TV-Tipp #157: Oldboy (2003)

1. Oktober 2011

Grüße und so!

Morgen Nacht (02.10.) um 02:15 Uhr zeigt NDR die vom Filmfestival Cannes preisgekrönte Mangaverfilmung Oldboy. Eine absolut miese Sendezeit für so einen klasse Film. Technik sei Dank sind programmierbare Rekorder mittlerweile weit verbreitet. Oder man besucht die örtliche Videothek. Oder man kauft ihn direkt für nen Zehner beim Blödmarkt. Oder oder oder.

Inhalt
Geschäftsmann und Familienvater Oh Dae-su wird eines Tages ohne erkennbaren Grund entführt und eingesperrt. In einem kleinen Zimmer fristet er fortan ein dürftiges Dasein, wird mit Essen versorgt und hat immerhin einen Fernseher. Über den wird er dann auch über den Mord an seiner Frau informiert: Er gilt als Täter. Als er nach quälenden 15 Jahren endlich frei kommt, soll er den Grund für seine Gefangenschaft herausfinden. Doch Oh Dae-su kennt nur ein Ziel: Rache an seinen Peinigern. Denn dafür hat er jahrelang hart trainiert.

Erneut ein ungewöhnlicher Film des koreanischen Regisseurs Park Chan-wook („Joint Security Area“), der hier die Leiden seines Protagonisten fast körperlich spürbar macht. Die fesselnde Story und die starken Bilder lassen auch über einige unnötige Brutalitäten hinweg sehen.

Quelle: prisma.de


TV-Tipp #156: Road to Perdition (2002)

1. Oktober 2011

Grüße und so!

Morgen Abend (02.10.) um 20:15 Uhr sendet RTL II den Film Road to Perdition mit Tom Hanks in der Hauptrolle.

Inhalt
In den Dreißigerjahren zeigt sich Michael O’Sullivan als liebevoller Familienvater. Doch den Lebensunterhalt sichert er sich und den Seinen als skrupelloser Killer für die irische Mafia. Als sein Sohn Michael jr. Zeuge wird, wie sein Vater mit einem Kollegen offenbar abtrünnig gewordene Mafiosi ermordet, zerbricht seine Welt. Dummerweise will der Sohn des Big-Boss nicht glauben, dass der Junge den Mund hhält und schleicht sich in Sullivans Haus und ermordet dessen Ehefrau und jüngsten Sohn. Jetzt beginnt Sullivan einen erbarmungslosen Rachefeldzug gegen den Mörder.

Oscar-Preisträger Sam Mendes („American Beauty“) entwickelte nach dem gleichnamigen graphischen Roman von Max Allan Collins ein düsteres, sehr gut gespieltes und fotografiertes Gangster-Epos, das eindrucksvoll die finsteren Dreißigerjahre aufleben lässt und Tom Hanks einmal als Bösewicht präsentiert. Zwar ist die brillante Vorlage dichter, düsterer und brutaler, doch Mendes zieht durch Schaffung zusätzlicher Figuren, wie etwa der von Jude Law gespielte Killer,  die Spannungsschraube gewaltig an. Conrad Hall wurde 2003 posthum für seine hervorragende Kameraarbeit mit dem Oscar ausgezeichnet.

Quelle: prisma.de