Comic-Klassiker der Woche #100: Perry – Unser Mann im All #132, Mai 2007, Alligator Farm

Hallo Leute,

zu meinem heutigen Comic-Klassiker der Woche Jubiläum gibt es das nächste Review zu einem Perry Rhodan Comic aus dem Hause Alligator Farm.

Storytitel
Story 1 (Hauptstory): Zeig uns die Sterne
Story 2: Goratschin
Story 3: Perry-Strip

Inhalt
Perry Rhodan und seine Crew landen auf dem Planeten Lepso, um an Informationen für seinen Weg  zum Planeten Camelot, auf dem sich die letzten freien Menschen befinden, zu kommen. Lepso ist ein Planet für Verbrecher und Halsabschneider. Er ist voller Hurenhäuser und es gibt sogar einen Selbstmordturm. Für Perry und seine Leute, ist der Aufenthalt nicht ungefährlich wie sich schon bald herausstellt. Schnell werden die Freunde von einigen Leuten verfolgt. Unter anderem haben sie auch bald den staatlichen Wohlfahrtdienst, eine Art öffentliche Miliz, am Hals. Können Perry und Co. die Informationen über Camelot besorgen? Und werden sie das Ganze überleben? In der zweiten Story feiert der zweiköpfige Goratschin seinen 1986. Geburtstag. Dabei gibt es auch einen Rückblick in die Vergangenheit dieses Charakters. Die dritte Story zeigt Perry und Co. in einer kleinen Geschichte, die recht verwirrend ist und in der wohl eher die zeichnerische Komponente im Vordergrund steht.

Story
Die Hauptstory rund um die Ereignisse auf Lepso ist sicherlich die interessanteste Geschichte in diesem Heft. Die Autoren liefern hier eigentlich alles was Perry braucht. Es gibt jede Menge Action, Humor und Erotik. Außerdem ist das Ganze recht spannend erzählt. Gut gefällt mir vor allem das das Happy End kein echtes Happy End ist, sondern am Ende dann doch jemand stirbt. Der Humor der hier gezeigt wird ist sehr schräg. Der Planet Lepso bietet dafür die richtige Kulisse. Es ist eine perverse Zukunft die hier gezeigt wird. Und diese Zukunft ist wirklich sehr unterhaltend. Die zweite Story bietet einen etwas genaueren Blick auf Goratschin und bringt einem den Charakter etwas näher. Auch die Geschichte ist ganz nett, allerdings nicht ganz so gut wie die Hauptstory. Ich denke das Perry Langzeitleser hier sicherlich mehr Spass dran haben. Die letzte Geschichte ist dann nochmal stark mit Sex gespickt und hat ein recht lustiges Ende.

Artwork
Die Bilder der ersten und dritten Story sind wieder sehr wild geraten und stören sich nicht an Panelbegrenzungen. Die Farben die hier genommen wurden sind sehr knallig und passen gut zu den Zeichnungen. Die zweite Story ist zeichnerisch etwas strukturierter gestaltet und die Farben sind merklich zurückhaltender gewählt. Auch hier passt das aber gut zur Story und hat mir durchaus gefallen.

Fazit
Ein gutes Heft, das eine wirklich starke Hauptstory beinhaltet. Die beiden Nebenstories sind nicht so stark und hätten sicherlich nicht unbedingt hier rein gemußt. Aber auch die beiden Geschichten haben ihren Scharm. Von mir gibt es es für dieses Heft drei Sterne.

Wer noch an anderen Reviews  zu dieser Serie interessiert ist sollte mal bei El Tofus Blog nachschauen. Er hat dort Reviews zu Heft #136, Heft #137, Heft #138, Heft #139 und zu Heft #140 geschrieben. Alles sehr lesenswert.

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Künstler
Story 1 : Karl Nagel & Kai Hirdt (Autoren), Vincent Burmeister ( Zeichner & Farben), Steven Bagatzki (Cover)
Story 2: Karl Nagel (Autor), Philip Cassirer (Zeichner), Goran Kostadinoski (Farben)
Story 3: Karl Nagel & Kai Hirdt (Autoren), Vincent Burmeister & Simone Kesterton (Zeichner), Nadia Enis (Farben)

Bewertung

2 Responses to Comic-Klassiker der Woche #100: Perry – Unser Mann im All #132, Mai 2007, Alligator Farm

  1. Mastermind sagt:

    Habe ein paar ganz alte Perry Hefte. Die werd ich wieder mal vorkramen. Hab damals einige von meinem Bruder bekommen. Von den neuen hab ich bisher noch keins. Hört sich aber ganz gut an was du hier schreibst.

    Gefällt mir

  2. Crayton sagt:

    Die neue Serie ist echt nicht schlecht. Man erfährt auch in jedem Heft immer recht schön einige Hintergrundinfos über die Entstehung des Heftes. Perry ist ja für die Macher von Alligator Farm eine Herzensangelegenheit. Das merkt man auch! Stecken hier wirklich viel Arbeit rein!

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