Comic-Klassiker der Woche #88: Angel #1, November 1999, Dark Horse Comics

Hallo Leute,

ich habe damals die „Buffy the Vampire Slayer“ Serie immer ganz gerne gesehen. Noch besser fand ich allerdings den Serien-Ableger „Angel“. Da liegt es nahe das ich mir auch einige Comics von beiden Serien gekauft habe. In meinem Comic-Klassiker-Review heute, möchte ich daher mal ein Angel Comic besprechen.

Storytitel: Surrogates, Chapter 1

Inhalt
Angel besucht eine junge Frau. Diese hat mit ihrem Mann drei Jahre versucht ein Kind zu bekommen. Als das nicht klappte, suchte das junge Paar Doktor Feehan in seiner Klinik auf. Durch künstliche Befruchtung wurde die Frau dann auch schwanger. Bei der Geburt des Kindes wurde diese den Eltern aber direkt vorenthalten. Später sagte man dem Paar, das ihr Kind verstorben sei. Dem vermeintlichen Vater des Kindes ist damals allerdings ein kurzer Blick auf das Kind gelungen. So wußten die beiden, dass das Kind nicht menschlich war. Angel soll nun herausfinden was es mit der Sache auf sich hat und macht sich auf den Weg zur Klinik. Vor dem Anwesen, wird er aber von einigen Unbekannten überwältigt und in einen tiefen Brunnen geworfen. Als Angel verschwunden bleibt, machen sich seine Freunde Cordelia und Doyle auf die Suche nach ihm.

Story
Autor Christopher Golden schafft es hier wunderbar, den Flair der TV-Serie auf dieses Comic zu übertragen. Die Story beginnt recht actionreich, als Angel sich mit ein paar Dömonen prügelt. Die Dialoge zwischen ihm und seinen Gegnern dabei sind herrlich. Einerseits sehr witzig, andererseits lassen sie Angel auch so cool wirken wie in der Fernsehserie. Die Hauptstory ist eine typische Angel-Geschichte. Eine junge Frau braucht Hilfe von ihm, weil etwas Übernatürliches im Gange ist (hier das wohl nicht menschliche Kind). Dieser Plot ist nicht gerade innovativ allerdings wird er hier durch Golden sehr spannend erzählt. Außerdem sorgt der Autor dafür, dass es immer wieder Rückblicke durch Cordelia gibt, die möglichen Neueinsteigern, die die TV-Serie nicht kennen, die Figur Angel näher bringen. Golden schafft hier gut die Balance zwischen Elementen die für neue Leser wichtig sind und neuen Elementen, die dann eher langjährige Angel-Fans interessieren dürften. Das Heft lehnt sich noch sehr an die TV-Serie an, was aber nicht schlimm ist, wenn man die Serie, wie ich das tue, sehr mag.

Artwork
Die Zeichnungen von Christian Zanier sind sehr ordentlich. Er steigert sich im Laufe des Heftes immer mehr und schafft es besonders in der zweiten Hälfte des Comics die Stimmung mit seinen Bildern gut einzufangen.

Fazit
Ein gelungener Auftakt dieses Arcs, der auch für die weiteren Hefte viel Spannung verspricht. Dafür gibt es von mir drei Sterne.

Künstler
Christopher Golden (Autor), Christian Zanier (Zeichner), Marvin Mariano (Zeichner, Hintergründe), Andy Owens (Tuscher), Digital Broome (Farben), Dave Stewart (Photo-Cover)

Bewertung

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