Review #563: Batman – The Dark Knight #10, März 2013, Panini Comics

Hallo Leute,

in der zehnten Ausgabe der Batman-Ongoing von Panini „Batman – The Dark Knight“ hat Autor Gregg Hurwitz sein Debüt.

Storytitel
Story 1: Der Unsichtbare (aus US Batman – The Dark Knight #10 (Vol. 2), August 2012)
Story 2: Die Menschen von Morgen (aus US Nightwing #10 (Vol. 3), August 2012)

Inhalt
Batman muss sich diesmal mit mehreren Fällen von Kindesentführung beschäftigen. Irgendwann tauchen die Kinder wieder auf und sind völlig verstört. Während Batman lange im Dunklen tappt, schnappt sich der Entführer Scarecrow als nächstes Jim Gordon.
In der zweiten Geschichte muss sich Nightwing einem neuen Gegner namens Paragon und seiner Organisation stellen.

Meine Meinung
Bisher war die The Dark Knight-Reihe vor allem für viel Action aber nur flache Stories bekannt. Mich haben die Hefte zwar  gut unterhalten, aber auf Dauer ist das natürlich zu wenig für so eine Serie. Mit dem gelungenen „Die Nacht der Eulen“ Tie-In in der letzten Ausgabe, wurde die Serie schon viel besser. Und nun? Mit diesem Heft geht die Serie wieder ihre eigenen Wege. Der neue Autor Gregg Hurwitz versteht es dabei sehr gut, der Reihe eine neue Richtung zu geben. Klar, ein wenig Action gibt es auch hier, aber Hurwitz legt mehr Wert darauf, die Figuren zu entwickeln und ihnen die nötige Tiefe  zu verleihen. Den neuen Arc  rund um Scarecrow leitet er sehr spannend ein. Vor allem verleiht er dem Schurken ein noch besseres Image. Früher fand ich die Figur als Gegner für Batman oft zu albern und unglaubwürdig. Das hatte sich schon bei seinem Auftritt in dieser Reihe in den Heften Nr. 4 bis 6 ein wenig geändert. Allerdings war Scarecrow damals nur Handlanger. In diesem Heft bekommt er nun schon fast Joker-Züge verpasst. Ein Psychopath eben, der ein würdiger Batman-Gegner in diesem Arc werden könnte. Auch den anderen Figuren gibt Hurwitz mehr Tiefe.
Der neue Nightwing-Arc beginnt ebenfalls recht spannend. Interessant sind dabei besonders die internen Ereignisse bei der Polizei. Auch der neue Gegner Paragon und seine Leute bieten die nötige Abwechslung und Frische, die so eine Serie zwischendurch einfach mal braucht.
Mit den Zeichnungen bin ich wieder durchweg zufrieden. David Finch und Eddy Barrows liefern wie gewohnt gute Arbeit ab. Vor allem bei Finch zeigt sich, dass er nicht nur Actionszenen kann. Sein Stil wirkt hier etwas zurückhaltender als sonst, was aber keineswegs schlecht ist, sondern gut zur Geschichte passt. Das Heft bekommt von mir drei Sterne.

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Künstler
Story 1: Gregg Hurwitz (Autor), David Finch (Zeichner und Cover von US Batman – The Dark Knight #10), Richard Friend (Tuscher), Sonia Oback (Farben)
Story 2: Kyle Higgins (Autor), Eddy Barrows & Geraldo Borges (Zeichner), Eber Ferreira & Ruy Jose (Tuscher), Rod Reis (Farben)

Bewertung

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