Review #720: Danger Girl und die Armee der Finsternis

Cover von Paul Renaud

Autor
Andy Hartnell

Zeichner
Chris Bolson

Verlag
dani books

Erscheinungsdatum
März 2014

Seitenanzahl
160

Preis
16,00 €

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Grüße und so!

Danger Girl gehört zu den ersten Titeln, mit denen dani books sein Programm aufgebaut hat. Neben den beiden Sammelbänden „Revolver“ und „Trinity“ wurde nun ein weiterer Titel ins Portfolio aufgenommen: „Danger Girl und die Armee der Finsternis“. Armee der Finsternis? Da machts wahrscheinlich bei einigen von euch klick. Handelt es sich dabei doch um einen der bekanntesten Horror-Filme, der vor allem aufgrund der Mischung aus Splatter und schrägen Humor große Beliebtheit beim Publikum erlangte. Eben diese Mischung wird nahtlos im Comic-Crossover weitergeführt. Dämonenjäger Ash lässt die Kettensäge kreisen und die Danger Girls ballern aus allen Rohren, was das Zeug hält. Hört sich nicht nur trashig an, ist es auch.

Worum gehts?
Die beiden Danger Girls Abbey Chase und Sydney (Sonya, die dritte Dame im Bunde ist diesmal nicht mit von der Partie) sind auf der Suche nach dem Necronomicon, dem sagenumwobenen Buch der Toten. Dabei geraten sie an das Hammer-Imperium, welches ebenfalls hinter dem Buch her ist, um eine unaufhaltsame Armee von Untoten heraufzubeschwören. Unterstützung erhalten die Danger Girls von Ash, dem Titelhelden von Armee der Finsternis.

Wie eingangs schon erwähnt, ist dieser Danger Girls-Band ziemlich gewaltlastig, was sich auch auf das empfohlene Lesealter (ab 16 Jahren) ausgewirkt hat. Was die Story betrifft, ist nicht viel zu erwarten, wenn es sich um ein Crossover-Comic mit dem Armee der Finsternis-Franchise handelt. Dabei stehen in erster Linie die Actionpanels im Vordergrund, in denen es kräftig zur Sache geht und vor allem für Horror-/Splatterfans interessant sein dürften. Das Artwork aller sechs Teile stammt von einem Zeichner (Chris Bolson), was ich einem Zeichner-Wechsel, wie es beim Vorgängerband noch der Fall war, eher vorziehe. Allerdings fand ich das Artwork in „Revolver“ und „Trinity“ doch einen Tick besser. Apropos Artwork: Als Dreingabe wurde dem Band noch eine umfassende Covergallerie sämtlicher Variants spendiert.

Fazit
Fans von Ash/Armee der Finsternis werden an diesem Band sicherlich ihre wahre Freude haben, gesellen sich doch neben den üblichen Splatterszenen noch die hübsch anzusehenden Rundungen der Danger Girls. Wer die beiden vorherigen Danger Girl-Comics gut fand, aber mit Horror/Splatter nicht so viel anfangen kann, wird von „Danger Girl und die Armee der Finsternis“ wohl eher enttäuscht werden.

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