am besten gefallen mir die Bilder von Kenneth Rocafort (Superman), mit dem ich früher nicht immer ganz zufrieden war  (lest dazu nochmal mein Review zu Action Comics #901 von 2011). Diesmal liefert er die besten Bilder ab. Sehr schön ist auch wie interessant er teilweise die Panels anordnet oder auch einfach mal ein Bild in das andere fließen lässt. In dieser Hinsicht sind die anderen dann doch etwas traditioneller, was jetzt aber auch nicht schlecht sein muss. Meist schaffen es die einzelnen Kreativteams auch eine Szene der einen Serie in ihre Serie zu transferieren ohne dabei optische Fehler wie zum Beispiel andere Kleidung der Protagonisten usw, zu machen. Das sollte eigentlich normal sein, ist es bei solchen Crossovers unterschiedlicher Zeichner aber leider nicht immer. Ein kleines Negativbeispiel dieser Art gibt es auch hier. So hat H´EL bei dem einen Zeichner ein „S“ ähnlich dem Symbol von Superman auf der Brust, während er bei dem anderen Zeichner gar nichts auf der Brust hat.

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Bewertung
Bewertungsstern_0205

 

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