Review #688: Asterix Band #35

Cover_Asterix bei den Pikten

Cover von Albert Uderzo & Didier Conrad

Autor
Jean-Yves Ferri

Zeichner
Didier Conrad

Verlag
Egmont Ehapa Verlag

Erscheinungsdatum
24.10.2013

Seitenanzahl
48

Preis
6,50 €

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Storytitel: Asterix bei den Pikten

Inhalt
Der Winter hat ganz Gallien fest im Griff. Ganz Gallien? Ja auch das Dorf das den Römern so vehement Widerstand leistet, kann sich nicht vor dem kalten Wetter schützen. Als ein tiefgefrorener Mann im Kilt an der Küste des Dorfes angespült wird, steht den beiden Galliern Asterix und Obelix das nächste Abenteuer ins Haus. Der Mann stellt sich als Pikte heraus. Asterix und Obelix machen sich nun auf den Weg den Mann, der sich als Mac Aphon vorstellt, zurück nach Hause zu bringen. Dort angekommen, müssen die beiden Gallier Mac Aphons Verlobte retten, sowie Römer und feindliche Nachbarstämme abwehren.

Meine Meinung
Der erste Asterix-Band bei dem keiner der beiden geistigen Väter des kleinen Galliers dabei ist, wurde von vielen, so auch von mir, mit viel Spannung erwartet. Nach dem der letzte Asterix Band vor vier Jahren doch recht schwach war, muss man sagen das es hier wieder aufwärts geht. Sehr gut gefällt mir zum Beispiel das der neue Autor Jean-Yves Ferri hier wieder eine echte albumlange Geschichte erzählt. Beim oben erwähnten letzten Band hangelte sich Uderzo ja noch damals von Kurzgeschichte zu Kurzgeschichte. Ferri hingegen setzt hier in seiner Geschichte wieder auf eins der bewährten Reiseabenteuer der beiden Gallier. Und das gelingt ihm auch recht gut. Die Geschichte ist witzig. Ferri kombiniert hierbei geschickt alte Running_Gags mit Anspielungen auf die aktuelle Geschehnisse. Mit den Pikten führt er auch sehr gelungen ein neues Volk in die Welt von Asterix ein. Dabei geht er auf amüsante Weise auf die verschiedenen Eigenheiten der Schotten ein.
Der Zeichner Didier Conrad hatte hier zwei Möglichkeiten. Entweder er versucht den nach wie vor genialen einzigartigen Zeichenstil seines Vorgängers Uderzo zu kopieren oder er zeichnet dieses Asterix-Band komplett in seinem ganz eigenen Stil. Beides ist gefährlich. Kopiert er Uderzo, könnte er daran scheitern. Bringt er Asterix aber in einem ganz eigenen Stil auf´s Papier könnte er die Fans damit vergraulen. Conrad schafft hier den schwierigen Spagat und kombiniert die beiden Varianten sehr gekonnt. Seine Hauptfiguren unterscheiden sich fast nicht von Uderzos Stil. Dafür verdient er viel Respekt. Bei den neuen Figuren, wie zum Beispiel Mac Aphon, kann Conrad dann auch seinen eigenen Stil hier mit einbringen. Und dabei gelingt es ihm, das dieser auch zu den eher an Uderzos Stil angelehnten Figuren passt. So liefert Conrad in diesem Band optisch eine einerseits vertraute, andererseits aber auch frisch wirkende Asterix-Geschichte.
Der neue Asterix ist ein gelungener Start in eine hoffentlich noch lange dauernde neue Ära unserer geliebten Gallier.

Weitere Reviews zu diesem Band findet ihr auch bei El Tofu und Muelli77.

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Bewertung
bewertungsstern_032

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