Verleihung der Eisner-Awards 2013

Grüße und so!

Letzte Nacht wurden auf der Comic-Con, einer internationalen Comicmesse in San Diego, die begehrten Eisner-Awards verliehen. Einer der Gewinner war u.a. Brian K. Vaughan, der den Preis als bester Autor im Empfang nehmen durfte und darüberhinaus zwei weitere Eisner-Awards für seine neue Ongoingserie „Saga“ verliehen bekam (beste neue Serie und beste fortlaufende Serie). Eine Liste mit sämtlichen Nominierten und Gewinnern findet ihr hier.

12 Responses to Verleihung der Eisner-Awards 2013

  1. Comicgirl sagt:

    DC kommt ja nicht wirklich gut weg.
    Schon ein bisschen peinlich.

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  2. Crayton sagt:

    na Hauptsache der Rubel rollt bei ihnen 😉

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  3. Bendrix sagt:

    Tut er das?

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  4. Crayton sagt:

    @Bendrix: Ja das würde ich schon sagen. Immerhin beherrschen Marvel und DC weiterhin ganz klar den Markt in den USA. Da wird für beide schon das ein oder andere abfallen (wenn auch nicht mehr in dem Maße wie in den 1980er und 1990er)

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  5. mueli77 sagt:

    Man muss ganz klar sagen, dass bis auf wenige Ausnahmen bei DC und Marvel momentan Quantität vor Qualität geht. Das es auch anders geht, zeigen die anderen Verlage wie Image oder der Digital Only Publisher Monkeybrain.

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  6. Crayton sagt:

    @mueli77: Da stimme ich dir durchaus zu. Viele Serien bei Marvel und DC sind im Moment nicht toll. Aber es gibt dennoch auch bei den großen einige gute Serien. Und trotz der vielen schwachen Serien sind beide weiterhin recht erfolgreich und dominieren die Comic-Charts.

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  7. Jano sagt:

    Dass DC ignoriert wurde, war unabhängig von der Qualität der Publikationen und lag an der Jury, die dieses Jahr hauptsächlich aus „Alternativen“ bestand, die die Großen bewusst nicht beachtet und stattdessen teils seltsame Indiesachen nominiert hat. Das ist keinesfalls üblich und war in den letzten Jahren auch nie der Fall, wo DC unabhängig von der letztlichen Qualität immer gleich mehrfach nominiert wurde. Ob eine Verleihung wie dieses Jahr dann im Endeffekt besser oder schlechter war, muss jeder für sich selbst entscheiden. 😉 Fakt ist jedenfalls, dass es solch ein Ergebnis wohl in absehbarer Zeit so schnell nicht wieder geben wird, falls künftige Eisnerjurys nicht aus einer ähnlichen Zusammensetzung bestehen.

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  8. mueli77 sagt:

    @Jano: Aber du willst nicht damit sagen, dass Saga es nicht verdient hat?

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  9. Crayton sagt:

    @Jano: Das ist ja auch mal ein interessanter Aspekt!

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  10. Bendrix sagt:

    Sorry, Jano, aber mit Anbetracht der Gewinner der letzten Jahre (keine Ahnung wie sich die Jury da zusammengesetzt hat) + der Tatsache, dass die beiden(!) ersten Plätze für Best Penciler und der Best Cover Artist an Marvel-Künstlern gingen, halte ich das für Quatsch. Nach „bewusst nicht beachtet“ sieht das nicht wirklich aus.

    Weiß auch nicht welchen Indie-Titel du da seltsam findest. Saga doch wohl eher nicht, das ist doch schon Mainstream.

    Generell ist das Ergebnis doch nicht so gravierend anders als in den Jahren davor. Nun ja, DC ist halt dieses mal nicht dabei. So what. Mir fällt aber auch beim besten Willen kein DC Titel ein, den man sträflich übergangen hat.

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  11. Bendrix sagt:

    Kurzer Nachtrag: Ich sehe gerade Jano geht es bereits um die Nominierungen, nicht so sehr um die Gewinner. Okay, das mag sein.
    Aber die Gewinner sind unterm Strich nicht so ungewöhnlich oder gar Indie-lastig. Zumindest nicht mehr als sonst.

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  12. Jano sagt:

    Das mit den Jury-Vorlieben war nicht meine Meinung, sondern das, was in SD unter den Branchenbesuchern der Verleihung zu hören war. Mir persönlich ist wurscht, wer was gewinnt. 😉 Ich kann weder Saga noch den Großteil der DC-Sachen beurteilen, von daher gebe ich kein Urteil darüber ab, ob die Preise dieses Jahr oder in den vergangenen gerechtfertigt waren. Fakt ist aber wohl, dass sich die Jury diesmal anders zusammensetzte als sonst üblich.

    Es war jedenfalls auffällig, dass bei den Nominierten, die da auf den Leinwänden zu sehen waren, ein paar doch recht abstrus aussehende Sachen dabei waren, von denen 90 Prozent der Anwesenden noch nie gehört hatten und die bei einer DC in Erwägung ziehenden Jury wohl auch gar nicht erst ausgegraben worden wären.

    Aber, wie gesagt, das war nur das, was ich in SD vor Ort mitbekommen habe. Kann natürlich auch schierer Neid gewesen sein, aber das war von Leuten zu hören, die sowieso gar nichts gehabt haben, was hätte nominiert werden können, von daher klang das durchaus nachvollziehbar.

    Die Verleihung war insgesamt zumindest deutlich nischenbezogener als sonst und ähnelte in Ablauf und Atmosphäre eher den Harvey-Awards als den in den letzten Jahren recht DC-bezogenen Eisners.

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