Comic-Klassiker #129: Superman #17

Cover_Superman #17 (Dino Verlag)

Cover von Stuart Immonen

Autoren
Karl Kesel & David Michelinie

Zeichner
Rodolfo Damaggio & Kieron Dwyer

Verlag
Dino Verlag

Erscheinungsdatum
07.05.1997

Seitenanzahl
52

Preis
4,90 DM

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Storytitel
Story 1: Titelkampf (aus US Adventures of Superman #526, August 1995)
Story 2: Rote Rettung (aus US Action Comics #713, September 1995)

Inhalt
Im Gefängis Stryker´s Island kommt es zu einem Konflikt zwischen dem schwarzen Robert DuBois dem ersten Bloodsport und dem weißen Rassisten Alex Trent dem zweiten Bloodsport. Der Gefängnisdirektor möchte nicht das dieser Konflikt auf die anderen Gefangenen überschwappt und organisiert deshalb einen Boxkampf zwischen den beiden Bloodsports. Als Ringrichter soll Superman fungieren.
In den Tumulten rund um diesen Boxkampf schafft es der Killer Ramsey Murdoch alias Saviour aus dem Gefängnis zu entkommen. Saviour hält Superman für einen Betrüger und will das in einem Kampf mit ihm Beweisen. Mit seinen erstaunlichen Fähigkeiten erweist sich Saviour als schwerer Gegner für den Mann aus Stahl.

Meine Meinung
Der Gefängnis-Boxkampf zwischen den beiden Bloodsports sowie die folgenden Tumulte unter den Gefangenen ist ein Thema, das man in ähnlicher Form schon in verschiedenen Filmen gesehen hat. Das Superman sich hier als Ringrichter verdingt wirkt sicherlich auf den ersten Blick lächerlich. Umso erstaunlicher ist es dann, das Autor Karl Kesel es schafft diese Situation und die ganze Story keineswegs lächerlich wirken zu lassen. Im Gegenteil, er setzt das bekannte Thema gut um und bringt auch noch das Thema Rassismus gut in die Geschichte rein.
In der zweiten Story zeigt Autor David Michelinie endlich was in Saviour steckt, der schon in einigen Superman Heften eine kleine Rolle hatte und langsam aufgebaut wurde. Hier stellt er sich nun erstmals Superman und sieht dabei gar nicht schlecht aus. Am Ende muss er sich zwar unserem Helden geschlagen geben, aber man wird in dieser Superman-Reihe noch von ihm hören.
Zeichnerisch sind beide Geschichten recht ordentlich gewonnen. Zwar sind die Bilder von Damaggio und Dwyer für die damaligen Verhältnisse nichts Außergewöhnliches, aber dennoch nett anzuschauen. Das gilt auch heute noch. Klar auf einigen Panels sind die Muskeln der Protagonisten schon eine Nummer zu groß geraten, aber insgesamt gibt es doch viele nette Bilder.

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Bewertung
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