Review #635: Avengers #1 (Vol. 2)

Cover von Dustin Weaver

Autor
Jonathan Hickman

Zeichner
Jerome Opena

Verlag
Panini Comics

Erscheinungsdatum
09.07.2013

Seitenanzahl
52

Preis
4,99 €

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Storytitel
Story 1: Die Welt der Rächer (aus US Avengers #1 (Vol. 5), Februar 2013)
Story 2: Wir waren Rächer (aus US Avengers #2 (Vol. 5), Februar 2013)

Inhalt
Der Erde droht eine neue Bedrohung in Form von Ex Nihilo. Diese neue Figur in den Reihen der intergalaktischen Superschurken will das Leben auf der Erde grundlegend verändern. Klar, dass sich die Rächer, vertreten durch Thor, Hulk, Black Widow, Hawkeye, Iron Man und Captain America, ihm entgegenstellen werden. Doch auf dem Mars werden die Rächer von Ex Nihilo überwältigt. Wer kann die Erde jetzt noch retten?

Meine Meinung
Jahrelang hatte Brian Michael Bendis das Zepter der Avengers-Serien in der Hand. Nun hat er es im Zuge von Marvel NOW! abgegeben und lässt andere Autoren ran. Bei dieser Serie ist Jonathan Hickman der Mann, der die Avengers nun durch neue Abenteuer führen soll. Er präsentiert direkt am Anfang einen Arc, der einen epischen Touch hat. Alles wirkt irgendwie größer und bedeutungsvoller als es zuletzt bei den Avengers der Fall war (allerdings auch nur wenn man Avengers vs. X-Men ausklammert). Es ist sicherlich nicht schlecht so eine Art von Story direkt zum Beginn einer Serie zu bringen, allerdings hält sie sich nicht an die übliche chronologische Reihenfolge, sondern springt zwischen unterschiedlichen Zeitebenen hin und her. So bekommen wir teilweise schon einen Blick auf das, was in den nächsten Heften passieren wird und in der nächsten Szene eben wie es dazu kam. Dazu gibt es immer wieder einen Blick auf die Gegenwart. Wobei ich gar nicht genau weiss, was hier Gegenwart ist. Denn dieses hin und her Gespringe ist zwar ein interessanter Ansatz, jedoch hat es mich eher verwirrt als unterhalten. Ausserdem finde ich, dass zwar die Pläne von Ex Nihilo eine gute Idee von Hickman sind, die Figur selber und auch seine Komplizen aber leider eher sehr blass wirken.

Das Artwork gefällt mir leider auch nicht so richtig. Versteht mich nicht falsch, Jerome Opena kann schon zeichnen, nur finde ich seine Bilder einfach nicht wirklich dynamisch. Sie sind detailreich, fast jedes Panel ein kleines Gemälde aber eben auch recht steif.
Das Heft bietet einige interessante Ansätze kann mich aber nicht vollends überzeugen. Von mir gibt es daher nur zwei Sterne. Weiterverfolgen werde ich die Serie erstmal nicht mehr, da ich jeden Monat schon genug zu lesen habe. Allerdings könnte ich mir durchaus vorstellen, später noch mal vorbeizuschauen.

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