Comic-Klassiker der Woche #114: Superman #9, September 1996, Dino Verlag

Hallo Leute,

nachdem letzte Woche mal eine andere Serie dran war, kehre ich heute bei meinen Comic-Klassiker der Woche Reviews wieder zur alten Superman Serie vom Dino Verlag zurück.

Storytitel
Story 1: Blutsbande (aus Superman – The Man of Steel #41, Februar 1995)
Story 2: Schatten (aus Superman #97 (Vol.2), Februar 1995)

Inhalt
Clark Kent, Lois Lane und das Ehepaar Alice und Perry White sind mit dessen baldigem Adoptivsohn Keith auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung für ein Waisenhaus. Dort treten verschiedene Zauberer auf um die Leute zu unterhalten. Dabei stellt Clark mit seinem Superblick fest, das einer der Zauberer, der sich Lock nennt, nicht mit Tricks arbeitet sondern echte Magie im Spiel ist. Doch scheinbar kann Lock seine Kräfte mehr und mehr nicht mehr kontrollieren. Er stellt allerdings fest, das er seine Kräfte wieder besser kontrolliert, wenn Babe in der Nähe ist. Diese Frau, eine Freundin von Jimmy Olson, hat allerdings mit eigenen Problemen zu kämpfen. Sie ist seit kurzem ein Vampir und verliert ebenfalls so langsam die Kontrolle. Allerdings über sich selber und wird dadurch zur Gefahr für andere Menschen. Insbesondere Jimmy Olson muss das feststellen als er sich mit ihr trifft. In der zweiten Story bricht ein Maskierter, der sich selbst Shadowdragon, nennt in ein Gebäude ein, in dem die High Society von Metropolis wohnt.

Story
Was soll ich über dieses Heft sagen? Es hat mich schwer gelangweilt. Zwar gibt es in der Geschichte über Lock und Babe ganz gute Ansätze, aber leider hatte Autorin Louise Simonson hier wohl einen schlechten Tag. Sie hat die Geschichte nämlich ziemlich lieblos heruntergeschrieben. Alles ist recht vorhersehbar und lässt jegliche Spannung vermissen. Das Gleiche gilt auch für die zweite Story. Hier ist zwar mit Dan Jurgens einer meiner Lieblingskünstler Autor und auch Zeichner, aber auch er bringt hier echte Langeweile zu Papier. Der einzige Lichtblick ist hier, als Superman einer Frau bei der Geburt ihres Baby’s helfen muss. Dabei stellt er sich zuerst fast so ungeschickt an, wie ich es sicherlich auch tun würde. Dabei konnte ich mich gut in Supie reinversetzen und musste ein wenig Schmunzeln. Das alleine reicht aber nicht für eine gute Story. Da muss noch mehr kommen und das tut es hier leider nicht.

Artwork
Waren den wenigstens die Zeichnungen gut? Nein auch hier gibt es kaum einen Lichtblick. Die erste Story wurde von Jon Bogdanove genauso lieblos gezeichnet wie sie Simonson geschrieben hat. Hier passt sich der Zeichner also der Autorin leider an. Die Zeichnungen von Jurgens in der zweiten Story sind besser. Aber auch hier liefert er bestenfalls Durchschnitt ab. Wobei er sich allerdings doch von Bogdanove positiv absetzen kann. Doch das ist bei dessen Bildern hier auch nicht so schwer.

Fazit
Ein Heft das man nicht unbedingt haben muss. Es bekommt von mir noch einen Stern.

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Künstler
Story 1: Louise Simonson (Autorin), Jon Bogdanove (Zeichner), Klaus Janson (Tuscher), Glenn Whitmore (Farben)
Story 2: Dan Jurgens (Autor & Zeichner), Brett Breeding (Tuscher), Glenn Whitmore (Farben) Dan Jurgens (Cover von Superman #97, Vol.2)

Bewertung

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