Review #657: Scarlet Spider #20 (Vol. 2)

Cover_Scarlet Spider #20 (Vol. 2)

Cover von Ryan Stegman

Autoren
Chris Yost & Chris Burnham

Zeichner
K-Studio´s In-Hyuk Lee, Pat Olliffe & Paco Medina

Verlag
Marvel Comics

Erscheinungsdatum
14.08.2013

Seitenanzahl
32

Preis
2,99 $

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Storytitel
Story 1:Sibling Rivalry Part 2
Story 2: Epilogue I
Story 3: Epilogue II

Inhalt
Der Jackal hat Kaine alias Scarlet Spider und Otto alias Superior Spider-Man in seine Gewalt gebracht. Auch er glaubt in Spider-Man weiterhin den echten Peter Parker vor sich zu haben. Mit Peters DNA will er eine Armee von Klonen schaffen und mit diesen die Weltherrschaft an sich reißen.
Später merkt Kaine, das bei ihm die Klon-Degeneration wieder einsetzt. Jackal hält trotz der Niederlage weiter an seinen Plänen fest.

Meine Meinung
Wenn man viele verschiedene Comicserien in einem Monat ließt, hat man gute Chancen die ein oder andere Perle zu bekommen. Leider stehen die Chancen aber mindestens eben so gut, eine Gurke dabei zu haben. Letzteres trifft dann auch auf dieses Heft zu. Ich habe ja nichts dagegen, wenn man alte Plots neu aufgreift und versucht diese modern umzusetzen und vielleicht neue Aspekte zu zeigen. Doch bei einem Versuch bleibt es leider bei diesem Heft. Diesen Plot gab es Mitte der 1990er schon einmal. Yost und Burnhams Story ist leider aber nur ein schwacher Abklatsch dieser Storyline. Das hat man alles schon einmal gelesen und vor allem hat man es schon besser erzählt bekommen. Der einzige Unterschied zur alten Storyline besteht eigentlich nur darin, das Kaine nun ein Held und Spider-Man nicht mehr der Spider-Man ist, den Jackal kennt. Daraus hätte man sicherlich etwas machen können. Doch gerade diese Unterschiede fallen hier kaum ins Gewicht. Von den beiden Back-Up Stories ist sicherlich nur die interessant, in der Kaine bemerkt, das wieder diese Klonkrankheit bei ihm ausbricht. Ob das schon der erste Schritt zu seinem erneuten Ende ist, bleibt abzuwarten.
Das Artwork der Hauptstory ist technisch perfekt. Fast jedes Panel könnte ich mir auch als Poster über meinem Bett vorstellen. Doch um die Story umzusetzen reicht es nicht. Die Bilder wirken eben wie kleine Gemälde. Ihnen fehlt aber völlig die Dynamik. Meinen Geschmack treffen sie daher nicht, wenn es darum geht dieses Heft zu illustrieren und die Geschichte vernünftig zu transportieren.
Anders sieht das bei den von Paco Medina gezeichneten Back-Up Stories aus. Das sieht schon mehr nach einem Comic aus und hat mir ganz gut gefallen.

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Bewertung
bewertungsstern_01

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