Review #646: Spider-Man – Der Avenger #7

Cover_Spider-Man - Der Avenger #7

Cover von Olivier Coipel

Autoren
Zeb Wells & Christopher Yost

Zeichner
Steve Dillon & Paco Medina

Verlag
Panini Comics

Erscheinungsdatum
09.07.2013

Seitenanzahl
52

Preis
3,99

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Storytitel
Story 1: Ohne Titel (aus US Avenging Spider-Man #11, Oktober 2012)
Story 2; Ohne Titel (aus US Avenging Spider-Man #15.1, Februar 2013)

Inhalt
Spider-Man schnappt sich einen Superschurken (Copperhead von der Serpent Society) und ist dabei überraschend ernst. Seine sonstigen lockeren Sprüche bleiben aus. Der Grund dafür liegt darin, dass es der Jahrestag von Onkel Bens Tod ist. Wie jedes Jahr trifft sich Peter dann mit Tante May an Onkel Bens Grab und beide schwelgen dabei in Erinnerungen.
Die zweite Story spielt kurz nach den Geschehnissen in Spider-Man #111 (Vol. 2) und kurz vor den Ereignissen von Spider-Man #1 (Vol. 3). Wir erleben also die ersten fünf Tage von Otto Octavius als Spider-Man, nachdem er Peter getötet hat.

Meine Meinung
Panini Comics hat sich dazu entschieden, in diesem Heft noch die Story aus Avenging Spider-Man #11 zu bringen, die man vorher ausgelassen hatte. So erleben wir in der ersten Geschichte eben noch den echten Peter Parker als Spider-Man. Doch für mich ist es keine echte Wiedersehensfreude, denn die „Freude“ bleibt hier weitgehend auf der Strecke. Die Geschichte ist nämlich echt lahm und bringt eigentlich auch keine neuen Erkenntnisse rund um Onkel Bens Tod. Klar ist das Ganze ein wichtiger Teil der Spidey-History, aber ich muss mir nun nicht unbedingt die 500. Variante und Gedankenwelt von Peter und Tante May rund um Onkel Bens Leben und Tod geben. Einzig amüsant fand ich, dass Tante May, wenn auch ein wenig „out of Character“, für die witzigen Sprüche zuständig ist, für die sonst eher ihr Neffe bekannt ist.
In der zweiten Story sehen wir, wie Otto seine ersten fünf Tage als Spider-Man nach Peters Tod erlebt. Dabei fällt er erstmal wieder in seine alten Verhaltensmuster als Otto Octavius zurück. Warum Autor Yost hier diesen Rückschritt zulässt, obwohl Otto ja angeblich am Ende von Spider-Man #111 (Vol. 2) gelernt hat, was einen Helden ausmacht, ist mir ein Rätsel. Am Ende der Geschichte bekommt er dann noch die Kurve als Otto sich das Ziel setzt, sowohl besser als Spider-Man aber auch besser als sein altes Leben zu sein. Doch auf dem Weg dahin präsentiert sich der neue Spider-Man als höchst unsympathisch und macht es einem, zumindest in dieser Story, doch schwer ihn zu mögen.
Steve Dillon, der die erste Geschichte gezeichnet hat, hat mich nicht überzeugt. Sowohl Peter als auch Tante May wirken fremd auf mich. Sie haben m.M.n leicht asiatische Züge, daher wirken die Zeichnungen eben fremd.
Paco Medina macht es in der zweiten Geschichte viel besser. Besonders Peters Gesicht ist ihm gut gelungen. Denn dort sieht man in jeder Mimik, dass Peter eben nicht unser Peter ist, sondern es sich um Otto Octavius handelt.

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Bewertung
bewertungsstern_02

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