Review #304: Spider-Man Magazin #50, September 2011, Panini Comics

Hallo Leute,

im September feierte Paninis Spider-Man Magazin mit der 50. Ausgabe ein Jubiläum. Bei dieser Serie handelt es sich um Paninis All Age Version unseres freundlichen Netzschwingers die, wie der Name schon sagt, in Magazinform daher kommt und auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten ist.

Storytitel: Der Mieter ( aus Marvel Adventures Spider-Man #33, Januar 2008)

Inhalt
Peter hat es mal wieder schwer. Seine Tante May hat ihr Gästezimmer vermietet. Der neue Mieter ist ausgerechnet Doctor Octopus. Während Tante May der Überzeugung ist, das Octopus seinem Verbrecherdasein abgeschworen hat und eine zweite Chance verdient hat, glaubt Peter nicht an einen geläuterten Doc Octopus. Wie Recht Peter mit seiner Meinung hat, stellt sich bald heraus, als er als Spider-Man herausfindet, das Octopus schon an seinem nächsten Verbrecher-Coup arbeitet. Octopus Ziel ist diesmal Stark Industries, wo er hinter einer Waffe her ist, die dort lagert. Spider-Man kommt ihm aber in die Quere.

Story
Die Geschichte ist sehr einfach gestrickt. Man merkt das Autor van Lente sie für ein jüngeres Publikum geschrieben hat. Wahrscheinlich finde ich sie deshalb recht platt. Ich bin einfach zu alt und gehöre hier eben nicht zur Zielgruppe. Hier ist einfach fast jede Entwicklung vorhersehbar. Allerdings hat van Lente auch nicht viel Platz seine Story groß zu entwickeln. Denn obwohl das Heft 36 Seiten umfasst, ist die Comic-Story nur 11 Seiten stark. Wenig Zeit also für die Figuren sich zu entfalten. So wirkt die Geschichte gezwungener Maßen auch recht gehetzt. Die restlichen Seiten beinhalten wie für Jugendmagazine üblich Rätsel, Leserbriefe,ein Gewinnspiel, allerdings auch ein paar nette Hintergrundinfos zu einigen Marvel Figuren. Diese bringen mir zwar keine neuen Infos, sind aber für Leser die erst kurz dabei sind sicherlich recht informativ. Dazu gibt es noch so Gimmicks wie ein Poster (das gar nicht mal schlecht aussieht) und einen aufblasbaren Spider-Man.

Artwork
Für die Bilder hier ist Cory Hamscher zuständig. Von Hamscher habe ich schon echt coole Bilder gesehen und weiss daher, was dieser Mann leisten kann. Hier hatte er aber wohl eher einen schlechten Tag. Seine Bilder sind recht öde und haben mir hier nicht so gefallen. Besonders sein Doc Octopus trifft überhaupt nicht meinen Geschmack. Er sieht hier nur wie ein fetter Durchschnittstyp aus, der zufällig ein paar Metallarme hat. Er wirkt nicht wie ein gefährlicher Gegner sondern eher wie eine Lachnummer.

Fazit
Auch von einem auf ein jüngeres Publikum zugeschnittenes Heft hätte ich mehr erwartet. Vor allem für eine Jubiläumsausgabe haben sich die Leute von Panini doch für eine sehr mässige Geschichte entschieden. Dennoch gibt es von mir immerhin zwei Sterne, da die Infos über einige Figuren doch recht gut sind und ich dem Heft zugute halten will, das es bei jüngeren Menschen durchaus etwas besser funktionieren könnte.

Künstler
Fred van Lente (Autor), Cory Hamscher (Zeichner & Tuscher), Guru eFX (Farben)

Bewertung

2 Responses to Review #304: Spider-Man Magazin #50, September 2011, Panini Comics

  1. Bendrix sagt:

    Aber Doc Ock IST doch ein fetter Durschnittstyp der zufällig ein paar Metallarme hat.

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  2. Crayton sagt:

    Ja das stimmt schon. Aber bei den meisten anderen Zeichnern strahlt Doc Ock dennoch eine gewisse Gefährlichkeit aus. Hier ist davon aber rein gar nichts zu sehen.

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