Comic-Klassiker der Woche #108: Superman #3, März 1996, Dino Verlag

Hallo Leute,

in meinem Comic-Klassiker Review für diese Woche, möchte ich gerne Heft 3 der monatlichen Superman-Reihe vom Dino Verlag besprechen.

Storytitel
Story 1: Dead Again, Teil 1 – Illusionen (aus Superman – The Man of Steel #38, November 1994)
Story 2: Dead Again, Teil 2 – Schatten der Vergangenheit (Superman #94 (Vol.2), November 1994)

Inhalt
Conduit sitzt nach seinem Kampf in den letzten beiden Heften in einer Gefängniszelle bei S.T.A.R. Laps ein. Ein Zustand der nicht lange anhält. Durch seinen Wärter bis auf’s Letzte gereizt, kann Conduit all seine Kräfte zusammennehmen und seinem Gefängnis entfliehen. Sein Hauptziel ist weiterhin Clark Kent zu vernichten. Doch auch Superman, der das zuletzt verhinderte wird zur Zielscheibe von Conduit. So kommt es erneut zu einem Kampf zwischen den beiden. Und wieder sieht es erst so aus, als wenn Conduit den Mann aus Stahl besiegen könnte. Superman muss allerhand Tricks anwenden, um gegen Conduit und seine Kryptonitenergie zu bestehen. Mit der Hilfe von Kenny’s eigenem Vater kann er den Schurken am Ende wieder Dingfest machen. In der Zwischenzeit untersucht Professor Hamilton in den S.T.A.R. Laps Labors den Leichnahm, der Superman gleicht. Am Ende stellt er fest, das es sich bei der Leiche einwandfrei um Superman handeln muss. Doch wer ist dann der langhaarige Stählerne, der seit seiner vermeintlichen Rückkehr von den Toten über Metropolis wacht?

Story
Der Haupthandlungsstrang rund um Conduits Ausbruch ist sicherlich keine besondere Story. Die Geschichte wird ganz nett erzählt, bringt aber weder eine Weiterentwicklung des Charakters noch irgendetwas anderes Neues. Wieder scheint Conduit Superman erst überlegen zu sein, um letzten Endes dann doch vom Kryptonier wieder besiegt zu werden. Interessanter ist da schon die Nebenhandlung. Sie ist nämlich Teil des „Dead Again“ Arcs. Der Leichnahm den Superman im letzten Heft ungewollt durch seinen Kampf mit Conduit freilegte wird den Stählernen noch weiterhin beschäftigen. Man merkt schon hier, das langsame Zweifel bei Supie aufkommen, ob er wirklich der echte Superman ist. Der Cliffhanger am Ende, bei dem Professor Hamilton bestätigt, das seine Untersuchungen zweifelsfrei ergeben, das die Leiche wirklich Superman ist, hat Autor Dan Jurgens natürlich klasse gewählt. So kommt eine echt große Spannung beim Leser auf und man brennt förmlich auf das nächste Heft.

Artwork
Die Zeichnungen haben mir hier durchweg gut gefallen, wobei Dan Jurgens, der hier die zweite Story nicht nur schreibt sondern eben auch zeichnet, nochmal positiv heraussticht. Besonders einige Kampfszenen sind ihm sehr gut gelungen. Er ist eben ein ziemlich guter und erfahrener Superman-Zeichner, der weiss wie man diesen Charakter in Szene setzt.

Fazit
Das Heft lebt vor allem durch den Nebenhandlungsstrang mit der Superman-Leiche im Mittelpunkt und den guten Zeichnungen. Daher bekommt dieser Comic von mir drei Sterne.

Ähnliche Reviews (Dino Verlag)
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Künstler
Story 1: Louise Simpson (Autorin), Steve Erwin (Zeichner), Jackson Guice (Tuscher), Glenn Whitmore (Farben), Jon Bogdanove & Dennis Janke (Cover von Superman – The Man of Steel)
Story 2: Dan Jurgens (Autor & Zeichner), Brett Breeding (Tuscher), Glenn Whitmore (Farben)

Bewertung

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