Review #409: Sanchez! Adventures #1/2, 2011, Plem Plem Productions

Palim Palim,

So, nachdem ich durch den Gratis Comic Tag 2012, das erste mal einen Comic von Plem Plem Productions in meinen Pfoten hatte und die Storys zum größten Teil zugesagt haben, habe ich mir mal einen Schwung bestellt. Bis auf Whoa! Comics, wo die Kurzgeschichte bei mir nicht zünden wollte. Mein Fav war im Heft der Roboter mit dem Schnauzbart, den ich auch hier besprechen möchte….

Storytitel:

Das Heft ½ besteht aus mehreren kurzen Geschichten. Die erste Seite besteht aus einer neu gezeichneten Story aus Whoa! Comics Nummer #2, wo Sanchez darüber klagt das er zu fett sei und sich wie Sylvester Stallone operieren lassen will und dazu Geld benötigt. Eigentlich ganz nette Story, da ja Sanchez ein Roboter ist und eigentlich gar keine Probleme damit haben sollte und zum anderen weil er sich eher verhält wie ein Mädchen. Die Zeichnungen sind, wie im ganzen Heft, in schwarzweiß gehalten und sehen recht gut aus, das einzige was mir da ein wenig fehlt sind Details in Sanchez‘ „Augen“, sieht irgendwie ein wenig leer aus., Ansonsten ein schöner Einstieg.

In der zweiten Story macht Sanchez einen DVD Abend und erschreckt tierisch vor einer Maus. Auch eine ganz nette Story mit jetzt anderen Zeichnungen die zwar anders aussehen als bei der ersten Story aber mir auch um einiges besser gefallen weil ab jetzt, Sanchez Spiegelungen in den Augen hat.

Bei der dritten Story spielt Sanchez im Labor mit Reagenzgläsern rum und verpasst dem Professor ein paar Möpse. Diese Story ist dadurch ein Lacher weil der Professor sich einen BH kaufen geht bevor er weiter arbeiten kann, tolle Idee. Bei dem Schlussgag mit Sanchez hingegen, hätte man ruhig noch 2 Panels hinzufügen können um so den Gedanken den der Leser nun hat, ins Lächerliche zu ziehen und genau das Gegenteil zu machen, als was der Leser nun denkt….

Die vierte Story ist gleichzeitig auch die längste und womöglich beste im Heft. Der Professor versucht Sanchez aufzuklären und man denkt sofort an „Jims Dad“ und muss schmunzeln. Freuen tut man sich regelrecht, als er dann wirklich auftaucht und sich in einer Bar mit dem Prof. austauscht was ihre Söhne so alles angestellt haben und sich drüber lustig machen. Einfach prima.

Alles in allen ein gutes Heft, mit passenden Zeichnungen die durchweg in schwarzweiß gehalten sind und sich gut dem Stil von Christopher Kloiber anpassen.

Kurioserweise traf ein Bild der „Erinnerungen“ am Ende des Heftes am meisten mein Humorzentrum so das ich laut losschmunzeln (ja das geht) musste und zwar wo sich Sanchez zum Fasching ’97 als Mensch verkleidet….

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Künstler
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