Comic-Klassiker der Woche #116: Superman #13, Januar 1997, Dino Verlag

Hallo Leute,

nach dem Heft 9 der ersten Superman-Reihe vom Dino Verlag doch recht schwach war, hatte ich mich damals erstmal vom Mann aus Stahl wieder verabschiedet. Drei Monate lang, habe ich damals kein Superman-Heft dieser Serie angepackt. Mit Heft #13 bin ich dann im Januar 1997 wieder bei der Reihe eingestiegen. Wie ich dieses Heft heute finde, erfahrt ihr nun.

Storytitel: Der Tod von Clark Kent (aus Superman #100 (Vol.2), Mai 1995)

Inhalt
Clark Kent bekommt ständig Morddrohungen, aus denen klar wird, das die Person die dahinter steckt von der Doppelidentität Clark Kent/Superman weiss. Schnell findet Superman heraus, das es sich bei dieser Person um seinen ehemaligen Jugendfreund Kenny Braverman handelt, der seit kurzem die Welt als Superschurke Conduit unsicher macht. Diesmal will Conduit nicht nur Clark töten, sondern sich auch dessen Freunde vorknöpfen. Als Lockvogel für Superman entführt er als erstes Jimmy Olsen. Superman findet Conduit und Jimmy zwar schnell, doch der Schurke hat noch ein anderes Ass im Ärmel. Seine Leute haben nämlich gleichzeitig die alte Kent-Farm mit Panzern umstellt und bedrohen das Leben von Superman’s Adoptiveltern Martha und Jonathan Kent. Kann Superman beide noch retten?

Story
Nach dem wie schon erwähnt Heft #9 eher dürftig war, liest sich die Story hier schon wieder deutlich besser. Negativ ist eigentlich nur der Anfang, als Autor Dan Jurgens versucht künstlich Spannung aufzubauen, als er Clark doch rätseln lässt, wer hinter den Drohungen gegen ihn als Clark Kent steckt. Denn für die Leser, die die Serie von Heft #1 an gelesen haben, ist natürlich sofort klar das es nur Conduit sein kann. Auch Superman begreift es dann recht schnell und muss sich seinem Gegner nun stellen. Conduit ist zwar immer noch kein Top-Gegner, kommt aber hier doch deutlich glaubhafter als ernstzunehmender Gegenspieler von Superman rüber, als er es in den ersten Heften getan hat. Autor Jurgens zeigt hier schön, was die Aufdeckung von Supermans Geheimidentität für den Stählernen bedeutet. Keiner seiner Freunde ist mehr sicher. Das am Ende doch tatsächlich die alte Kent-Farm zerlegt wird und Superman nun mit seinen Eltern untertauchen will um diese dauerhaft schützen zu können ist natürlich ein Knaller. So sieht es wirklich so aus, als hätte Conduit am Ende doch gewonnen.

Artwork
Die Zeichnungen von Dan Jurgens in diesem Heft sind wirklich, wie so oft bei ihm, schön anzusehen. Besonders seine Splashpages hier sind eines Jubiläumsheftes (es ist ja Heft #100 des zweiten Superman-Volumes) würdig. Und auch der Dino Verlag selbst trägt diesmal zum optisch-positiven Eindruck seinen Teil bei. Seit diesem Heft hat Dino nämlich ein deutlich besseres Papier gewählt, das dazu führt, das die Farben deutlich besser rüberkommen als zuvor und selbst heute nach 15 Jahren noch nichts von ihrer Kraft eingebüsst haben. Davor ist das Heft dann auch mit 4,90 DM eine Mark teurer als zuvor. Doch dieser Preisanstieg ist bei diesem Ergebnis völlig ok.

Fazit
Ein gutes Superman-Heft, das ich mit drei Sternen belohne.

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Künstler
Dan Jurgens (Autor, Zeichner, Cover), Brett Breeding & Joe Rubinstein (Tuscher), Glenn Whitmore (Farben)

Bewertung

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