Review #570: Justice League #11, April 2013, Panini Comics

Hallo Leute,

natürlich gibt es auch ein Review zur aktuellen Ausgabe der Justice League von Panini. Schon alleine wegen Zeichner Jim Lee habe ich mich auf dieses Heft gefreut. Mal sehen, ob auch die Zweitstory von den Teen Titans überzeugen kann oder ob sie mich wieder langweilt.

Storytitel
Story 1: Sühne (aus US Justice League #11 (Vol. 2), September 2012)
Story 2: Wonder Wonder Wer (aus US Teen Titans #11 (Vol. 4), September 2012)

Inhalt
Dank Batman überleben die Mitglieder der Justice League den Angriff von David Graves, dennoch scheint dessen Plan aufzugehen. Als es nämlich darum geht, Steve Trevor aus den Fängen von Graves zu befreien, kommt es zum Streit zwischen Wonder Woman, Green Lantern und Superman. Erste Risse bilden sich in der Heldengemeinschaft.
Bei den Teen Titans kehrt auch zu Hause keine Ruhe ein. Wonder Girl und ihre sogenannte stille Rüstung entwickeln sich zu einer tödlichen Gefahr für die restlichen Titans.

Meine Meinung
Ich bin zwar immer noch der Meinung, dass sich die Justice League-Mitglieder nach fünf gemeinsamen Jahren anders verhalten müssten, als sie es hier tun, aber Autor Geoff Johns bleibt wenigstens konsequent. Und wenn man sich darauf einlässt, dann ist dieser Streit zwischen einigen Mitgliedern der Truppe auch gut geschrieben. Dass Wonder Woman so aggressiv reagiert, ist verständlich, denn sie hat für Steve Trevor schliesslich Gefühle entwickelt. Und wo Gefühle im Spiel sind, da wird logisches Denken meistens ausgeschaltet. Interessant ist aber, was sie Green Lantern so alles für Worte an den Kopf schmeisst. Da darf man gespannt sein, wie sich das auf die zukünftige Zusammenarbeit der beiden auswirken wird. Und Superman gerät eben dazwischen. Wie gesagt, wenn man sich darauf einlässt, was ich hiermit mal mache, dann ist die Story wirklich gut. Zeigt sie doch, dass die Justice League eben kein perfektes Team ist und sich oftmals selber im Weg steht. Die Beweggründe für Dadid Graves Handeln werden auch immer klarer. Man kann das als Leser schon verstehen und entwickelt sogar Mitleid für diesen Mann. Das alles könnte noch sehr interessant werden.
Auch die Teen Titans-Story hat mich diesmal wieder mehr interessiert als das zuletzt der Fall war. Der allseits beliebte Plot der Gefahr aus den eigenen Reihen gefällt mir nach wie vor sehr gut und funktioniert auch hier. Die Story macht auch Wonder Girl für mich interessanter als sie es bisher war.
Ach, ich liebe Jim Lee. Auch hier zeigt er besonders mit Splashpages wieder, was er kann. Ein wirklich toller Künstler. Auch Breet Booth kann bei den Teen Titans wieder glänzen und tut das besonders mit Solstice und Wonder Girl. In diesem Heft funktionieren wieder beide Geschichten bei mir, so dass es auch drei Sterne bekommt.

Ähnliche Reviews
Review #461: Justice League #4
Review #477: Justice League #5
Review #501: Justice League #6
Review #538: Justice League #8
Review #549: Justice League #9
Review #564: Justice League #10

Künstler
Story 1: Geoff Johns (Autor), Jim Lee (Zeichner & Cover von US Justice League #11), Scott Williams & Jonathan Glapion (Tuscher), Alex Sinclair & Gabe Eltaeb (Farben)
Story 2: Scott Lobdell (Autor), Brett Booth (Zeichner), Norm Rapmund (Tuscher), Andrew Dalhouse (Farben)

Bewertung

Und was sagst du dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: