Review #300: Ultimate Comics Spider-Man #1 (Vol.2), September 2011, Marvel Comics

Hallo Leute,

in diesem Jubiläums-Review will ich mal den Start die erste Ausgabe der neuen Ultimate Spider-Man Serie besprechen. Nach dem die ultimative Version von Peter Parker ja gestorben ist, übernimmt nun Miles Morales dessen Rolle als Spider-Man im ultimativen Marvel Universum.

Storytitel: All-New Ultimate Spider-Man

Inhalt
Nachdem Miles Morales als seinen ersten Auftritt als Spider-Man ja schon in Ultimate Fallout #4 (August 2011) hatte, geht Autor Brian Michael Bendis hier nochmal ein paar Schritte in die Vergangenheit und zeigt wie Miles Morales seine Kräfte überhaupt bekam. In Osborn’s Labor arbeitet der gute alte Norman weiterhin ein seinen Experimenten, durch die schon Peter in diesem Universum zu seinen Kräften kam. Nun spielt eine genetisch veränderte Spinne die mit der Nummer 42 gekennzeichnet ist eine besondere Rolle in Normans Experimenten. Und eben diese Spinne entwischt Normans Wissenschaftler unbemerkt. Später sieht man wie der Prowler bei Osborn Industries einbricht und etwas stiehlt. Dabei nimmt er auch von ihm unbemerkt die Spinne mit der 42 auf dem Rücken mit. Dann sieht man erstmals Miles Morales, einen jungen Teenager. Als er seinen Onkel Aaron besucht, wird er von der schon erwähnten Spinne gebissen und fällt danach in Ohnmacht. Sein Onkel Aaron ist also der Prowler. Als Miles erwacht und aus der Wohnung auf die Straße läuft, stellt er fest, das er durchsichtig wird.

Story
Mit diesem Heft beginnt also die Ära des neuen ultimativen Spider-Man. Allerdings ist von Spider-Man hier noch nicht viel zu sehen. Ist ja auch verständlich, da Autor Bendis zuerst einmal zeigen muss, wie Miles überhaupt zu seinen Kräften gekommen ist, die ihn später dann zum neuen Spider-Man machen. Dabei finde ich es natürlich etwas platt, dass erneut der Biss einer von Norman Osborn genetisch veränderten Spinne ihm seine Kräfte gibt. Das hatte wir in diesem Universum ja schon bei seinem Vorgänger Peter so serviert bekommen. Interessant ist dabei allerdings das die Auswirkungen dieses Spinnenbisses zumindest in diesem Heft andere sind, als das bei Peter der Fall war. So klettert Miles hier nicht die Wände hoch, sondern wird erstmal durchsichtig, ja fast unsichtbar. Das ist schon mal eine interessante zusätzliche Kraft. Zusätzlich deßhalb, weil ich ja schon stark davon ausgehe, das er auch die typischen Spider-Man Kräfte durch den Spinnenbiss bekommen hat. Bendis lässt hier noch vieles im Dunkeln, was dann auch genug Spannung für die nächsten Hefte verspricht. Was hat es zum Beispiel mit der Zahl 42 auf sich, die Bendis hier nicht nur bei der Spinne verwendet, sondern auch bei einer Lottoziehung als Gewinnerzahl einsetzt. Es gibt hier einige interessante Aspekte auf deren Entwicklung ich mich in dieser Serie schon freue.

Artwork
Zeichnerin Sara Pichelli liefert hier ganz gute Bilder ab. So gefällt mir zum Beispiel wie sie Norman Osborn zeichnet. Er hat hier nicht seine typische „Norman-Frisur“, dennoch erkennt man den Mann direkt. Die Farben von Justin Ponsor sind kräftig und warm, was sehr gut zur Story hier passt.

Fazit
Ich finde dieses Heft ist ein sehr gelungener Start für diese Serie. Es wird zwar nur wenig verraten, aber dadurch schafft es Autor Bendis auch die Spannung hochzuhalten. Dafür gibt es von mir drei Sterne.

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Künstler
Brian Michael Bendis (Autor), Sara Pichelli (Zeichnerin & Tuscherin), Justin Ponsor (Farben), Kaare Andrews & Sara Pichelli (Cover)

Bewertung

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