Review #416: Spider-Men #1 (of 5), Juni 2012, Marvel Comics

Hallo Leute,

es ist das wohl meistdiskutierte Crossover (zumindestens bei den Spider-Man Fans) der letzten Jahre. In der Mini-Serie Spider-Men trifft Peter Parker der Spider-Man des regulären 616er Marvel Universums auf Miles Morales, den aktuellen Spider-Man des Ultimativen Marvel Universums. Hier nun mein Review zur ersten Ausgabe.

Storytitel: Spider-Men, Part 1

Inhalt
Wir befinden uns im New York des regulären Marvel Universums. Spider-Man schnappt sich einen Gangster, der von der Polizei verfolgt wird. Als Dank wollen diese unseren Helden verhaften. Soweit, so normal in Spidey’s Leben. Dann fällt ihm ein merkwürdiger Lichtblitz auf. Als er der Sache auf den Grund geht, trifft er auf Mysterio, der ihm merkwürdig verändert vor kommt. Während ihres Kampfes, wird Spider-Man versehentlich in ein von Mysterio erschaffenes Portal gezogen. Plötzlich befindet er sich wieder mitten in New York. Doch es ist Tag statt wie vorher Nacht und irgendwie ist dieses New York anders als er es in Erinnerung hatte.

Meine Meinung
Eigentlich hatte Joe Quesada ja mal vor Jahren gesagt (ich glaube es war 2005) das es ein Crossover zwischen dem regulären und dem ultimativen Marvel Universum nie geben wird, da man sich dann eingestehen müßte keine frischen Ideen mehr zu haben. Nun ist es also doch soweit und die beiden Universen treffen hier aufeinander. Ich bin ja als alter Spider-Man Fan einer derjenigen, die sich auf dieses Treffen zwischen Peter Parker und Miles Morales gefreut haben. Und egal was man von der Idee grundsätzlich hält, ich betrachte hier ja unabhängig davon einfach das Ergebnis. Das Heft gefällt mir richtig gut. Nachdem man Spider-Man typisch hier in die Story eingeführt wird, passieren ziemlich schnell interessante Dinge. Spidey trifft auf Mysterio. Aber nicht auf den den er kennt. Es muß sich hierbei nämlich um den ultimativen Mysterio handeln, was man vor allem dadurch erfährt, das dieser von Spidey’s Tod spricht der schon geschehen ist. Damit spielt er auf „Death of Spider-Man“ an, jenen Arc, der dem ultimativen Spider-Man den Tod brachte. Ich habe hier den Eindruck das Mysterio genau weiß wen er da vor sich hat und in welchem Universum er sich befindet. Das und die Frage welche Pläne er verfolgt bringt hier ordentlich Spannung rein. Gut gefallen hat mir auch, das Autor Brian Michael Bendis hier gut zeigt das sich die beiden Universen zwar stark ähneln, in gewissen Punkten aber doch von einander abweichen. Das muß dann Spider-Man (Peter Parker) auch erfahren als er sich plötzlich im ultimativen Universum befindet. Noch größer ist seine Überraschung, als er dann auf der letzten Seite auf einen weiteren Spider-Man (Miles Morales) trifft.

Sara Pichelli macht hier ebenfalls einen guten Job. Besonders gut an ihren Bildern gefällt mir, wie detailliert sie die Hintergründe zeichnet. Auch Justin Ponsor sorgt mit seinen satten Farben dafür das die Zeichnungen echte Hingucker sind.

Das Heft ist ein gelungener Start in diese Mini-Serie und bekommt von mir drei Sterne

Künstler
Brian Michael Bendis (Autor), Sara Pichelli (Zeichnerin &Tuscherin), Justin Ponsor (Farben), Jimmy Cheung (Cover)

Bewertung

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