Review #320: The Incredible Hulk #1 (Vol.3), Oktober 2011, Marvel Comics

Hallo Leute,

nach zwei Spider-Man Reviews gibt es jetzt mal wieder einen anderen Marvel Helden, auf den ich einen Blick werfen will. Im Oktober 2011 startete auch die neue Incredible Hulk Ongoing, dessen erste Heft ich nun mal besprechen möchte.

Storytitel: Hulk Asunder, Part 1

Inhalt
Bruce Banner und Hulk sind getrennt! Der unglaubliche Hulk lebt nun bei Mole Mans Supterranern und betätigt sich für diese als Jäger. Hulk hofft nun seinen Frieden zu finden, den er schon immer suchte. Doch schon bald wird er von einer Spezialeinheit aufgesucht. Diese will ihn aber nicht bekämpfen, sondern bittet ihn um Hilfe gegen eine große Bedrohung namens Bruce Banner. Hulks menschliches ich Banner scheint verrückt geworden zu sein. Er befindet sich nun auf einer einsamen Insel und führt Experimente an verschiedenen Tieren durch. Die Tiere setzt Banner Gammastrahlen aus, um einen neuen Hulk zu erschaffen. Bei seinen Versuchen entstehen viele missgebildete Tiere, die Banner nun als Slaven missbraucht.

Story
Die Idee den Hulk und Bruce Banner zu trennen ist nicht neu. Das gab es in der Geschichte des Hulk schon einige Male. Dennoch gefällt es mir gut was Autor Jason Aaron hier präsentiert. Da haben wir zum einen den Hulk. Der ähnelt hier doch sehr Conan. Eine Art einsamer Krieger, der sich mit allerlei Monstern unter der Erde rumschlagen muss. Eine Rolle die wie für den Hulk gemacht scheint. Nicht vergessen darf man natürlich auch Bruce Banner. Aaron macht ihn zu einem scheinbar verrückten Wissenschaftler, der nun der neue Oberbösewicht zu sein scheint. In dieser Idee steckt meiner Meinung nach einiges an Potential. Ich bin gespannt was Autor Aaron aus diesem Plot noch alles im Verlauf der Serie rausholen wird.

Artwork
Marc Silvestris Zeichnungen passen sehr gut zu einem Hulk Comic. Die Kämpfe zwischen Hulk und den Monstern unter der Erde sind hervorragend umgesetzt. Auch gefällt mir wie er den Hulk nun mit langen Haaren und Bart präsentiert.

Fazit
Das Heft ist ein gelungener Start der neuen Serie und bekommt von mir drei Sterne.

Ein weiteres Review zu diesem Heft findet ihr auch auf El Tofus Blog.

Ähnliche Reviews
Review #134: The Incredible Hulk #609
Review #162: The Incredible Hulk #610
Review #244: The Incredible Hulks #630
Review #246: Der unglaubliche Hulk #01

Künstler
Jason Aaron (Autor), Marc Silvestri & Michael Broussard (Zeichner), Joe Weems, Rick Basaldua & Sal Regla (Tuscher), Sunny Gho (Farben), Marc Silvestri (Cover)

Bewertung

3 Responses to Review #320: The Incredible Hulk #1 (Vol.3), Oktober 2011, Marvel Comics

  1. der Nachbar sagt:

    Hab das Heft auch gelesen und bin davon nicht so begeistert wie du. Finds z.B. schlecht gemacht, dass man gar nichts von der Trennung (Hulk – Banner) an sich mitbekommen hat, bzw. dass diese nicht näher erläutert wird.
    Die paar Seiten Epilog aus „Fear Itself #7“, welche als Vorspiel für diese Debütausgabe dienten, bringen ja auch nicht wirklich viel Licht ins Dunkel.

    Davon abgesehen: Hulk = Bruce Banner
    die Idee diese Figuren körperlich zu trennen, ist für mich einfach ein absolutes no-go. Ganz schlechte Idee von Marvel.

    Gefällt mir

  2. Bendrix sagt:

    Ohne das Heft jetzt gelesen zu haben schätze ich mal dass Aaron auf die Trennung noch eingehen wird. Ist doch ein immer wieder gerne genommener Autorenkniff mit einer ungewöhlichen Situation anzufangen und deren Ursprung erst später zu enthüllen um Spannung zu erzeugen.

    Gefällt mir

  3. Crayton sagt:

    Also das hier noch nicht viel über die Hintergründe der Trennung der beiden zu finden ist, finde ich nicht schlimm. Das sehe ich so wie Bendrix.

    Zu der ganzen Situation der Trennung: Da hast du natürlich nicht Unrecht Kollege (wir sprachen ja schon mal darüber). Natürlich ist es absolut unrealistisch, Banner und Hulk, die ja ein und die selbe Person sind zu trennen. Allerdings ist das in der Welt der Comics nicht ungewöhnlich. Schon Superman wurde mal getrennt (Stichwort Superman blau, Superman rot, oder im Film Superman III Clark Kent=der Gute, Superman=der Böse). Ich denke man sollte hier vielleicht das Ganze nicht nach realistischen Maßstäben bewerten. Immerhin sprechen wir hier ja von der Welt der Comics. Und da gelten ja ganz eigene (unrealistische) Gesetze. Daher sehe ich die Trennung nicht mehr so eng wie am Anfang. Die Frage ist was Autor Aaron jetzt daraus macht. Und Banner als Bösewicht ist ja nicht schlecht.

    Gefällt mir

Und was sagst du dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: