Comic-Klassiker der Woche #119: Batman Adventures #1, Juli 1995, Dino Verlag

Hallo Leute,

noch bevor der Dino Verlag damals seine Superman-Serie aus dem regulären DC Universum startete (Review zu Superman #1), brachte man schon mit der Batman Adventures Serie etwas aus DC’s Superhelden-Universum. Die Serie spielt aber nicht im regulären DC Universum, sondern orientiert sich an der damals laufenden Zeichentrickserie Batman – The Animated Series. Hier nun mein Review zu dem ersten Heft dieser Reihe.

Storytitel
Story 1: Toxic Shock (aus Batman Adventures #23, August 1994)
Story 2: Pinguins großer Bluff (aus Batman Adventures #1, Oktober 1992)

Inhalt
Batman versucht den südamerikanischen Diego Rivera zu retten. Dieser ist vergiftet worden. Batman holt sich Poison Ivy zur Hilfe. Beide finden ein Gegengift. Bei einem Kampf kommen die beiden dahinter, das der Leiter des südamerikanischen Wissenschaftsrates Gabriel Molinos hinter dem Anschlag steckt. In der zweiten Story macht der Joker dem Pinguin ein unwiderstehliches Angebot. Kurz darauf verübt der Pinguin mit seiner Bande mehrere Einbrüche in einigen Banken. Da er dabei ungewohnt geschickt vorgeht, kann Batman ihm nichts nachweisen. Dann tritt Pinguin als Wohltäter auf und spendet fleissig Geld. Batman versucht herauszufinden was dahinter steckt.

Story
Beide Stories haben mich gut unterhalten. Bei der ersten Geschichte ist einem diesmal Poison Ivy richtig sympathisch. Sie bildet hier ein überraschend gutes Team-Up mit Batman. Die Geschichte ist einfach gestrickt, funktioniert aber vielleicht gerade deßhalb so gut. Mich wundert nur, warum die Macher vom Dino Verlag hier eine Story mitten aus der US-Serie (ist ja immerhin schon aus Heft #23) als erste Geschichte ihres Debütheftes nehmen. Da die Geschichte aber ohne viel Vorwissen gut verstehen kann, ist das im Grunde nicht so schlimm. Die zweite Geschichte bildet einen Auftakt zu einem Dreiteiler. Das ist recht ungewöhnlich für diese Reihe, da sie normaler Weise meist Stand-Alone Stories enthält. Diese Geschichte ist noch besser als die erste, weil sie deutlich spannender ist. Pinguin und Joker bilden ein gutes Duo, das dem dunklen Ritter die Stirn bieten kann. Pinguins Auftritt hier errinnert mich etwas an den Film Batmans Rückkehr, in dem er sich auch nach der öffentlichen Anerkennung sehnt.

Artwork
Die Zeichnungen beider Stories sind stark an die der Zeichentrickserie angelehnt. Sie sind durchaus ok, wenn auch nicht ganz mein bevorzugter Stil. Aber zu den beiden Geschichten passen die Bilder perfekt.

Fazit
Ein nettes Heft für zwischendurch, das von mir drei Sterne erhält.

Künstler
Story 1: Kelley Puckett (Autor), Mike Parobeck (Zeichner), Rick Purchett (Tuscher), Rick Taylor (Farben), Mike Parobeck (Cover von Batman Adventures #23)
Story 2: Kelley Puckett (Autor), Ty Tempelton (Zeichner), Rick Purchett (Tuscher), Rick Taylor (Farben)

Bewertung

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