Comic-Klassiker #132: Superman #20

Cover_Superman #20 (Dino Verlag)

Cover von Kieron Dwyer

Autoren
Roger Stern & David Michelinie

Zeichner
Tom Grummett & Gil Kane

Verlag
Dino Comics

Erscheinungsdatum
07.08.1997

Seitenanzahl
52

Preis
4,90 DM

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Storytitel
Story 1: Bauern (aus US Superman – The Man of Tomorrow #2, November 1995)
Story 2: Der Parasit (aus US Action Comics #715, November 1995)

Inhalt
Superman setzt seine Suche nach Lex Luthor fort. Doch sein alter Widersacher scheint ihm stets einen Schritt voraus zu sein. Inzwischen scheint die Contessa  mit dem Alpha Centurion endlich den richtigen Anführer für LexCorps Sicherheitsdienst gefunden zu haben.
Lex Luthor stattet den S.T.A.R. Labs einen kleinen Besuch ab und bringt Dr. Freeman in eine sehr mißliche Lage. Der Parasit ist frei und er hat Hunger! Um sich aus der Umklammerung von Parasit zu befreien, benötigt Dr. Freeman die Kraft des Stählernen. Doch Superman kommt zu spät und das Unheil nimmt seinen Lauf.

Meine Meinung
Mit Roger Stern (Story 1) und David Michelinie (Story 2) haben wir in diesem Heft zwei wirklich gute Autoren. Und das merkt man den beiden Geschichten auch an. Zwar steht in der ersten Geschichte Supermans Jagd nach dem wiedergenesenen Lex Luthor im Vordergrund, aber Stern schafft es besonders gut die Nebenhandlungsstränge hier interessant zu gestalten. Sehr schön wird zum Beispiel die Contessa als neue starke Frau bei LexCorps präsentiert. Auch wird Alpha Centurion immer mehr in den Mittelpunkt der Geschehnisse gerückt. Diese Figur wird immer stärker. Spannend ist natürlich auch, wer hinter Lex Luthors Genesung steckt und warum er will das dieser dem Parasit ein Upgrade verschafft.
Das bringt mich direkt zur zweiten Story. David Michelinie schafft es hier den Parasit zu einem wirklich guten und interessanten Gegner zu machen. Das war er vor dem Event Crisis of Infinite Earth auch schon mal. Damals war Raymond Maxwell Jensen noch der Parasit und kombinierte eben die Kräfte des Parasiten mit Intelligenz. Nach der Crisis wurde Rudy Jones zum Parasiten. Ein einfacher nicht sehr intelligenter Mann sollte nun als Parasit gegen Superman und Co. kämpfen. Viel Kraft und wenig Hirn machte diesen Parasiten allerdings eher zu einem B-Schurken. In dieser Geschichte hier bekommt Parasit als er Dr. Freeman seine Lebenskraft entzieht auch dessen Geist. Nun befinden sich Freeman und Jones im Körper des Parasit. Dadurch kommt es immer wieder zu netten Selbstgesprächen des Schurken, die den Leser durchaus unterhalten. Außerdem ist Parasit durch Freeman nun viel intelligenter als vorher und wird dadurch zu einem gefährlichen Gegner.
Die Zeichnungen von Grummett und Kane sind gut gelungen. Zwar mag ich bis heute nicht so sehr dieses monströse Aussehen von Parasit in den 1990er Jahren im Vergleich zu dem oben erwähnten Jensen vorher, aber dennoch macht selbst dieses Parasit hier eine gute Figur.

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Bewertung
bewertungsstern_032

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