Review #538: Justice League #8, Januar 2013, Panini Comics

Hallo Leute,

hier nun wieder mal ein Review zur Justice League Serie von Panini.

Storytitel
Story 1: Ohne Titel (aus US Free Comic Book Day 2012: The New 52, Juni 2012)
Story 2: Pandora (aus US Justice League #6 (Vol.2), April 2012)
Story 3: Team-Up: Green Arrow (aus US Justice League #8 (Vol.2), Juni 2012)

Inhalt
Die ersten beiden Geschichten zeigen einen Blick auf Pandora, jene geheimnisvolle Frau, die in jeder Erstausgabe der ursprünglichen New 52-Titel einen Auftritt hatte. Zuerst wird Pandora von einem magischen Tribunal mit zwei anderen Personen als „Dreifaltigkeit der Sünde“ bezeichnet und dafür verurteilt, dass sie eine geheimnisvolle Büchse geöffnet und somit Leid in das Universum gebracht hat. Später sehen wir, wie Pandora im neuen DC Universum, an dessen Schaffung sie selbst beteiligt war, mit dem Phantom Stranger, ebenfalls ein Mitglied der „Dreifaltigkeit der Sünde“, in Streit darüber gerät, ob man in die Geschehnisse eingreifen darf oder nicht. In der letzten Geschichte versucht Green Arrow, sich bei jeder Gelegenheit als neues Mitglied bei der Justice League zu bewerben.

Meine Meinung
In diesem Heft beschäftigt sich Autor Geoff Johns endlich mal mit Pandora, der geheimnisvollen Frau, die das neue DC Universum erst möglich gemacht hat. Das ist eine Sache die man hier erfährt, allerdings bleiben auch viele weitere Dinge immer noch im Dunkeln. Was hat es zum Beispiel mit dieser Büchse auf sich, für deren Öffnung Pandora bestraft wurde? Überhaupt bleiben ihre Beweggründe warum sie das macht, was sie macht auch hier weiterhin im Dunkeln. Zwar verspricht der Titel auf dem Cover „Das Geheimnis der Pandora!“ etwas zu viel, dennoch bin ich mit der Story nicht unzufrieden. Denn sie ist schließlich aus dem Free Comic Book zu den New 52 und hat daher auch nur die Aufgabe, möglichst neue Leser anzuziehen und den Stammlesern einige Rätsel für die Zukunft zu bringen und dadurch Spannung aufzubauen. Und zumindest der zweite Punkt ist hier auch gut gelungen. Dazu passt dann auch ein kleiner Ausblick auf den Trinity War, der aber zumindest in Deutschland noch einige Zeit auf sich warten lassen dürfte. Die dritte Geschichte rund um die Bewerbungsversuche von Green Arrow für die Mitgliedschaft bei der Justice League ist eine typische Füll-Story zwischen zwei Arcs. Allerdings ist sie dennoch sehr unterhaltsam. Zwar interessiert mich Green Arrow nicht so und ich muss ihn auch nicht unbedingt als Justice League-Mitglied haben, aber seine Sprüche und Auftritte hier sind wirklich sehr unterhaltsam und machen richtig Spaß.

Obwohl bei dem vorliegenden Comic so viele Zeichner am Werk sind und so etwas meistens nicht gut geht, haben mir die Bilder durchweg gut gefallen. Man merkt zwar immer, wenn ein anderer Zeichner am Werk ist als auf der Seite vorher, aber einen richtigen Bruch gibt es hier nicht. Dafür arbeiten die Zeichner hier auf einem zu ähnlichen Niveau, das ich als allererste Güte bezeichnen würde. Insgesamt bekommt das Heft von mir drei Sterne.

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Künstler
Story 1: Geoff Johns (Autor), Jim Lee, Ivan Reis, Gene Ha & Kenneth Rocafort (Zeichner), Scott Williams, Joe Prado, Kenneth Rocafort & Gene Ha (Tuscher), Blond, Art Lyon, Rod Reis & Alex Sinclair (Farben), Jim Lee (Cover von US Free Comicbook Day 2012: The New 52)
Story 2: Geoff Johns (Autor), Carlos D’anda (Zeichner & Tuscher) Gabe Eltaeb (Farben)
Story 3: Geoff Johns (Autor), Carlos D’anda & Ivan Reis (Zeichner), Joe Prado (Tuscher), Gabe Eltaeb & Alex Sinclair (Farben)

Bewertung
bewertungsstern_032

2 Responses to Review #538: Justice League #8, Januar 2013, Panini Comics

  1. velverin1981 sagt:

    Auf der einen Seite schön, dass es FCBD Story nach D schafft, aber auf der anderen Seite schon etwas dreist, es nicht als Bonus reinzupacken sondern als Mainstory zu verkaufen.

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  2. Crayton sagt:

    @velverin1981: Stimmt da hast du eigentlich Recht. Panini hätte hier ruhig zwei reguläre Justice League Ausgaben plus die FCBD Story reinpacken können und das Ganze zum alten Preis verkaufen können. Das wäre gerechter gewesen.

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