Review #361: Spider-Man #93 (Vol.2), Januar 2012, Panini Comics

Hallo Leute,

heute habe ich mal wieder Lust ein Review über eine Ausgabe der deutschen Spider-Man Serie von Panini zu schreiben.

Storytitel
Story 1: Keiner Stirbt, Teil 1 – Erwachen (aus The Amazing Spider-Man #655, April 2011)
Story 2: Keiner Stirbt, Teil 2 – Der Entschluss (aus The Amazing Spider-Man #656, Mai 2011)

Inhalt
Nach dem tragischen Tod von Marla Jameson (nachzulesen in Im Netz von Spider-Man #34) steht nun ihre Beerdigung an. Spider-Man gibt sich die Schuld an ihrem Tod. Nach der Beerdigung hat Peter einen Albtraum. Im Traum erscheinen ihm viele der Toten, die es im Laufe seiner Superhelden  Laufbahn gab. Sie alle geben ihm die Schuld an ihrem Tod. Nach dem Traum schwört sich Peter, das niemand mehr sterben soll, wenn er in der Nähe ist. In der zweiten Story wird dieser Schwur schon direkt auf eine harte Probe gestellt. Ein Typ der sich Massacre nennt, hat Geiseln genommen und droht diese zu töten.

Story
Dan Slott lässt die ersten 8 Seiten der ersten Story ganz ohne Worte auskommen und vertraut darauf, das Zeichner Marcos Martin, das Ganze mit seinen Bildern richtig umsetzt. Der Albtraum ist recht abstrakt und zeigt wirklich eine Vielzahl von Toten, die Spidey in seiner Karriere schon erlebt hat. Das gefällt mir ganz gut. Ich war dabei echt überrascht wie viele Leute alleine in der Brand New Day Ära das Zeitliche segneten. Die zweite Story führt mit Massacre einen recht coolen Gegner ein. Bei dieser Geschichte hat mir besonders gut gefallen, das Autor Slott schön zeigt, wie hilflos Spider-Man ohne seinen Spinnensinn ist (verlor er ebenfalls in Im Netz von Spider-Man #34). Diese Abhängigkeit von seinem sechsten Sinn hatte ich bei Spidey gar nicht so auf dem Schirm. Da birgt sogar das durch die Stadt schwingen so seine Gefahren. Es wird hier jedenfalls richtig gut gezeigt, wie wichtig der Spinnensinn für Spidey eigentlich ist.

Artwork
Wenn der Autor ein Script schreibt, wo man mehrere Seiten auf jegliche Worte verzichtet, wie Slott es in der ersten Geschichte eben macht, dann bedeutet das für den Zeichner Schwerstarbeit. Denn nun hängt es alleine von seinen Bildern ab, ob die Story gut rüberkommt. Marcos Martin gelingt das hier sehr gut. Er schafft es die traurige bedrückende Stimmung die vor, während und nach der Beerdigung herrscht hervorragend dem Leser nahe zu bringen. Auch sonst macht Martin hier einen guten Job. Wie man es von ihm schon gewohnt ist, setzt er als Zeichner und Tuscher Schattierungen sehr sparsam ein und beweisst, das man auch mit wenigen Schattierungen gute Bilder zeichnen kann. Da ich selber bei meinen Zeichnungen gerade mit Schattierungen immer so meine Probleme habe, stimmt mich das natürlich froh.

Fazit
Ein wunderbares Heft, das von mir drei Sterne bekommt.

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Künstler
Dan Slott (Autor), Marcos Martin (Zeichner & Tuscher), Muntsa Vicente (Farben), Marcos Martin (Cover von The Amazing Spider-Man #655)

Bewertung

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