Comic-Klassiker der Woche #110: Superman #5, Mai 1996, Dino Verlag

Hallo Leute,

in meinem Comic-Klassiker Review der Woche geht es weiter mit der Superman Reihe des Dino Verlags.

Storytitel
Story 1: Dead Again, Teil 5 – Leben oder Tod (aus Superman – The Man of Steel #39, Dezember 1994)
Story 2: Dead Again, Teil 6 – Der Null Effekt (aus Superman Vol.2 #95, Dezember 1994)

Inhalt
Superman unterzieht sich bei Professor Hamilton einigen Tests, die dann mit den Ergebnissen der Tests der Superman-Leiche verglichen werden sollen. Damit will Superman entgültig beweisen das er der echte Stählerne ist und nicht diese Leiche. Einer der auch daran glaubt, das der lebende Superman auch der echte ist, ist Keith Parks. Der schwarze Junge, der im Waisenhaus lebt, seit ihn seine Mutter verlassen hat, trifft in dem Nebenhandlungsstrang der ersten Story erneut auf seine Mutter. Diese hat Aids und ist dem Tode nahe. Bevor sie im Krankenhaus stirbt, setzt sie ein Schreiben auf, das Perry White und seiner Frau die Vormundschaft für Keith überträgt. Die Whites wollen den Jungen adoptieren. Professor Hamilton stellt zum Entsetzen von Superman fest, das wohl er nicht der echte Stählerne ist, sondern eben doch die Leiche. Doch Superman will sich damit noch nicht abfinden. Da er festgestellt hat, das Lex Luthor doch nicht hinter der Leiche stecken kann, nimmt er nun an das es Brianiac sein muss. In der zweiten Story besucht er nun New Genesis, die Heimatwelt der New Gods. Denn dort wird Brianiac festgehalten. Seine Wächter zeigen Superman Brianiac, der ohne jegliche Gehirnaktivität in seiner Zelle dahin vegetiert. Für Aufregung sorgt jemand anderer. Atom ist heimlich mit Superman nach New Genesis gereist. Atom will mit dem Mobiusstuhl in die Vergangenheit reisen. Seit der Zero Hour ist er nämlich im Körper eines 17 jährigen Gefangen und will das nun wieder ändern. Doch es kommt alles anders als erwartet.

Story
In der ersten Story hat der Storyarc einen ersten Höhepunkt. Denn scheinbar ist der lebende Superman doch nicht der echte. Das ist doch schonmal ein erster Knaller und sorgt dafür das der Arc weiterhin spannend bleibt. Auch der Nebenhandlungsstrang rund um Keith und seine Aidskranke Mutter hat mir gut gefallen. Ich finde gut das die Krankheit hier auch Thema einer Comicstory wurde. Die zweite Geschichte fällt aber qualitativ dann doch stark ab und ist relativ langweilig. Das Chaos das Atom hier anrichtet hat mich nicht so sehr vom Hocker gerissen. Und dann erst dieser Brianiac. Dabei handelt es sich nämlich nicht um den Brainiac den ich kenne und mag, sondern um eine Post-Crisis Version. Dieser Charakter ist nämlich eine Mischung aus dem Geist von dem außeridischen Wissenschaftler Vril Dox und dem irdischen Wahrsager Milton Fine. Diese Brianiac Version fand ich nie so doll. Gott sei dank ist er heutzutage nicht mehr aktuell.

Artwork
Bei den Zeichnungen ist es diesmal anders herum. Die starke erste Story hat leider nicht so starke Bilder. Besonders Superman wirkt auf einigen Panels hier richtig schlecht. Besonders die Grimassen die er manchmal hier zieht, stören mich doch oft sehr, da sie selten zur Situation passen. Zeichner Bogdanove hatte hier wohl keinen guten Tag. Die zweite Story hingegen, so lahm sie auch ist, sieht doch ganz gut aus.Während Dan Jurgens hier als Autor ebenfalls einen eher schwachen Tag hatte, macht er das Ganze durch seine Zeichnungen zumindest teilweise weg.

Fazit
Das Heft ist sehr durchwachsen und bekommt daher von mir zwei Sterne.

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Künstler
Story 1: Louise Simonson (Autorin), Jon Bogdanove (Zeichner), Dennis Janke (Tuscher), Glenn Whitmore (Farben), Jon Bogdanove (Cover von Superman – The Man of Steel #39)
Story 2: Dan Jurgens (Autor & Zeichner), Mike Manley (Tuscher), Glenn Whitmore (Farben)

Bewertung

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