Review #615: Superman Special #0

Cover von Ben Oliver

Autoren
Grant Morrison, Sholly Fish, Michael Green & Mike Johnson

Zeichner
Ben Oliver, Carlos Urbano & Mahmud Asrar

Verlag
Panini Comics

Erscheinungsdatum
07.05.2013

Seitenanzahl
52

Preis
4,95 €

#

#

#

Storytitel
Story 1: Der Junge, der Supermans Cape stahl (aus US Action Comic #0 (Vol. 2), November 2012)
Story 2: Die Entstehung der Arten (aus US Action Comics #0 (Vol. 2), November 2012)
Story 3: Das Ende vom Anfang (aus US Supergirl #0 Vol. 6), November 2012)

Inhalt
Superman macht in diesem Comic seine ersten Schritte als Held. Wir erfahren, wie er als Clark Kent beim Daily Star anfängt, wie er sein erstes „Kostüm“ bekommt und wie er sich bei seinen ersten Heldentaten schlägt. Außerdem sieht man, wie sich ein Junge ihn als Vorbild nimmt und sich gegen die Gewalt zu Hause auflehnt. Danach gibt es noch einen kleinen Blick auf den Gegner von Superman aus den letzten Heften. Adam trifft hierbei auf Erik Drekken.
Danach erfahren wir, wie es Kara alias Supergirl in den letzten Tagen vor Kryptons Untergang ergangen ist und was letztendlich dazu führte, das auch sie mit einer Rakete Richtung Erde geschickt wurde.

Meine Meinung
Die im vorliegenden Heft enthaltene Action Comics Ausgabe habe ich bereits für den Blog besprochen und meine Meinung dazu hat sich auch nach erneutem Lesen nicht geändert. Die Story ist total langweilig und würde mich als Neuleser nicht an die Serie fesseln. Wie gut, dass ich Superman und auch Autor Grant Morrison schon lange verfolge und daher weiß, dass diese Kombination auch zu besseren Comic-Geschichten führen kann als das vorliegende Exemplar. Auch die Geschichte rund um Adam bringt nicht wirklich neue Erkenntnisse. Die Supergirl-Story ist zwar auch kein Knaller, fügt sich aber in die bisherige Serie gut ein und ist durchaus auch einsteigerfreundlich. Besonders interessant finde ich den Blick auf das Verhältnis von Karas Vater zu seinem Bruder Jor-El (Supermans Dad). Was ich noch nicht richtig einordnen kann, aber ebenfalls recht interessant finde, ist Superboys kurzer Auftritt. Oder ist er das gar nicht?
So schwach wie die Story um Supermans erste Schritte als Held ist, so schwach sind auch die Zeichnungen von Ben Oliver dazu. Sein Stil gefällt mir überhaupt nicht und wirkt auf mich recht künstlich und steril. Da liegen mir dann doch mehr die Zeichnungen von Carlos Urbano und Mahmud Asrar, die hier solide Superheldenkost mir ihren Bildern abliefern. Durch den Kontrast zu Ben Olivers Zeichnungen können beide sogar noch ein wenig mehr glänzen. Dank dieser Bilder und dank der Supergirl-Story gibt es von mir noch zwei Sterne.

Ähnliche Reviews
Review #496: Superman #6 (Vol. 2)
Review #511: Superman #7 (Vol. 2)
Review #527: Superman #8 (Vol. 2)
Review #546: Superman #9 (Vol. 2)
Review #559: Superman #10 (Vol. 2)
Review #568: Superman #11 (Vol. 2)
Review #611: Superman #12 (Vol. 2)

Bewertung

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: