Comic-Klassiker der Woche #107: Perry – Unser Mann im All #133, September 2007, Alligator Farm

Hallo Leute,

im Mittelpunkt meines heutigen Klassiker-Reviews steht erneut ein Perry Rhodan Comic.

Storytitel
Story 1: Drangwalze, Teil 1: Und Sie Kriegen Euch Doch
Story 2: Von Monstern und Menschen
Story 3: Spielchen gefällig?

Inhalt
Die CREST II ist nach wie vor auf der Suche nach Camelot, dem Planeten auf dem die letzten Menschen, die noch Gefühle haben Zuflucht gesucht haben sollen. Perry denkt immer noch über die mehr als 5000 Todesopfer die ihre Informationsbeschaffung auf Lepso gekostet hat, nach. Viel Zeit darüber nachzudenken hat der Captain der CREST II aber nicht, da sein Raumschiff schon bald von den Millies angegriffen wird. Diese außerirdische Rasse, die scheinbar halb Reptil- halb Vogelartig ist, geht bei ihrem Angriff sehr brutal vor. Der Kampf endet so plötzlich wie er angefangen hat mit einer Niederlage der CREST II. Die Millies nehmen Perry’s Manschaftsmitglied Shira gefangen und hinterlassen die CREST II als Wrack. Hunderte Besatzungsmitglieder sind tot. Auch Perry liegt schwer verletzt auf der Krankenstation. In der zweiten Story begleiten wir Alaska Saedelaere und Iwan-Iwanowitsch Goratschin in eine Raumhafenbar. Eine Frau flirtet mit Goratschin und er folgt ihr in der Hoffnung auf eine Liebesnacht ins Hotel. Doch die Frau ist weniger auf Sex aus, sondern hat vielmehr Interesse an etwas ganz anderem. In der dritten Story ist Roland Tekener die Hauptfigur. Dieser spielt in einem Spielkasino mit einem Außerirdischen. Sein Einsatz ist sein Zellaktivator, den er auch prompt verliert. Doch dann nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung.

Story
Und erneut liefert das Team von Alligator Farm hier ein buntes Comic mit verrückten Geschichten aus der Welt des berühmten Perry Rhodan. Die Hauptstory rund um den Kampf mit den Millies hat mir dabei wieder am besten gefallen. Das Ganze ist ein Auftakt zu einem Dreiteiler und wirklich spannend geschrieben. Gut gelungen ist den beiden Autoren Kai Hirdt und Karl Nagel besonders die Gefährlichkeit der Millies rüberzubringen. Auch über Shira, die einst als Spionin von den Millies geschaffen wurde, sich dann aber den Menschen anschloß um schließlich in Perry’s Mutanten-Corps zu landen, erfährt der Leser hier mehr. Der Auftakt hier macht Lust auf die Fortsetzung dieses Dreiteilers und so soll es ja auch sein. Die beiden anderen Stories zeigen auf unterschiedliche Weise was Menschen in ihrer Gier nach Unsterblichkeit alles machen. Beide Geschichten haben mich ebenfalls gut unterhalten.

Artwork
In der Hauptstory schafft es Zeichner Vincent Burmeister erneut durch seine knallbunten Bilder den Spirit der alten Perry Comics aus den 70er Jahren aufs Papier zu bringen und das Ganze gleichzeitig modern wirken zu lassen. Der Zeichenstil von Til Felix in der zweiten Story zeichnet sich im Gegensatz zur Hauptstory wieder durch einen ziemlich klaren Strich aus. Das funktioniert ebenfalls sehr gut. Philip Cassirer setzt in der letzten Story auf extrem viel nackte Haut. Seine barbusigen Damen sorgen für die in Perry Comics bekannte Erotik und runden das Gesamtbild gut ab.

Fazit
Das Heft hat mich sehr gut unterhalten. Am besten genießen kann man es natürlich wenn man sich gut im Perry-Universum auskennt. Aber auch für Leute wie mich, die sich da nicht ganz so gut auskennen, liefert das Alligator Farm genügend Hintergrundinformationen um das Heft hier gut genießen zu können. Das Heft erhält vom mir die vollen vier Sterne.

Wer noch an anderen Reviews  zu dieser Serie interessiert ist sollte mal bei El Tofus Blog nachschauen. Er hat dort Reviews zu Heft #136, Heft #137, Heft #138, Heft #139 und zu Heft #140 geschrieben. Alles sehr lesenswert.

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Künstler
Story 1: Kai Hirdt & Karl Nagel (Autoren), Vincent Burmeister (Zeichner, Tuscher & Farben), Henrik Fetz (Cover)
Story 2: Andreas Völlinger (Autor), Till Felix (Zeichner & Tuscher), Ralph Niese (Farben)
Story 3: Olaf Brill (Autor), Philip Cassirer (Zeichner, Tuscher & Farben)

Bewertung

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