Comic-Klassiker der Woche #118: Superman #15, März 1997, Dino Verlag

Hallo Leute,

und weiter geht’s hier auf dem Blog mit einem weiteren Review zu einem Heft der alten Superman-Reihe vom Dino Verlag.

Storytitel
Story 1: Ziellinie (aus Superman – The Man of Steel #46, Juli 1995)
Story 2: Plätze tauschen (aus Superman (Vol. 2) #102, Juli 1995)

Inhalt
Die Story setzt direkt nach dem Ende des letzten Heftes ein. Superman befindet sich immer noch in dem von Kenny Braverman künstlich erschaffenen Smallville. Vor ihm liegt ein toter Conduit, der an seiner eigenen Strahlung gestorben ist. Superman macht sich nun auf Conduits Organisation Pipeline ein Ende zu setzen. Er stöbert einen ihrer Stüzpunkte auf und setzt sich gegen Conduits Leute durch. In den Computer-Dateien des Schurken stellt Superman fest, das wirklich nur Kenny von seiner Doppelidentität wußte. Doch dann fallen alle Dateien die mit Superman zu tun haben einem Virus zum Opfer, für den Shadow Dragon (siehe hierzu auch Heft 9) verantwortlich ist. Da sich der Virus über das Internet verbreitet, werden auch alle Superman-Artikel beim Daily Planet gelöscht. So bleibt Superman übrigens auch weiterhin der Aufenthaltsort von Jimmy Olsen verborgen. In der zweiten Story, macht Supie einen Ausflug mit seinen Atoptiveltern nach Fawcett City. Doch den Muttertag können die drei nicht feiern. Eine unbekannte Macht hat eine magische Barriere um die Stadt gelegt und greift Superman an. In der Stadt lebt auch Billy Watson. Dieser Junge verwandelt sich mit dem Zauberspruch „Shazam“ in den mächtigen Captain Marvel. Die unbekannte Macht sorgt nun dafür, das sich die beiden Helden angreifen. Durch einen Zauber sieht Captain Marvel in Superman seinen alten Feind Black Adam, während Superman Captain Marvel für den Cyborg-Superman hält.

Story
In der ersten Story beleuchtet Autorin Louise Simonson noch einmal die Hintergründe, die zu Conduit und seinem Hass auf Clark Kent geführt haben. Hier wird auch nochmal deutlich, das der Vater von Kenny daran eine großer Mitschuld trägt. Das macht Simonson auch alles ganz nett, richtig vom Hocker gerissen hat mich die Story aber nicht. Spannung wird lediglich dadurch erzeugt, das Jimmy weiterhin ein Gefangener von Conduits Organisation ist und Shadowdragon weiterhin im Hintergrund agiert. Bei ihm weiss man nicht auf wessen Seite er eigentlich steht und was seine Ziele sind. Die zweite Geschichte, die ein Zusammentreffen von Superman und Captain Marvel bringt, ist ebenfalls ganz nett. Sie hat mich ein wenig mehr unterhalten, als es die erste Geschichte hier getan hat. Die Idee, das beide den anderen jeweils für einen ihre Feinde halten, fand ich ganz gut. Allerdings macht mir Dan Jurgens hier etwas zu wenig daraus. Für einen kurzen Moment kann die Geschichte aber durchaus unterhalten.

Artwork
Die Bilder in der ersten Geschichte sind von Jon Bogdanove. Sie sind ganz ok. Vereinzelt gibt es sogar einige überdurchschnittliche Panels. Zum Beispiel sieht die Leiche von Kenny Braverman/Conduit hier vor allem als Großaufnahme ziemlich cool aus. Die zweite Geschichte zeichnet diesmal nicht Jurgens selber. Während er hier nur schreibt, ersetzt ihn als Zeichner Gil Kane. Der macht das auch gut und ist hier im Vergleich zu Bogdanove doch etwas stärker.

Fazit
Gut gefallen hat mir bei diesem Heft vor allem das „Who is Who“ über Captain Marvel und die Leserbriefseiten. Die Comicstories auf die es hier ja eigentlich ankommt, sind bestenfalls durchschnittlich. Daher bekommt das Heft von mir zwei Sterne. Solide, aber nichts Besonderes.

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Künstler
Story 1: Louise Simonson (Autorin), Jon Bogdanove (Zeichner), Dennis Janke (Tuscher), Glenn Whitmore (Farben)
Story 2: Dan Jurgens (Autor), Gil Kane (Zeichner), Brett Breeding & Joe Rubinstein (Tuscher), Glenn Whitmore (Farben), Dan Jurgens (Cover von Superman Vol.2 #102)

Bewertung

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