Review #396: Deadpool #55, Mai 2012, Marvel Comics


Palim Palim,

nach kurzer Reviewpause bin ich wieder da und hatte mal wieder die Zeit ein Comic zu lesen und auch die Lust ein, zwei Zeilen darüber zu verfassen, na dann…

Storytitel: Deadpool: Reborn Part 1: Bright Bright Sunshiny Day

Inhalt
M.O.D.O.K. und ein paar andere fiese Typen bilden die Intelligencia, eine Vereinigung von scheinbar intelligenten Schurken, die die Weltherrschaft an sich reißen will. Auf einen Schiff auf der Nordsee treffen sie sich um dieses Unterfangen zu besprechen. Doch wie so oft kommt ihnen jemand dazwischen, nämlich Deadpool…

Meine Meinung
Tja, nach langer Deadpool US Heft Pause steige ich wieder mit Deadpool: Reborn ein. Da ich vom „Dead“ Arc nur die letzteren 2 Hefte besitze, habe ich diese auch nicht gelesen. Wie man in Craytons Einkaufslisten so lesen kann hat er ja scheinbar die Hefte und reicht die dann bestimmt nach. Aber kommen wir nun zum Heft 55. Das man heutzutage tote Helden immer recht flink wieder ins Leben zurück ruft, ist ja mittlerweile bekannt und von vielen Fans nicht gerne gesehen. Bei Deadpool aber, war es bestimmt jeden klar das er nicht lange tot ist, da er sich sowieso einen Dreck darum scherrt was nun in Comics passieren sollte um logisch zu sein. Was ich aber nicht erwartet habe, ist die Tatsache das man hier eine ziemlich lahme Story auspackt. Irgendwie habe ich damit gerechnet das Daniel Way eine Parodie auf die ganzen Wiederauferstehungen verfasst die es in sich hat. Aber leider rotzt er nur ein unterdurchschnittliches Heft hin welches nicht einen zündenden Gag besitzt und auch so ziemlich schlaffördernd daherkommt. Nachdem ich das deutsche Deadpool Abo gekündigt habe (um auf deutsch in die DC New 52 einzusteigen) bin ich am überlegen auch die Ami Serie aus der Liste zu werfen. Ich könnte mir vorstellen das der gute Deadpool mal einen frischen Autor gebrauchen könnte der mal eine andere Sicht auf die Dinge werfen kann und das auch umsetzen kann….

Die Zeichnungen von Shawn Crystal finde ich durchweg gelungen und kann daran auch nicht rummäkeln. Was mir aufgefallen ist, ist der üppige Einsatz von Rasterfolien (nennt man die so?) welche ich schon lange nicht mehr in Comics (bewusst) gesehen habe, mal abgesehen von Mangas.

Fazit: Alles in Allen das schwächste Heft was ich jemals von Deadpool lesen musste. Ein Stern am sinken?

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Künstler
Daniel Way (Autor) Shawn Crystal (Zeichner)

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9 Responses to Review #396: Deadpool #55, Mai 2012, Marvel Comics

  1. der Nachbar sagt:

    Auf das Besondere an dieser Ausgabe biste aber gar nicht eingegangen, nämlich dass der gute Wade von nun an als sterblicher Sunnyboy seine Abenteuer bestreiten muss.

    Deadpool wurde im vorangegangenen „DEAD“-Arc zwei seiner wichtigsten Merkmale genommen (entstelltes Aussehen und Heilungsfaktor) und es wurde somit eine vollkommen neue Figur geschaffen (oder wäre z.B. Spiderman ohne Maske und Netze immer noch Spiderman?). Damit ist der alte Deadpool für mich tatsächlich dead. Eine Marvel-Serie weniger, die ich lesen werde.

    Deadpool, Hulk, AvX,… in letzter Zeit produziert Marvel ziemlich viel Schrott.

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  2. HenrX sagt:

    y0, ich bin darauf nicht eingegangen weil ich dachte das es für die Leser des Dead Arcs klar ist. 😀 das er jetzt n normales Aussehen hat ist mir eigentlich schnuppe. Aber ohne den Heilfaktor hat für mich Deadpool überhaupt keinen Sinn. war es nicht immer ein Zusammenspiel zwischen den Wahnsinn und der tatsache das er sich dadurch so unheimlich oft verletzt hat (und nicht sterben konnte) der Hauptreiz der Serie?

    http://stumpfnase.blogspot.de/2012/06/comic-deadpool-55-2012.html

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  3. Novia sagt:

    Oh….das hört sich aber nicht so gut an in der weiteren Entwicklung von Deadpool. Darf er sich dann überhaupt noch so nennen?
    Gibt es etwa nach dem Dead Arc keine irrsinnigen Stimmen und Selbstgespräche mehr?

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  4. der Nachbar sagt:

    Aber ohne den Heilfaktor hat für mich Deadpool überhaupt keinen Sinn.
    Genauso isses.
    R.I.P. Deadpool

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  5. HenrX sagt:

    Der Wahnsinn und die selbstgespräche bleiben. lediglich sein Aussehen und der Heilfaktor sind weg^^ kommt mir nun vor wie Deadpool Pulp 😀

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  6. der Nachbar sagt:

    Gibt es etwa nach dem Dead Arc keine irrsinnigen Stimmen und Selbstgespräche mehr?
    Doch, die gibt es. Aber das wars auch schon, was vom alten D.P. übrig bleibt.

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  7. Crayton sagt:

    @HenrX: den Dead-Arc habe ich immer noch nicht ganz gelesen. Demnächst werde ich die Reviews dazu aber mal nachholen.

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  8. Bendrix sagt:

    Ist nicht der Irrsinn eher Deadpools Alleinstellungsmerkmal?

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  9. Crayton sagt:

    @Bendrix: Das würde ich auch so sehen. Denn keine ist so durchgeknallt wie Deadpool 😉

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