Review #617: Mosaik #450

mosaik450Autor
Jens Uwe Schubert

Zeichner
Niels Bülow, Jens Fischer (und viele andere)

Verlag
Mosaik Steinchen für Steinchen

Erscheinungsdatum
29.05.2013

Seitenanzahl
52

Preis
2,50 €
#

Storytitel: Im Outback

Inhalt
Wie auch im letzten Heft, befinden sich die Abrafaxe in Australien. Wie wir auch da erfahren haben, will Janes Schwester nichts gutes für die Farm und dort lieber eine Miene eröffnen. Da der Kredit geplatzt ist und der alte Mann die Abrafaxe für ihre Dienste nicht bezahlen kann, lässt er sie ziehen. Diese wollen aber nicht das Weite suchen sondern den dritten Teil der Schatzkarte finden um diesen zu bergen um die Farm zu retten. Die Drei Jungs und Jane machen sich auf den Weg zu Ludwig Leichhardt, bei dem sie die Karte vermuten. Aber noch wissen sie nicht, dass die Wigham-Bande hinter ihnen her ist, die auch auf den Schatz scharf sind…

Meine Meinung
Ich muss zugeben, dass ich das letzte mal zu DDR Zeiten ein Mosaik Heft in der Hand hatte und erst durch Craytons Review wieder die Lust verspürte, eines in die Hand zu nehmen (das Heft 😉 ). Und irgendwie fühlt man sich wieder so als ob man nie ein Heft verpasst hätte. Nichtsdestotrotz hat die Reihe für mich irgendwie an Reiz verloren. Früher reisten die Digedags und danach die Abrafaxe in Länder (und Epochen), die man als Normalbürger der DDR, nie zu sehen bekommen hätte. Und so waren die Mosaikhefte, für mich als kleiner Bub, nicht nur Bilderbücher sondern auch das Tor zur (Fantasie) Welt.
Aber kommen wir zum Heft an sich. Die Story vermag zu unterhalten jedoch ist sie, für einen Erwachsenen in den Dreißigern ein wenig zahm geraten. Ich würde auch sagen, dass das Kind von heute, auch mehr ertragen kann als das hier Gezeigte. Irgendwie fehlt hier der gewisse Kniff. Wenn ich sehe, das die Gangster, Califax dazu zwingen den Plan zu verraten und ihn dann einfach zurück lassen ohne jegliche Beweise, dass das Gesagte auch wahr ist und ohne mal einen Gedanken daran zu verschwenden, auch die anderen beiden Kartenteile mitzunehmen lässt mich das entweder schmunzeln oder daran denken, das alle Verbrecher Stumpfköpfe sind. Seis drum…
Die Zeichnungen sind durchweg solide und fügen sich nahtlos in die Story ein.
Wer genau hinschaut, kann auf dem Poster im Mittelteil ein „Easteregg“ finden sowie im Heft die „arme Schnecke“ sowie den Marienkäfer entdecken die in regelmäßigen Abständen als Running Gag in den Heften auftauchen…

Der Redaktionelle Teil
In „Das kleine Rattikon“, so eine Art Lexikon, erfahren wir etwas über den größten Vogel von Australien, dem Emu.
Im „Die Abrafaxe im Extavium“ lernen wir, wie man aus Maisstärke einen soliden Papierkleber herstellt. Sowie ein paar Fakten über die Maispflanze.
Dann gibt es noch den 2. Teil über Ludwig Leichhardt. Einer Person die wirklich gelebt hat und in den kommenden Mosaik-Heften vorkommen wird…

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