Die Spinne täglich #71

24. Januar 2012

Copyright Marvel Comics & King Features

Hallo Leute,

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TV-Tipp #197: Comics ziehen in den Krieg (2008)

24. Januar 2012

Grüße und so!

Last but not least folgt auf „Persepolis“ und „Waltz with Bashir“ morgen Abend (25.01.) um 23:10 Uhr auf arte die Dokumentation „Comics ziehen in den Krieg“. Für Leute, die sich für ernste Comics bzw. Comics als Medium der Kriegsberichterstattung interessieren, ist der Film ein must-see.

Seit fast hundert Jahren entfliehen vor allem jüngere Leser mit bunten und meist billig gedruckten Comicbildern in fantastische unerreichbare Welten. In diesem Universum der Allmacht lassen sich die Ohnmachtsgefühle des Alltags leicht vergessen. Hier scheint alles möglich, Machtfantasien strotzen vor Gewalt, und meist gewinnt das Gute. Aber Gewalt in einem Comic hat keine Konsequenzen. Was, wenn der Comiczeichner selbst in den Krieg zieht? 
Wo uns Hunderte Fernsehsender rund um die Uhr mit Nachrichten von den Kriegsschauplätzen versorgen, Satellitenübertragungen und Tausende Websites ständig mit neuen Informationen in Atem halten, hat sich der Comic, den wir so gut zu kennen glaubten, zu einem dokumentarischen Medium entwickelt, das das menschliche Drama des Krieges verstehen möchte. Ist der Comic also eine neue journalistische Form? 
Das Genre ist neu und kann als ein Kampf gegen die mediale Bilder- und Newsflut verstanden werden, mit einem geschärften Blick für die Wahrheit jenseits digitaler Pixel. Wie schaffen es die Zeichner, sich der wohl schrecklichsten aller menschlichen Erfahrungen mit dem Zeichenstift zu nähern? Welche journalistischen, ästhetischen und politischen Fragestellungen entwickeln sie daraus? In Mark Daniels Film begegnet man den wichtigsten Künstlern, die für dieses Genre „dokumentarischer Comics“ stehen: Joe Sacco, Joe Kubert und Marjane Satrapi. Sie übersetzen ihre schmerzlichen Erfahrungen in eindrückliche, manchmal erschütternde, oft aber wohltuend menschliche Worte und Bilder.
Quelle: arte.tv

Abschliessend noch der Hinweis, dass arte eine Vielzahl seiner Filme auch im Internet unter ARTE+7 zeigt.


TV-Tipp #196: Waltz with Bashir (2008)

24. Januar 2012

Grüße und so!

Gleich im Anschluss an „Persepolis“ wird morgen Abend (25.01.) um 21:50 Uhr auf arte „Waltz with Bashir“ gezeigt. Dabei handelt es sich um einen dokumentarischen Zeichentrickfilm, der die Erlebnisse eines israelischen Soldaten im ersten Libanonkrieg thematisiert. Der Film ist, basierend auf realen Interviews und Ereignissen, der erste animierte Dokumentarfilm in Spielfilmlänge und fand bei Kritikern weltweit großes Lob und Beachtung.
Wer nicht nur Superheldencomics sondern auch solche wie die von Joe Sacco (Palestine), Guy Delisle (Burma Chronicles) oder Marjani Satrapi (Persepolis) mag und/oder wer sich für das Thema Israel interessiert, sollte sich diesen Film unbedingt anschauen. Sehr empfehlenswert!


TV-Tipp #195: Persepolis (2007)

24. Januar 2012

Grüße und so!

Morgen Abend (25.01.) um 20:15 Uhr sendet arte die Verfilmung des Graphic Novels „Persepolis“.

Der Film erzählt die autobiografische Geschichte der iranischen Autorin Marjane Satrapi, die als Teenagerin von ihren Eltern ins Ausland geschickt wurde, um der islamischen Revolution und dem ersten Golfkrieg zu entfliehen. Nach einigen Jahren kehrte sie in ihre Heimat zurück und studierte an der Kunstfakultät in Teheran.

Für ihre schlicht gezeichneten Kindheits- und Jugenderinnerungen erhielt sie 2004 gleich mehrere Auszeichnungen wie z.B. den Max-und-Moritz-Preis „Beste deutschsprachige Comic-Publikation Import“ beim Comic-Salon Erlangen und “Comic des Jahres“ bei der Frankfurter Buchmesse. Auch die Verfilmung ihrer Graphic Novel wurde ausgezeichnet bzw. 2008 sogar für einen Oscar nominiert.
Quelle: Wikipedia