Review #658: Justice League #15

Cover_Justice League #15

Cover von Ivan Reis

Autoren
Geoff Johns, Scott Lobdell & Fabian Nicieza

Zeichner
Ivan Reis, Paul Pelletier & Ale Garza

Verlag
Panini Comics

Erscheinungsdatum
20.08.2013

Seitenanzahl
76

Preis
4,99

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Storytitel
Story 1: Der Thron von Atlantis – Kapitel Eins (aus US Justice League #15 (Vol. 2), Februar 2013)
Story 2: Der Thron von Atlantis – Kapitel Zwei (aus US Aquaman #15 (Vol. 7), Februar 2013)
Story 3: Die Herkunft von Wonder Girl – Teil 2 (aus US Teen Titans #14 (Vol. 4), Januar 2013)

Inhalt
Durch eine Sabotage feuert ein U-Boot versehentlich Raketen auf Atlantis ab. Die Antwort der Atlanter lässt nicht lange auf sich warten und sie greifen die beiden Küstenstädte Metropolis und Gotham City an. Schnell gerät auch Aquaman zwischen die Fronten und muss sich entscheiden, auf welcher Seite er steht.
Red Robin, Superboy und Wonder Girl müssen gegen Cassies Ex-Freund antreten. Und der ist nun im Besitz von Wonder Girls mächtiger „Stiller Rüstung“.

Meine Meinung
Mit diesem Heft, das mit satten 76 Seiten wieder Überlänge hat, beginnt nun also das große Crossover „Der Thron von Atlantis“ der beiden Serien Justice League und Aquaman. Und diese ersten beiden Kapitel machen direkt Lust auf mehr. Besonders gut gefällt mir, wie Autor Geoff Johns Aquaman in den Mittelpunkt rückt. Dieser hat seit dem Start des New 52-Neustartes einen überraschenden Aufwind erfahren und gilt nun nicht mehr als nerviger B-Charakter. Es ist sehr spannend zu sehen, wie Aquaman sich in diesem Heft schwer damit tut, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Auf welcher Seite soll er kämpfen? Dieser Interessenkonflikt wird dadurch noch stärker, da es sich bei dem Führer der Atlantischen Streitkräfte um Aquamans Bruder Orm alias Ocean Master handelt. Der wird nun in den New 52 auch als vollwertiger Bruder und nicht mehr „nur“ als Halbbruder geführt.

Der zweite Teil der Originstory von Wonder Girl aus dem Teen Titans-Heft hat mich wieder nicht wirklich gepackt. Dennoch ist die Geschichte diesmal wesentlich unterhaltsamer als das im letzten Heft der Fall war. Das liegt vor allem an den recht witzigen Dialogen der Protagonisten. Spannender wird es bei den Teen Titans bald wohl durch das Batman-Event „Der Tod der Familie“ werden, das sich am Schluss der Story ankündigt. Und auch der geheimnisvolle Besucher von Solstice und seine Versprechungen könnten für interessante Storys sorgen.
Optisch übernimmt Ivan Reis das Ruder bei der Justice League. Wann immer ein größeres Event ansteht, ist er nicht weit. Und das ist auch gut so, denn erneut kann mich Reis mit seinen tollen dynamischen Bildern überzeugen. Aber auch der von Marvel abgeworbene Pelletier, der nun für Reis die Aquaman Serie zeichnet, steht seinem Vorgänger bei dieser Serie in nichts nach. Besonders sein Ocean Master gefällt mir richtig gut. Abgerundet wird das Heft durch ebenfalls gute Bilder von Ale Garza in der Teen Titans-Story. Er ist nicht so gut wie es Reis und Pelletier sind, aber seine Bilder sind in dieser Story nicht mehr ganz so flach wie im letzten Heft und wirken auch etwas dynamischer.

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Bewertung
bewertungsstern_032

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