Review #510: The Amazing Spider-Man #699, Dezember 2012, Marvel Comics

Cover_The Amazing Spider-Man #699

Hallo Leute,

nachdem ich nun einige Hefte aus dem November nicht mehr besprechen werde, kann ich endlich zu meinem Dezember Comicstapel kommen. Den Anfang macht dabei ein Review zu The Amazing Spider-Man #699, das Antworten auf die im letzten Heft gestellten Fragen liefern soll.

Storytitel: Dying Wish – Outside the Box

Inhalt
Peter Parker ist in dem sterbenden Körper von Doctor Octopus gefangen. Am Ende des letzten Heftes sieht es so aus, als ob Peter nun stirbt. Doch die Ärzte können Ocks Körper vorerst stabilisieren und retten somit auch Peter erstmal das Leben. Während wir im letzten Heft gesehen haben, das Doc Ock in Spidey Körper auch über dessen Erinnerungen verfügt ist es hier das Gleiche. Auch Peter weiß, was Octopus weiß und erfährt so auch wie und wann dieser Körpertausch stattgefunden hat. Peter, nicht dumm kann mittels der Octobots Kontakt zu den Sinister Six aufnehmen und bittet diese ihn zu befreien. Da die Bösewichter glauben das Peter tatsächlich ihr Chef Doctor Octopus ist machen sie das auch prompt.

Meine Meinung
Kommen wir erstmal zu den positiven Aspekten der Story. Autor Dan Slott erklärt hier überraschend schlüssig wie es zu dem Körpertausch zwischen Peter und Doctor Octopus kommen konnte. Und es wird vor allem gezeigt wann der stattgefunden hat. Es war nämlich wirklich erst kurz nach den Ereignissen in ASM #697. Das gefällt mir gut, denn wäre Doctor Octopus schon länger Spidey gewesen, dann hätten sich die Hefte der letzten Monate doch irgendwie falsch angefühlt. Doch so ist die Sache doch recht stimmig. Gut gefällt mir auch, das Peter seine Situation dazu nutzt, sich von den Sinister Six befreien zu lassen. Denn wenn Doc Ock schon seinen Körper benutzt und als Spidey auftritt, kann Peter ja das selbe mit seinem neuen Körper machen. Ich frage mich nur, wie Peter sich wieder seinen Körper zurückholen will und ob das überhaupt der Fall sein wird. Denn zu schwach ist der Körper des Doktors, als das Peter da noch viel machen könnte. Mal sehen was Slott sich dazu noch ausdenkt. Nun zum negativen Aspekt dieser Geschichte. Das Heft knüpft leider bei weitem nicht an das hohe Niveau der letzten Ausgabe an. Slott verbraucht hier viel zu viel Zeit damit, Sachen zu zeigen, die wir schon vom letzten Heft her wußten. Und bevor es richtig losgeht, ist das Heft dann auch schon wieder vorbei.

Durchweg gut hingegen sind ganz klar wieder die Bilder von Humberto Ramos. Er ist einfach nicht mehr mit dem Humberto Ramos von vor 8 Jahren zu vergleichen. Denn damals mochte ich seinen Stil überhaupt nicht bei Spider-Man. Doch in den letzten Jahren hat Ramos einfach eine Entwicklung hinter sich, die ihn zurecht zu einem der besten Spider-Man Zeichner der letzten Jahre macht.

Das Heft ist nicht so gut wie das letzte, ist aber immer noch ein ganz gutes Comic, das mich vor allem optisch überzeugt hat.

Ähnliche Reviews
Review #368: The Amazing Spider-Man #678
Review #372: The Amazing Spider-Man #679
Review #376: The Amazing Spider-Man #679.1
Review #377: The Amazing Spider-Man #680
Review #382: The Amazing Spider-Man #681
Review #384: The Amazing Spider-Man #682
Review #472: The Amazing Spider-Man #695
Review #479: The Amazing Spider-Man #696
Review #494: The Amazing Spider-Man #697
Review #500: The Amazing Spider-Man #698

Künstler
Dan Slott (Autor), Humberto Ramos (Zeichner), Victor Olazaba (Tuscher), Edgar Delgado (Farben), Paolo Rivera (Cover)

Bewertung
bewertungsstern_0205

Und was sagst du dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: